Alle News zur Kanzlerin

Vogue-Chefin Wintour urteilt über Merkel: „Wirkt auf mich wie jemand, die ...“

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Zwei mächtige Frauen: „Vogue“-Chefin Anna Wintour (l.) urteilt über den Modestil von Angela Merkel.

Angela Merkel hat auch in ihrer letzten Legislaturperiode als Bundeskanzlerin alle Hände voll zu tun. Nun gibt es unerwartet Lob. Alle News zur Kanzlerin im Ticker.

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel hat überraschend Chemnitz und gemeinsam mit Ministerpräsident Kretschmer zwei Restaurants besucht, auf die es im Zuge ausländerfeindlicher Ausschreitungen im vergangenen Jahr zu Angriffen gekommen war.
  • SPD-Chefin Andrea Nahles hat Angela Merkel am Internationalen Frauentag scharf kritisiert und für Parität geworben.
  • Die Kanzlerin hat sich außerdem positiv über die Klimaschutz-Proteste von Schülerinnen und Schülern geäußert. Nun wird sie dafür aus ihrer eigenen Partei kritisiert.
  • Gegen die Kritik des US-Botschafters Richard Grenell an der Höhe deutscher Verteidigungsausgaben hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel jetzt zur Wehr gesetzt.
  • Alles News zu Bundeskanzlerin Angela Merkel aus den vergangenen Tagen finden Sie hier.

>>>Aktualisieren<<<

Update vom 22. März 2019, 13.37 Uhr: Nach den jüngsten Entwicklungen in Sachen Brexit greift die britische Presse Premierministerin Theresa May an. Die EU hatte Großbritannien einen Aufschub für den Austritt gewährt.

Update vom 22. März 2019, 10.02 Uhr: Angela Merkel hat einen hohen Wiedererkennungswert - auch dank ihrer Modevorlieben. Im Grunde ausnahmslos wählt die Bundeskanzlerin bei öffentlichen Auftritten eine Anzughose mit einfarbigem Blazer. Das trifft den Geschmack von Anna Wintour. Merkels Stil sei „sehr authentisch“, lobt die Chefin der US-Modezeitschrift Vogue im Interview mit dem Zeit-Magazin. Weiter erklärt die Britin: „Ich bin froh, dass sie diesen wiedererkennbaren Stil hat. Sie wirkt auf mich wie jemand, die weiß, wer sie ist. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie versucht, sich zu verstellen. Dafür bewundere ich sie.“ Wintour würde die CDU-Politikerin „liebend gern kennenlernen“.

Merkel warnt im Streit um Rüstungsexporte vor „moralischer Überheblichkeit“

12.36 Uhr: Im Koalitionsstreit um Rüstungsexporte warnt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor "moralischer Überheblichkeit" auf deutscher Seite bei europäischen Gemeinschaftsprojekten. Deutschland sei einer von mehreren Partnern in der EU, daher "müssen wir am Ende bereit sein, ein Stück weit auch von unseren Positionen abzugehen", sagte sie am Donnerstag im Bundestag. Zuvor hatte die französische Regierung Berlin erneut wegen der vergleichsweise zurückhaltenden Rüstungsexportpolitik kritisiert.

In Ländern wie Frankreich und Großbritannien gelten weit weniger strenge Regeln für die Ausfuhr von Rüstungsgütern als in Deutschland. Dies führt bei gemeinschaftlich entwickelten Waffensystemen zum Teil zu Problemen - aktuell etwa im Fall Saudi-Arabien. Die Bundesregierung hatte im Herbst 2018 entschieden, vorerst keine Rüstungsgüter mehr nach Saudi-Arabien zu liefern. Wegen deutscher Zulieferungen können auch anderswo in Europa produzierte Rüstungsgüter nicht dorthin geliefert werden.

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10.44 Uhr: Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat davor gewarnt, dass das britische Chaos beim Austrittsprozess auf die EU übergreift. Deshalb sei eine Verlängerung des Austrittstermins genau zu regeln, insbesondere mit Blick auf die Europawahl am 26. Mai, sagte Hofreiter am Donnerstag im Bundestag in Reaktion auf eine Regierungserklärung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Brexit-Prozess. Hofreiter warf unter anderem Finanzminister Olaf Scholz (SPD) vor, eine Digitalsteuer „so klein gehäckselt“ zu haben, dass man sie kaum mehr erkennen könne. Und man frage sich, wie es komme, dass ein sozialdemokratischer Finanzminister sich auf die Seite von Konzernen wie Google und Apple stelle.

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Lindner keilt gegen AfD-Chef Gauland und Merkel

10.09 Uhr: Christian Lindner (FDP-Chef) findet, dass der Brexit die Vertrauenswürdigkeit einer ganzen politischen Klasse angreife. Er spricht auch AfD-Chef Gauland direkt an und widerspricht ihm: "Der Brexit ist keine Sternenstunde der Demokratie, sondern ein Scherbenhaufen, den die Populisten hinterlassen würden." Auch Merkel bekommt es ab: "Frau Merkel, Sie bieten schlechte Lösungen an für Probleme, die sie selbst geschaffen haben." Die kümmert das wenig und schaut auf ihr Handy.

10.05 Uhr: SPD-Chefin Andrea Nahles appelliert an die britischen Parlamentarier, dass sie doch eine geordnete Lösung für den Brexit suchen müssen. Sie ist enttäuscht von den Abgeordneten. Sollte es keine Einigung geben, sollte erneut die Bevölkerung befragt werden. "Dann brauchen wir ein zweites Referendum", sagt Nahles.

Maybrit Illner: Schaut Deutschland zu, wie die EU ums Überleben kämpft?

Gaulands Brexit-Attacke auf Merkel

10.20 Uhr: Gauland fordert Merkel auf, das Brexit-Paket nochmals aufzuschnüren. Sie solle den Briten mehr Zeit für den Austrittsprozess und Übergang einräumen, sagte Gauland am Donnerstag im Bundestag in seiner Reaktion auf eine Regierungserklärung der Kanzlerin zum Brexit. Er kritisierte das Auftreten der EU gegenüber den Briten. Jedes Volk, jeder Staat habe das Recht, aus Verträgen auszusteigen, wenn es sie nicht mehr für richtig halte. Ihn lasse aber im Brexit-Prozess der Eindruck nicht los, dass es letztlich nicht so sehr um die Irlandfrage gehe, sondern darum, einen künftigen Wettbewerber klein zu halten, der nicht mehr an die EU-Regeln gebunden sei.

9.58 Uhr: AfD-Chef Alexander Gauland spricht: Die Aufgabe von Deutschland sei nicht bei dem Chaos in Großbritannien zuzuschauen, sondern zu intervenieren. Gauland fordert, dass Deutschland und die EU Großbritannien beim Austritt helfen. "Die Briten sollten nicht das Gefühl haben, aus einem Gefängnis auszutreten."

9.55 Uhr: Merkel (CDU) hat die künftig 27 Mitgliedstaaten der EU aufgerufen, nach dem Austritt der Briten sich auf die Herausforderungen der Zukunft zu konzentrieren. Die Welt ordne sich gerade neu, und die Europäer müssten sich überlegen, wie sie darauf reagieren wollten, sagte Merkel im Bundestag in einer Regierungserklärung zum Brexit-Prozess. Europa müsse einheitlich auftreten und seinen Binnenmarkt stärken.

Merkel zum Brexit: „Bereiten uns auf No-Deal vor“

Update vom 21. März 2019, 9.53 Uhr: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat einen raschen EU-Sondergipfel ins Gespräch gebracht, falls es kommende Woche keine Zustimmung des britischen Parlaments zum Austrittsabkommen aus der EU gibt. Wenn es keine positive oder überhaupt keine Abstimmung im Unterhaus geben werde, „dann werden wir uns offen halten, ob es zu einem weiteren Treffen vor dem Austrittsdatum“ kommen müsse, sagte Merkel am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Bundestag. Wenn es allerdings ein positives Votum gebe, könne dem Wunsch Mays „über eine kurze Verlängerung“ im Grundsatz sicherlich positiv geredet werden, sagte die Kanzlerin.

Sie sei nach wie vor überzeugt, dass eine geordnete Lösung des Austritts Großbritanniens gebraucht werde, betonte Merkel. Das sei nicht nur im Interesse Großbritanniens, sondern auch im deutschen Interesse und dem der 27 Mitgliedstaaten. Beim von May gewünschten konkreten Datum zur Verschiebung bis zum 30. Juni müsse darauf geachtet werden, dass die Rechtmäßigkeit der Europawahl Ende Mai gegeben sei, sagte die Kanzlerin und ergänzte: „Aber über eine kurze Verlängerung kann man dann sicherlich positiv reden.“

Merkel weist heftige Kritik von Trumps Botschafter zurück - News

Update vom 20. März 2019, 10.32 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Höhe der deutschen Verteidigungsausgaben gegen erneute Kritik der USA verteidigt. Deutschland habe seine Ausgaben in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt gesteigert und werde dies auch fortsetzen, sagte Merkel in Berlin. US-Botschafter Richard Grenell warf der Bundesregierung dagegen vor, sie wolle ihre "ohnehin schon inakzeptablen" Ausgaben senken. Das sei ein "besorgniserregendes Signal".

Nach den Haushaltsplänen von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) soll im kommenden Jahr der Anteil der Verteidigungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 1,35 Prozent nochmals leicht auf 1,37 Prozent ansteigen, in den Jahren bis 2023 dann aber wieder bis auf 1,25 Prozent zurückgehen. Dies ist brisant, weil die Regierung eigentlich bis Mitte des Jahrzehnts einen Anteil der Verteidigungsausgaben am BIP von 1,5 Prozent ansteuert.

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Langfristig hat sich Deutschland innerhalb der Nato sogar verpflichtet, einen Anteil von 2,0 Prozent anzustreben. Die USA fordern die Europäer und ganz besonders Deutschland immer wieder dazu auf, mehr Geld für die Rüstung und die Nato auszugeben.

Update vom 19. März 2019, 15.20 Uhr: Zum Bürgerdialog in Bremerhaven stellte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag 95 Minuten lang vor 60 Gästen insgesamt 22 Fragen aus dem Publikum. Die Bürger interessierten sich für Merkels Ansichten rund um Themen wie Europa, Rente, Klima, Bürokratie, Pflege und Umwelt. Doch eine Frage fiel besonders auf, denn sie betraf Merkel persönlich - als Mensch. 

Denn die letzte Fragestellerin wollte von der Bundeskanzlerin wissen: „Sie als Mensch: Wann sind Sie glücklich?“ Die Regierungschefin antwortete auch auf diese Frage bereitwillig, wie Sie im Video auf Welt.de ansehen können. Nach einem kleinen Schmunzeln von Angela Merkel und Gelächter im Publikum über die ungewöhnliche Frage antwortete sie schließlich: „Glücklich bin ich erstmal, wenn meine Familie und ich gesund sind. Das ist ja etwas, was wir nicht in der Hand haben, und über das man sich jeden Morgen freuen kann.“ Außerdem mache es sie glücklich, wenn ihr etwas gelungen sei: „Wenn man sehr lange an etwas arbeitet und dann kriegt man etwas vielleicht gelöst, niemals hundert Prozent, aber ein bisschen, das macht mir Freude“, so die Kanzlerin. Außerdem sei sie glücklich, wenn andere Leute zufrieden seien.

Beim Bürgerdialog stellte sich Bundeskanzlerin Merkel den Fragen der Zuschauer.

Ganz offen sprach Merkel auch über ihre Freude, die sie bei jeder gewonnenen Wahl empfand: „Ein erhebender Moment“ sei es auch jedes Mal gewesen, wenn sie zur Bundeskanzlerin gewählt wurde. „Es ist viel Verantwortung, aber es ist auch Freude“, sagte Merkel über ihre inzwischen fast 14 Jahre andauernde Kanzlerschaft.

Angela Merkel fordert von eigener Bundesregierung: „Das Tempo muss schneller werden!“

Update vom 15. März 2019, 14.20 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat von der eigenen Bundesregierung mehr Tempo gefordert. "Das Tempo muss schneller werden, weil der Wandel auch schnell ist", sagte Merkel am Freitag nach dem Spitzengespräch der Deutschen Wirtschaft in München zu den weltweiten Herausforderungen. Andere Länder würden nicht schlafen. "Die Schlagzahl von Veränderung muss schneller werden", forderte die Kanzlerin.

Merkel sagte, einiges sei bereits auf den Weg gebracht. Dazu zählte sie etwa das Planungsbeschleunigungsgesetz. Innerhalb der Europäischen Union wolle sie weiter für eine starke europäische Industrie streiten, sagte die Kanzlerin weiter. Im Europäischen Rat werde sie sich dafür einsetzen, "dass Europa auch in zehn Jahren noch ein Industriestandort ist, der wettbewerbsfähig ist".

Nach Lob für Klima-Proteste von Schülern: CDU-Politiker schießen scharf gegen Merkel 

14. März 2019, 10.53 Uhr: Angela Merkel hatte Anfang März die Klimaschutz-Proteste von Schülern unter dem Motto „Fridays for Future“ gelobt: „Ich unterstütze sehr, dass Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz auf die Straße gehen und dafür kämpfen“, so Merkel. Die Demonstrationen der Schülerinnen und Schüler wurden von einigen Seiten kritisiert, weil sie immer freitags zur Unterrichtszeit stattfinden. Bei ihrer eigenen Partei kommt das Lob der Bundeskanzlerin daher nun nicht besonders gut an. 

CDU-Bundesvorstandsmitglied Christian Baldauf sagte dem Spiegel: „Schulzeit ist keine Demozeit.“ Die Märsche seien zwar eine „großartige Initiative und eine Mahnung, die von der Politik gehört werden muss“, aber er fände das Engagement noch großartiger, wenn „es außerhalb der Schulzeit stattfinden“ würde. Baldauf weiter: „Ein paar Worte von Kanzlerin Merkel hätte ich mir dazu schon gewünscht.“ Auch der stellvertretende CDU-Chef Thomas Strobl kritisierte Angela Merkel für ihre Äußerungen indirekt und warb dafür, die Demonstrationen außerhalb der Schulzeit abzuhalten.

Merkels Lob für die Demonstrationen widerspricht bisherigen Äußerungen ihrer eigenen Partei. Führende CDU-Politiker wie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und auch Bundesbildungsministern Anja Karliczek hatten die Aktionen ausdrücklich für den ausfallenden Unterricht kritisiert. Schon zuvor hatte außerdem Werteunion-Chef Alexander Mitsch Angela Merkel scharf für ihr Lob angegriffen: Er halte es für „verantwortungslos, wenn die Bundeskanzlerin Demonstrationen, die regelmäßig die Schulpflicht verletzen, pauschal und uneingeschränkt als ‚sehr gute Initiative‘ bezeichnet“, so Mitsch.

Angela Merkel News: Andrea Nahles greift die Kanzlerin an

Das Verhältnis zwischen der Union und dem Koalitionspartner SPD war schon einmal besser. Nach der Übernahme des Parteivorsitzes durch Annegret Kramp-Karrenbauer grenzen sich die beiden Partner immer wieder stark voneinander ab und versuchen ihre Profile zu schärfen. 

Daher war es auch kein Wunder, dass SPD-Chefin Andrea Nahles den Internationalen Frauentag, den Berlin zu einem offiziellen Feiertag ausgerufen hatte, nutzte, um gegen die Kanzlerin zu schießen. Sie warf Angela Merkel mangelnden Einsatz für Gleichstellung vor. Sie zitierte Merkel, die Anfang des Jahres in einem Interview gesagt hatte: „Parität in allen Bereichen erscheint mir logisch.“ Die SPD-Chefin kommentierte dazu: „Es ist eine gezielte Null-Aussage - Parität erscheint mir nicht nur logisch, sondern sie ist notwendig, um vollständige Gleichstellung zu erreichen.“ Mit Parität wird eine gleichmäßige Besetzung etwa von Parlamenten mit Frauen und Männern bezeichnet.

Außerdem schoss Nahles auch gegen den rechtspopulistischen Innenminister Italiens, Matteo Salvini. Dem „Gegockel“ von solchen Politikern nach dem Motto „mein Misthaufen ist der Schönste“, also dem Nationalismus und Chauvinismus, müsse der Kampf angesagt werden. Es gelte in der EU die „Salvini-Macho-Kultur“ einzutreten. 

Alle News rund um das Weiße Haus lesen Sie in unserem USA-News-Ticker.

Angela Merkel News: Das sagt sie zu den EU-Plänen von Emmanuel Macron

Es ist Angela Merkels letzte Legislaturperiode und dennoch - oder gerade deswegen - wird es nicht ruhiger um die Kanzlerin und ihr Kabinett. Dabei gab es zuletzt ein heißes Thema: Die EU-Pläne des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Dieser hatte einige Vorschläge für eine Reform der Europäischen Union vorgelegt, die vor allem die Installation neuer Institutionen beinhalteten. Ein Vorhaben, das nicht überall auf Zustimmung stieß. Regierungssprecher Steffen Seibert hob aber hervor, dass es die Bundesregierung freue, dass nun auch Macron der Meinung sei, „dass da, wo es nötig ist, Europäische Verträge auch geändert werden sollen.“ 

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Seibert wollte sich aber nicht zu einzelnen Vorschlägen Macrons äußern - konkreter wurde es also nicht mehr. Die Bundesregierung begrüße es aber, „dass der französische Präsident seine Vorstellungen in die Debatte einbringt.“ Es gebe eine ganze Reihe an Vorschlägen, die die Bundesregierung unterstütze. Dazu zählen laut Seiber der Gedanke eines europäischen Sicherheitsrats, die Stärkung der europäischen Verteidigungspolitik und auch ein gemeinsames Verständnis der Asyl- und Migrationspolitik. 

Angela Merkel News: Bundeskanzlerin besucht überraschend Chemnitzer Lokale

Vor gut einem halben Jahr war es in Chemnitz zu ausländerfeindlichen Ausschreitungen gekommen, die die Stadt weltweit in die Schlagzeilen gebracht hatten. Anfang März hat Angela Merkel nun überraschend die drittgrößte Stadt Sachsens besucht und sich gemeinsam mit Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) zwei Restaurants, die Ziel von Übergriffen geworden waren, blicken lassen.  

Der Tod eines 35-jährigen Deutschen war Ende August der Auslöser für Demonstrationen und Straftaten in Chemnitz gewesen, die sich auch gezielt gegen Migranten richteten. Bei den Kundgebungen waren zahlreiche Rechtsextreme mitgelaufen. Angela Merkel hatte vor allem in der Kritik gestanden, weil sie die Stadt erst am 16. November 2018 besucht hatte - für die Kritiker viel zu spät. 

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sdm

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