Strafe für Eierattacke auf Bundespräsidenten

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Für das Eierwerfen auf Bundespräsident Christian Wulff muss ein 49-Jähriger eine Geldstrafe zahlen. 

Frankfurt - Ein 49-jähriger Mann hat im April Bundespräsident Christian Wulff mit Eiern beworfen. Dafür ist der Mann jetzt zu einer Strafe verurteilt worden.

Für Eierwürfe auf Bundespräsident Christian Wulff (CDU) muss ein 49 Jahre alter Mann 600 Euro Geldstrafe zahlen. Das Landgericht Frankfurt/Main sprach den Ingenieur am Mittwoch der Verunglimpfung des Bundespräsidenten für schuldig und verurteilte ihn zu 120 Tagessätzen. Die zuvor ebenfalls erhobenen Vorwürfe der Beleidigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung waren angesichts der schwerwiegenderen Verunglimpfung fallengelassen worden.

Der Mann, der bereits wegen eines Übergriffs auf den früheren Bundespräsidenten Horst Köhler mit der Justiz zu tun hatte, hatte auf Wulff im April dieses Jahres vor dem Landtag in Wiesbaden zwei rohe Eier geworfen. Wulff machte seinerzeit als neuer Amtsinhaber seinen Antrittsbesuch in der hessischen Landeshauptstadt.

dpa

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