Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Debatte um Tempelöffnung für Frauen

Staat steht still nach gewalttätigen Protesten - weil Frauen Tempel betreten wollten

Streik nach Frauen-Besuch in Hindu-Tempel
+
Nach dem Frauen-Besuch in dem Hindu-Tempel steht das öffentliche Leben in dem südindischen Staat still.

Weil im südindischen Staat Kerala zwei Frauen einen Tempel betreten wollten, kam es zu Ausschreitungen. Das öffentliche Leben steht still.

Neu Delhi - Im südindischen Staat Kerala ist das öffentliche Leben nach gewalttätigen Protesten gegen die Öffnung eines Tempels für Frauen zum Stillstand gekommen. Medienberichten zufolge blieben Märkte und Schulen im Staat am Donnerstag geschlossen, zahlreiche Straßen waren blockiert.

Frauen wollen Tempel in Südindien betreten - Proteste

Am Mittwochmorgen hatten zwei Frauen entgegen einer langen Tradition in Begleitung von Polizisten den Sabarimala-Tempel betreten. Daraufhin war es im gesamten Staat zu Zusammenstößen mit konservativen Hindus gekommen. Mindestens ein Aktivist sei am Abend an seinen Verletzungen gestorben, teilte die Polizei mit. Weitere Menschen seien in Krankenhäuser eingeliefert worden. Lokalen Medien zufolge standen sich bei den Protesten unter anderem Anhänger der nationalistischen Hindupartei BJP von Premierminister Narendra Modi und der Kommunisten gegenüber, die im Staat Kerala regieren.

Indien: Debatte um Tempelöffnung für Frauen

Der Oberste Gerichtshof hatte vor Kurzem ein jahrhundertealtes Verbot von Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter an dem Pilgerziel gekippt. Ihnen war der Zutritt zu den Heiligtümern des Sabarimala Tempels verwehrt worden, da ihre Anwesenheit angeblich das Zölibat der Tempelgottheit Ayappa gefährden würde. Das Oberste Gericht hatte das Verbot am 28. September für verfassungswidrig erklärt. Seitdem war es immer wieder zu Protesten gekommen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren: Marisa Papen zieht sich in ehemaliger Moschee aus - so rechtfertigt sie sich

Kommentare