Mission drei Mal abgeblasen

Obama zu feige für Tötung von bin Laden?

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Barack Obama ein Mann der großen Gesten. Aber auch der großen Taten?

Washington – Die Bilder gingen um die Welt: Präsident Barack Obama, wie er zusammen mit seinem Kabinett vor dem Bildschirm saß und die Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden verfolgte. Doch wer gab den Befehl dazu?

Ein Buch sorgt in Amerika für großen Wirbel. Der Journalisten Richard Miniter schreibt in „Leading from behind“ (grob übersetzt: Die Führung aus dem Hintergrund), dass die bin-Laden-Mission im Mai 2011 von Präsident Obama nur zögernd unterstützt wurde. Der mächtigste Mann der Welt soll die Mission laut dailymail.co.uk drei Mal zurückgerufen haben. Angeblich hatte er Angst, für eine Sache die Verantwortung zu übernehmen, die auch hätte tragisch enden können.

Barack Obama: So macht der mächtigste Mann der Welt Urlaub

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Der Journalist will erfahren haben, dass sich Außenministerin Hillary Clinton einschalten musste, um die Mission voranzutreiben. Angeblich war sie es, die Obama schließlich aufforderte, den Al-Kaida-Chef endlich töten zu lassen. In dem Buch steht, sie hätte Panik gehabt, dass Obamas Zurückhaltung negative Folgen für die Präsidentschaft und den nächsten Wahlkampf haben könnte. Besonders wenn heraus gekommen wäre, dass der Präsident die Möglichkeit hatte bin Laden zu töten und diese nicht nutzte.

Ob dieses Buch Obamas Umfragewerte weiter drückt, bleibt abzuwarten. Denn klar ist: Die Amerikaner wollen bestimmt keinen Präsidenten, der sich nicht traut, auch für unangenehme Entscheidungen Verantwortung zu übernehmen.

ms

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