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„Kulturell weit entfernt“

Landtagswahl 2018: Auch mit dieser Partei will Söder nicht koalieren

Abschluss Winterklausur CSU-Landtagsfraktion
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Markus Söder (re.) beim Abschluss der Winterklausur der CSU-Landtagsfraktion in Kloster Banz

Markus Söder bringt sich für die Landtagswahl in Stellung. Bei möglichen Koalitionspartnern will er wählerisch sein - nach der FDP erteilte er jetzt der nächsten Partei eine Absage.

München - Der designierte bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht die Grünen nicht als potenziellen Koalitionspartner im Freistaat. "Die Grünen sind kulturell weit von uns entfernt", sagte Söder dem Magazin Spiegel auf die Frage, ob er sich Schwarz-Grün in Bayern vorstellen könne. "Es gibt einen tiefgreifenden Unterschied zwischen Union und Grünen."

Konservativ zu sein bedeute "so viel Staat wie nötig im Bereich der Sicherheit, ansonsten aber so viel Freiheit wie möglich", sagte Söder. Bei den Grünen sei es umgekehrt: "Sie wollen einen schwachen Staat, wenn es um die Sicherheit der Bürger geht, aber einen starken Staat, wenn es um die Beschneidung der bürgerlichen Freiheiten geht."

Söder spielt auf Grüne Veggie-Initiative an

Söder nannte als Beispiel das Thema Videoüberwachung: "Die Grünen würden gern die Kantine per Video überwachen, um zu sehen, was jemand isst - aber bei der Grenzsicherung hätten sie Probleme."

Söder soll im ersten Quartal dieses Jahres Nachfolger von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) werden und im Oktober bei der Landtagswahl für die CSU die absolute Mehrheit verteidigen. 

Die bayerischen Grünen hatten im Oktober bei ihrem Landesparteitag angekündigt, nach der Landtagswahl 2018 auch in Bayern mitregieren und die CSU in einer schwarz-grünen Koalition zu einer anderen Politik zwingen zu wollen. „Wir Grünen, wir können dieses Land verändern“, sagte Hagl damals unter dem Applaus der rund 300 Delegierten. „Die CSU-Herrschaft in Bayern ist nicht zementiert auf ewig.“

Vor einigen Tagen schloss Söder bereits eine Koalition mit der FDP in Bayern aus. Die FDP hatte zuvor angekündigt, sie wolle in Bayern und Hessen mitregieren.

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AFP/fn

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