Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Finanzminister pflichtet Erzbischof bei

Schäuble: "Demagogie" bei AfD unverantwortlich 

+
Wolfgang Schäuble hat sich zustimmend über die Äußerung des Bischofskonferenz-Vorsitzenden Robert Zollitsch zur „Alternative für Deutschland“ geäußert.

Stuttgart - Wolfgang Schäuble hat sich zustimmend über die Äußerung des Bischofskonferenz-Vorsitzenden Robert Zollitsch zur „Alternative für Deutschland“ geäußert. Die "Art von Demagogie“ bei der AfD sei unverantwortlich.


Bundestagswahl: Diese Koalitionen sind möglich

SCHWARZ-GELB: Trotz aller Probleme streben Union und FDP eine Fortsetzung ihrer Koalition an - zumindest offiziell ist das für beide das alleinige Ziel. Die Chancen sind zuletzt gestiegen: Die lange schwächelnde FDP hat die Fünf-Prozent-Hürde erreicht, und beide zusammen liegen bei 45 bis 47 Prozent - in einigen Umfragen reicht das, allerdings nur knapp. Anders als 2009 kann die Union nach einer Wahlrechtsreform nicht mehr auf zusätzliche Überhangmandate hoffen. © dpa
ROT-GRÜN: SPD und Grüne haben sich ebenfalls klar zueinander bekannt, auch wenn eine rot-grüne Aufbruchstimmung wie 1998 nicht zu spüren ist. Die Chancen stehen derzeit aber schlecht: In den Umfragen liegen beide zusammen bei 35 bis 41 Prozent, was bei weitem nicht reicht. Allerdings sind viele Wahlberechtigte noch unentschlossen. Vor allem das Potenzial der SPD sehen Wahlforscher noch nicht ausgeschöpft. Sie hofft, die Unentschlossenen noch zu mobilisieren. © picture alliance / dpa
GROSSE KOALITION: Sie ist die von einer Mehrheit der Deutschen gewünschte Koalition - und derzeit die wahrscheinlichste. Bisher gab es dieses Bündnis 1966 bis 1969 und 2005 bis 2009. Beim letzten Mal hat die Zusammenarbeit der großen Parteien vor allem die SPD Sympathien gekostet, weshalb sie nun heftig gegen diese Variante wettert. Sie hat ein solches Bündnis aber auch nicht eindeutig ausgeschlossen. Nur Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat klar erklärt, nicht Minister unter einer Kanzlerin Angela Merkel zu werden. © dpa
SCHWARZ-GRÜN: Dieses Bündnis hätte derzeit eine Mehrheit. Aber nach dem Scheitern in Hamburg ist die Faszination dafür verflogen. In Energiefragen und bei der Bekämpfung der Euro-Krise liegen Welten zwischen den Parteien, wie vor allem die Grünen immer wieder betonen. Falls es aber für Rot-Grün oder eine Ampel nicht reicht, könnte diese Option für die Grünen interessant werden, um eine große Koalition zu verhindern. Doch würde ihre Basis mitmachen? © dpa
AMPEL: Sie galt zeitweise als einziger Weg, um Steinbrück ins Kanzleramt zu verhelfen. Inzwischen sehen die Umfragen aber nicht einmal für dieses Dreierbündnis eine Mehrheit. Ohnehin gilt es als sehr unwahrscheinlich. Denn FDP und Grüne können sich nicht riechen - in den Bundesländern sind solche Bündnisse auch immer gescheitert. Noch wichtiger: Die FDP will eine Ampel kurz vor der Wahl voraussichtlich mit einem offiziellen Beschluss ausschließen. © picture alliance / dpa
ROT-GRÜN-ROT: Nach den Umfragen wäre dies derzeit das einzige Bündnis, mit dem die SPD vielleicht den Kanzler stellen könnte - zumindest nach einigen Erhebungen. Die Spitzen von SPD und Grünen haben eine solche Koalition jedoch strikt ausgeschlossen - auch wenn der linke SPD-Flügel die Option gern offen gehalten hätte. Die Linke wiederum plädiert für ein rot-rot-grünes Bündnis, lehnt eine Tolerierung von Rot-Grün aber ab. © dpa

Volksabstimmungen auf Bundesebene lehnt Schäuble grundsätzlich ab. Er hätte nicht wissen wollen, welches Abstimmungsergebnis beispielsweise seine Idee zur Einberufung einer Islamkonferenz gehabt hätte. Über Jahrzehnte hätten Volksabstimmungen auch zur Einführung der Todesstrafe und zur Ablehnung von Ausländern geführt. Es sei ebenfalls nicht möglich, das Volk über haushaltspolitische Fragen abzustimmen zu lassen. Schäuble sprach bei der Veranstaltungsreihe „perspektiven“ im Haus der Katholischen Kirche. Dabei stellten sich baden-württembergische Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl den Fragen eines Moderators und aus den Reihen des Publikums.


KNA

Kommentare