Kubicki schließt Regierungsbeteiligung vorerst aus

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Wolfgang Kubicki hat eine Regierungsbeteiligung der FDP in Schleswig-Holstein erst einmal ausgeschlossen.

Bad Bramstedt - Schleswig-Holsteins FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki hat eine Regierungsbeteiligung seiner Partei erst einmal ausgeschlossen.

“Wir sind momentan bei Koalitionsbildungen nicht gefragt“, sagte Kubicki am Montag vor einer Landesvorstandssitzung in Bad Bramstedt auf Fragen nach einer “Jamaika-Koalition“ mit CDU und Grünen sowie einer “Ampel“ mit SPD und Grünen. Kubicki hatte bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein den Abwärtstrend seiner Partei stoppen können. Die FDP erhielt am Sonntag 8,2 Prozent der Stimmen.

Sie waren die Chefs der FDP

Sie waren die Chefs der FDP

Die knappe “Ein-Stimmen-Mehrheit“ für die derzeit geplante “Dänen-Ampel“ aus SPD, Grünen und dem Südschleswigschen Wählerverband (SSW) unter Torsten Albig als SPD-Ministerpräsident halte er nicht für problematisch. “Ich wünsche Herrn Albig viel Erfolg“, sagte Kubicki. Erneut trat er Spekulationen entgegen, weswegen er nach dem Wahlsieg nicht zum Bundesvorstand nach Berlin gereist war. Das habe er bislang noch nie nach einer Wahl gemacht. Zudem habe er noch seine Bronchitis und die Folgen “des ein oder anderen Getränks“ auskurieren müssen.

dapd

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