Erdogan: Hitlers Schicksal Warnung für "Feigling" Assad

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Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan (l) im Mai 2010 mit seinem früheren Verbündeten, dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad.

Ankara - In seiner bisher schärfsten Attacke gegen das syrische Regime von Baschar al-Assad hat der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan seien früheren Verbündeten der Feigheit bezichtigt.

Nach Aussagen al-Assads, er werde bis zum Tode gegen seine Feinde kämpfen, verwies Erdogan am Dienstag auf die Schicksale von Diktatoren wie Adolf Hitler, Benito Mussolini und Muammar al-Gaddafi. Diese sollten Assad als Lehre dienen. “Bis zum Tod gegen seine eigenen Leute zu kämpfen ist nicht Heldentum, es ist Feigheit“, sagte Erdogan vor Parteimitgliedern in Ankara.

So begann der Zweite Weltkrieg

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Assad solle zum Wohle seines Landes und der Region zurücktreten, ohne dabei noch mehr Blut zu vergießen, forderte der türkische Regierungschef. Syriens Führung ist wegen der Gewalt gegen Regierungsgegner inzwischen weitgehend isoliert. Auch arabische Staaten und der frühere Verbündete Türkei haben sich von Assad abgewendet.

Am Montag kamen zwei mit türkischen Pilgern besetzte Reisebusse nahe der syrischen Stadt Homs unter Beschuss. Mindestens zwei Insassen wurden verletzt. Syrische Soldaten sollen nach türkischen Medienberichten für den Angriff verantwortlich sein. Seit Beginn der Proteste im März wurden nach UN-Angaben etwa 3500 Menschen in Syrien getötet.

dpa

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