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«Wolfsbrigade»

Razzien gegen Rechtsextreme in vier Bundesländern

Polizisten bei einer Razzia. Foto: Oliver Berg/Symbol
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Polizisten bei einer Razzia. Foto: Oliver Berg/Symbol

Die «Wolfsbrigade» ist als kriminelle, rechtsextreme Gruppierung bekannt. Gegen einige Mitglieder besteht der Verdacht, eine bewaffnete Untergruppe gebildet zu haben. Jedoch sei niemand bislang festgenommen worden.

Karlsruhe (dpa) - Wegen des Verdachtes auf Bildung einer kriminellen, rechtsextremen Gruppierung hat die Bundesanwaltschaft am Dienstag Wohnungen in Sachsen-Anhalt, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen durchsuchen lassen.

Wie die oberste deutsche Anklagebehörde in Karlsruhe mitteilte, sollen sechs Beschuldigte 2018 innerhalb der Gruppierung «Wolfsbrigade» die Untergruppierung «Sturmbrigade» gebildet haben - eine Art «bewaffneter Arm» der «Wolfsbrigade».

Ziel der Gruppierung sei das «Wiedererstarken eines freien Vaterlandes» nach dem «germanischen Sittengesetz», hieß es der Mitteilung zufolge. Die Beschuldigten hätten nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen eine rechtsextremistische Gesinnung.

Festgenommen worden sei bislang niemand. Mit den weiteren Ermittlungen sei das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt beauftragt. Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft war für weitere Details zunächst nicht zu erreichen.

Über die Razzia bei der Gruppierung der "Wolfsbrigade" berichtet auch wlz-online.de*.

*wlz-online.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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