Merkel und Obama im Comedy-Wettstreit

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Auch US-Außenministerin Hillary Clinton brachte Kanzlerin Merkel zum Lachen. 

Washington - Beim Besuch von Kanzlerin Angela Merkel bei Barack Obama waren beide Staatschefs extrem gut aufgelegt und sorgten für jede Menge Lacher.  

Die beiden sprachen einander mit den Vornamen an und scherzten, was das Zeug hielt. Der US-Präsident versuchte eine Begrüßung in Merkels Muttersprache, musste jedoch bescheiden feststellen: “Angelas Englisch ist besser als mein Deutsch.“ Später witzelte er in Anspielung auf George W. Bush und Gerhard Schröder: „Keiner von uns beiden sieht aus wie sein Vorgänger." US-Außenministerin Hillary Clinton lachte herzhaft, während Merkel heftigst schmunzelte.

Merkel zu Besuch bei Barack Obama

Merkel zu Besuch bei Barack Obama

Zu einem humorigen Schlagabtausch der beiden kam es über einen möglichen Berlinbesuch des US-Präsidenten. Obama sagte, er habe dazu noch reichlich Zeit - er rechne schließlich mit einer zweiten Amtszeit. Merkel reagierte mit dem Hinweis, dass Berlin den Präsidenten mit offenen Armen begrüßen würde. “Ich kann versprechen, das Brandenburger Tor steht noch eine Weile.“

Manch einer glaubt, Obama würde die Hauptstadt meiden, weil ihm im Wahlkampf 2008 versagt wurde, am Brandenburger Tor zu sprechen.

dpa/tz

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