Zehn Forderungen an die Politik

Promi-Appell: "So kann es nicht weitergehen"

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Neben der Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan unterstützen unter anderem der Musiker Marius Müller-Westernhagen (Foto), der Schauspieler Hannes Jaenicke und TV-Köchin Sarah Wiener das „Generationen-Manifest“.

Berlin - Ein Bündnis aus Promis, Wissenschaftlern und Wirtschaftsvertretern hat den Parteien in Deutschland eine mutlose und halbherzige Politik vorgeworfen.

In einem „ Generationen-Manifest “ beklagen die Unterzeichner gesellschaftliche Schieflagen, eine zu zögerliche Umsetzung der Energiewende und ein ungerechtes Bildungssystem in Deutschland.

So kann es nicht weitergehen. Wir machen uns Sorgen. Große Sorgen“, heißt es in dem am Donnerstag in Berlin vorgestellten Papier mit zehn Forderungen an die Politik. Die Initiative will außerdem Demonstrationen von Kindern und Eltern vor dem Kanzleramt organisieren und bis zur Bundestagswahl am 22. September rund 100.000 Unterschriften für das „Manifest“ sammeln.

Schauspieler Benno Fürmann, der die Forderungen mit unterzeichnet hat, sagte am Donnerstag: „Ich finde, dass wir so einschläfernd und lähmend vor uns hintuckern. Ich finde, wir leben am Zeitgeist vorbei, wir können mehr tun.“ Er beklagte: „Die Politiker proklamieren Dinge und hören der Bevölkerung nicht mehr zu.“

Neben der Politikwissenschaftlerin und früheren Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl, Gesine Schwan, unterstützen unter anderem der Musiker Marius Müller-Westernhagen, der Schauspieler Hannes Jaenicke und TV-Köchin Sarah Wiener das „Generationen-Manifest“.

dpa

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