Virtueller Wahlkampf

Die Linke auf Wählerfang im Netz

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Das Internet als Plattform für den Wahlkampf haben alle Parteien längst entdeckt. So auch die Die Linke: Sie präsentiert sich als besonders gut vernetzte Partei und versucht so, viele Wähler zu erreichen.

Berlin - Das Internet als Plattform für den Wahlkampf haben alle Parteien längst entdeckt. So auch die Die Linke: Sie präsentiert sich als besonders gut vernetzte Partei und versucht so, viele Wähler zu erreichen.

Die Website der Partei, www.die-linke.de, setzt auf Klarheit und ein reduziertes Layout. Da gibt es keinen Schnickschnack, nichts, was von der Botschaft der Linken an die User ablenken könnte. Und die lautet vor allem: Mitmachen. Ein Youtube-Video auf der Startseite will Homepage-Besucher animieren, „Teil des besten Wahlkampfs“ zu werden. Dabei duzt die Partei die User.

Rechts daneben rufen verlinkte Boxen auf, Großflächen für Plakate zu spenden oder den Aufruf „Umfairteilen“ zu unterschreiben. Ein Spendenbarometer informiert über den aktuellen Spendenstand. Unter dem Youtube-Video gibt es viel Aktuelles aus der Partei zu lesen.

Von der Startseite der Linken-Homepage führen, anders als bei den Websites einiger anderen Parteien, keine direkten Links zu den Spitzenkandidaten der Linken oder zum Wahlprogramm. Wer danach sucht, muss sich oben auf der Seite durch die Rubriken klicken. Dafür gibt sich die Linke besonders transparent in Sachen Datenschutz. Die Box „Wir speichern nicht“ führt zu einer Seite, auf der aufgelistet wird, welche Informationen des Users der Server speichert. Hier ist es auch möglich, Widerspruch gegen die Erstellung von Nutzungsprofilen einzulegen. Die Boxen darüber führen zum wöchentlichen Infodienst der Linken, zu einem Video, das für eine Parteimitgliedschat wirbt und zur Website www.nazis-raus-aus-dem-internet.de.

Die Linke in den sozialen Netzwerken

Über Facebook und Co. informiert die Linke über ihre Aktionen und Termine, postet Wahlplakate und Fotos und spottet über die schwarz-gelbe Regierung, über Grüne und SPD. Weil die Sozialdemokraten nicht mit der Linken koalieren wollen, postet die Linke ein Spottplakat zur „Großen 2für1-Koalition“: „Steinbrück wählen, CDU gibt’s gratis dazu!“. Auf Twitter verweist die Partei auch auf Fernsehsendungen mit Linken-Politikern oder Presseartikel.

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