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Nach Trump-Ankündigung

Iran: Total-Embargo der Ölexporte durch USA nicht machbar

Die Flaggen des Iran und der nationalen iranischen Ölgesellschaft NIOC wehen auf einem Gasfeld im südiranischen Assalouyeh. Foto: Abedin Taherkenareh/EPA/Archiv
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Die Flaggen des Iran und der nationalen iranischen Ölgesellschaft NIOC wehen auf einem Gasfeld im südiranischen Assalouyeh. Foto: Abedin Taherkenareh/EPA/Archiv

Teheran (dpa) - Das iranische Ölministerium hat gelassen auf Berichte über ein Total-Embargo seiner Ölexporte durch die USA reagiert. «Das ist rein technisch nicht machbar, da der Ölmarkt kurzfristig nicht einfach auf die 2,8 Millionen Barrel, die der Iran täglich exportiert, verzichten kann.»

Das sagte ein Offizieller des Ölministeriums der Nachrichtenagentur Tasnim. Dennoch habe sich der Iran bereits auf alle möglichen Szenarien vorbereitet, so der Offizielle, der nicht bei Namen genannt wurde. Die Ölexporte sind die wichtigste Einnahmequelle des Iran. Ein Total-Embargo würde zu einer ernsthaften Wirtschaftskrise im Gottesstaat führen.

Am Dienstagabend waren die Rohölpreise kräftig gestiegen. Auslöser war die Nachricht, dass die USA andere Länder zur Beendigung ihrer Erdöleinfuhren aus dem Iran auffordern. Dies soll bis zum 4. November erfolgen. Hintergrund ist die Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch die Vereinigten Staaten. Dies lässt Sanktionen der USA gegen den drittgrößten Produzenten des Ölkartells Opec wieder aufleben.

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