Auch Guttenberg Thema

Seehofer: Dobrindt möglicher Nachfolger

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Horst Seehofer beim Münchner Merkur

München - CSU-Chef Horst Seehofer will seine Nachfolge rund um die Bundestagswahl 2017 klären. Dabei fallen im Gespräch mit dem Münchner Merkur interessante Namen.

Horst Seehofer will seine Nachfolge als bayerischer Ministerpräsident und Vorsitzender der CSU rund um die Bundestagswahl 2017 klären. "Um diesen Termin herum sollte Klarheit herrschen", sagte der 64-Jährige im Interview mit dem Münchner Merkur  (Samstagsausgabe). "Wir werden mit der Kandidatin oder dem Kandidaten für Parteivorsitz und das Amt des Ministerpräsidenten ins Rennen gehen, die oder der die höchsten Erfolgschancen hat. Letztlich entscheidet deshalb die Bevölkerung meine Nachfolge. Da habe ich wenig beizutragen." Sollten die Umfragen nicht eindeutig sein, erwägt der CSU-Chef einen Mitgliederentscheid. Eine Doppelspitze empfehle er seiner Partei nach den Erfahrungen der letzten Jahre nicht.

"Derzeit sind diejenigen, die für die Position infrage kommen, mit großen und wichtigen Aufgaben betraut. Dort können sie sich beweisen und die Bevölkerung von ihren Führungsfähigkeiten überzeugen", sagte Seehofer. Namentlich nannte er neben Ilse Aigner und Markus Söder den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann und Staatskanzleichefin Christine Haderthauer. "Selbstverständlich" sei auch der neue Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ein möglicher Kandidat. "Ohne Alexander Dobrindt hätte es unseren goldenen September nicht gegeben. Jetzt hat er als Minister eine neue Aufgabe, um sich zu beweisen."

In der Vergangenheit hatte Seehofer auch einen Mr. X für seine Nachfolge ins Spiel gebracht. "Ich habe da zwei Namen im Kopf", sagte Seehofer nun dazu. Im Moment stelle sich die Frage aber nicht. Auf die Nachfrage, ob auch Karl-Theodor zu Guttenberg ein Thema sei, antwortete der CSU-Vorsitzende: "Der ist immer noch ein Thema. Im Moment arbeiten aber unsere amtierenden Leute wirklich ausgezeichnet. Wir haben ein breites Bündel an fähigen Politikern und Politikerinnen und eine Handvoll Alphatiere. Und eines von denen wird es werden."

Das gesamte Interview finden Sie hier

Mike Schier

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