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Absturz deutet sich an

Europawahl in Dänemark: Katastrophenwahl für dänische Rechtspopulisten

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Dänemarks Regierungschef Lars Løkke Rasmussen bei der Stimmabgabe in Kopenhagen.

Auch in Dänemark wurde am Sonntag das Europaparlament gewählt. Großer Verlierer sind die Rechtspopulisten - sie stürzen in der Wählergunst dramatisch ab.

Update 27. Mai 2019: In Dänemark hat die rechtspopulistische Dänische Volkspartei bei der Europawahl klare Verluste hinnehmen müssen. Die Partei büßte im Vergleich zu ihrem Rekordergebnis von 26,6 Prozent bei der letzten EU-Wahl vor fünf Jahren mehr als 15 Prozentpunkte ein. Nun droht ihr der Verlust von drei ihrer vier Sitze im EU-Parlament, wie am späten Sonntagabend aus Zahlen des dänischen Rundfunks DR nach Auszählung fast aller Stimmen hervorging.

Demnach wird die liberale Venstre-Partei von Regierungschef Lars Løkke Rasmussen mit ihrem wohl besten Ergebnis bei einer EU-Wahl überhaupt stärkste Kraft - erste Prognosen hatten noch die Sozialdemokraten vorne gesehen. „Das ist ein großer, großer Abend für Venstre“, sagte Løkke.

Erstmeldung: Europawahl in Dänemark: Prognosen zeigen schmerzhafte Verluste für Rechtspopulisten

Kopenhagen - In Dänemark hat die rechtspopulistische Dänische Volkspartei bei der Europawahl laut ersten Prognosen klare Verluste hinnehmen müssen. Der dänische Rundfunk DR sah die Partei in seiner Prognose unmittelbar nach dem Schließen der Wahllokale am Sonntagabend bei nur noch 11,8 Prozent. 

Bei der letzten EU-Wahl vor fünf Jahren war sie in Dänemark noch mit 26,6 Prozent stärkste Kraft geworden. Auch in der Prognose des Senders TV2 lag die Partei mit 14,5 Prozent bei einem zweistelligen Verlust. Bestätigen sich diese Zahlen, verlieren die dänischen Rechtspopulisten damit zwei ihrer vier Sitze im EU-Parlament.

Europawahl 2019 in Dänemark: Venstre von Regierungschef Rasmussen legt zu

Die Sozialdemokraten lagen in den Prognosen bei 22,2 beziehungsweise 23,6 Prozent, während die liberale Venstre-Partei von Regierungschef Lars Løkke Rasmussen jeweils auf 20 bis 21 Prozent kam. Beide Parteien legen damit jeweils um zwischen drei und fünf Prozentpunkte zu.

Rasmussen hatte vergangene Woche für Schlagzeilen gesorgt - weil sein eigener Sohn auf unangenehme Weise von einem harten Einwanderungsgesetz betroffen ist. Die Neuigkeiten zur Europawahl am Wahlabend finden Sie in unserem News-Ticker. Die Ergebnisse aus Deutschland bereiten wir in diesem Artikel für Sie auf.

In Dänemark könnten bei der Wahl am Mittwoch die Sozialdemokraten die stärkste Kraft werden. Wichtigstes Thema im Vorfeld war die Einwanderung.

dpa/fn

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