Freie Wähler: Pauli muss draußen bleiben

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Da durfte sie sich noch "Freier Wähler" nennen: Gabriele Pauli im Februar 2009.

München - Der Showdown zwischen Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger und Gabriele Pauli fällt wohl aus. Die frühere CSU-Rebellin darf nicht zum Termin in Geiselwind erscheinen.

Pauli ist mit ihrem Antrag auf Wiederaufnahme bei den Freien Wähler abgeblitzt. Der Bundesvorstand habe ihren Mitgliedsantrag abgewiesen, berichtete Hubert Aiwanger auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Damit könne Pauli auch nicht wie angekündigt bei der Versammlung der Bundesdelegierten am Samstag in Geiselwind auftreten. „Die Faktenlage ist klar: Sie ist kein Mitglied - und Nicht-Mitglieder haben keinen Zutritt zu der Halle“, sagte Aiwanger. „Da kann nicht jeder kommen, nur weil er gerade lustig ist.“

Pauli reagierte verärgert und attackierte Aiwanger im Gegenzug scharf. Sie beklagte ein „Demokratiedefizit“ und „Machogehabe“ bei den Freien Wählern. „Der allmächtige Vorsitzende Hubert Aiwanger versucht mit aller Gewalt, mich aus der Partei "Bundesvereinigung Freie Wähler" grundlos auszusperren und mein Auftreten beim kommenden Bundestreffen in Geiselwind zu verhindern - so führt er die Partei nach Gutsherrenart in den Abgrund“, erklärte Pauli. „Aber eine Partei ist kein Bauernhof, wo nur der Bauer das Sagen hat“, schimpfte sie.

dpa

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