Hartz-Verhandlungen: Unmut bei CSU über Seehofer

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Die Ministerpräsidenten Horst Seehofer udn Kurt Beck sowie  Manuela Schwesig  (SPD) bei den Gesprächen um die Hartz-IV-Erhöhung.

Berlin - In der CSU sorgen die derzeitigen Verhandlungen der Ministerpräsidenten über die Hartz-Reform für Ärger. Besonders in der Kritik ist bei Christsozialen ihr eigener Chef, Ministerpräsident Horst Seehofer.

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Wie die Nachrichtenagentur dapd am Donnerstag aus Führungskreisen der CSU-Landesgruppe erfuhr, gibt es “massiven Unmut“ über die Verhandlungsführung, dabei insbesondere auch über Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer. “Ein neuer Schlagabtausch“ mit dem CSU-Chef “scheint unausweichlich“, hieß es.

Die Landesgruppe trage das, was die Ministerpräsidenten Seehofer, Kurt Beck (SPD) und Wolfgang Böhmer (CDU) vorgelegt hätten, nicht mit, verlautete aus den Kreisen. Vor allem gebe es kein Spielraum für eine weitere Regelsatzerhöhung.

Die Ministerpräsidenten hatten sich am Dienstagabend zum Sechs-Augen-Gespräch getroffen. Danach hieß es aus den Unions-Ländern, ein Plus von mehr als fünf Euro beim Hartz-IV-Regelsatz sei denkbar. Am Sonntag soll weiter über das Gesetzespaket verhandelt werden, diesmal aber in größerer Runde. Unter anderem nehmen die Fraktionsspitzen von Union und FDP sowie Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) teil.

dapd

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