Greenpeace kippt SPD Kohle vor die Tür

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Greenpeace-Aktivisten stapeln vor dem SPD-Tagungshotel hunderte Briketts auf.

Potsdam - Mit einem Kohleberg hat Greenpeace am Sonntag den SPD-Vorstand in Potsdam begrüßt. Aktivisten der Umweltorganisation türmten hunderte Briketts vor dem Tagungshotel auf.

Dort traf sich die SPD-Spitze zu einer Vorstandsklausur. Mit dem Slogan "Liebe SPD, Platzecks Braunkohle blockiert die Energiewende" forderte Greenpeace die Partei auf, sich für eine Änderung der Kohlepolitik von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) einzusetzen.

Das Bundesland setze in seiner Energiestrategie 2030 zu stark auf Braunkohle, den klimaschädlichsten aller Energieträger, so Greenpeace. Braunkohlekraftwerke seien zudem viel zu schwerfällig, um die schwankende Ökoenergieerzeugung auszugleichen.

Während die SPD tagte, fuhren die Aktivisten zur Untermauerung ihrer Forderung mit einem Boot über den Templiner See, um die Parteispitze in ihrem Inselhotel vom Wasser aus zu grüßen. Am Abend ließen sie in der Dämmerung auf dem Boot ein riesiges CO2-Zeichen abbrennen, um für mehr Klimaschutz bei der SPD zu werben.

dpa

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