Nach Attacke auf CSU

Müller fordert Erklärung von Ferber

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat von seinem Parteifreund und Ex-Europagruppen-Chef Markus Ferber eine Erklärung für dessen Angriff auf das Berliner Personal der Christsozialen gefordert.

München – Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat von seinem Parteifreund und Ex-Europagruppen-Chef Markus Ferber eine Erklärung für dessen Angriff auf das Berliner Personal der Christsozialen gefordert.

„Den jetzigen Angriff kann ich nicht nachvollziehen, und er ist auch inhaltlich nicht in Ordnung“, sagte Müller dem MÜNCHNER MERKUR (Mittwoch). „Ich gehe davon aus, dass Markus Ferber Bezirksvorsitzender in Schwaben bleibt, aber er muss seine Kritik begründen und rechtfertigen oder zurückziehen.“ Er selbst wolle den Posten als Bezirksvorsitzender in Schwaben nicht übernehmen, sagte Müller. „Die Posten sind alle besetzt, und ich habe schon jetzt den zweitinteressantesten in der ganzen Partei.“

Müller kritisierte auch CSU-Vize Peter Gauweiler für dessen Verständnis für den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Ukraine-Konflikt. Das sei „nicht die Position der CSU“, so Müller. „Peter Gauweiler ist auch nicht die außenpolitische Stimme der CSU.“ Man werde diese Fragen am Wochenende bei der Klausur des Parteivorstands diskutieren. Er hoffe, dass sich Gauweiler „dann auch in diesem Kreis äußern wird und nicht nur vor den Richtern in Karlsruhe“, sagte Müller. Von seinem Amt als stellvertretender Parteichef müsse Gauweiler aber nicht zurücktreten. „Ich bin für Offenheit in der Diskussion und setze mich mit Peter Gauweiler gerne auseinander.“

mm

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