SPD: Bayern braucht mehr Steuerfahnder

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Florian Pronold (Archivbild).

München - Der Freistaat hat nach Ansicht der Bayern-SPD deutlich zu wenig Steuerprüfer. Bis zu einer Milliarde Euro verschenke der Freistaat pro Jahr.

Das sagte der bayerische SPD-Vorsitzende Florian Pronold am Sonntag in München laut Mitteilung. “Die Staatsregierung hat die Zahl der Steuerprüfer so stark gekürzt, dass es sich Steuerhinterzieher in Bayern getrost gemütlich machen können“, kritisierte er. “Die Gelackmeierten sind die Ehrlichen.“ Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) müsse sich um “einen ordentlichen Steuervollzug“ kümmern.

Die Praxis zeige: “Die Länder, die mehr Prüfer und Fahnder einstellen und dadurch höhere Personalkosten tragen, könnten dann einen höheren Anteil einbehalten.“

dpa

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