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Ukraine-Krieg

Schwere Verluste für Russland: Mehrere russische Militärstützpunkte zerstört

Russland muss im Ukraine-Krieg herbe Verluste hinnehmen. Ukrainische Truppen haben russische Offensiven zurückgeschlagen und mehrere Militärstützpunkte zerstört.

Dieser News-Ticker ist beendet: Alle aktuellen Entwicklungen zu Verlusten im Ukraine-Krieg lesen Sie im neuen Ticker.

+++ 21.40 Uhr: Auch in der besetzten Region Luhansk waren nach dem Angriff auf einen Militärstützpunkt mehrere laute Explosionen zu hören. In der Kleinstadt Swatowe sei ein als Militärbasis umgenutztes ehemaliges Agrargelände in Folge des Angriffs in Flammen aufgegangen. Ein Großteil der Soldaten hätte nach Einsetzen der russisch-kontrollierten Polizeikräfte die Stadt jedoch bereits verlassen, wie der Chef der Militäradministration, Serhii Haidai, auf Facebook berichtete. Informationen zu Toten und Verletzten gebe es noch nicht.

+++ 16.15 Uhr: Wie das Einsatzkommando „Süd“ berichtet, haben ukrainische Artilleristen drei Kontrollpunkte des russischen Militärs in Cherson und Darivka getroffen. Auch russische Munitionslager in Liubymivka und Cherson seien bei den Angriffen zerstört worden, heißt es in einem Bericht des Nachrichtenportals Ukrainska Pravda. Serhii Bratchuk, Sprecher der Militärverwaltung des Gebiets Odessa, teilt unter Bezugnahme auf Daten des Einsatzkommandos mit, dass elf Soldaten, drei gepanzerte Fahrzeuge und eine selbstfahrende Msta-S-Haubitze zu den Verlusten der Russen zu zählen seien.

Ukraine-Krieg: Russischer Militärstützpunkt im Süden zerstört

+++ 13.31 Uhr: Ukrainische Streitkräfte haben Berichten der Nachrichtenportale Ukrainska Pravda und Kiev Independent zufolge einen russischen Militärstützpunkt im Süden der Ukraine zerstört. Bereits in der Nacht seien in der Region Melitopol laute Explosionen zu hören gewesen, teilte Ivan Fedorov, Bürgermeister von Melitopol, am Sonntagmorgen auf Telegram mit. Zu diesem Zeitpunkt konnte jedoch noch nicht genau mitgeteilt werden, woher die Explosionen kamen.

Immer wieder meldet die Ukraine Erfolge im Krieg gegen Russland. Im Süden des Landes haben ukrainische Streitkräfte jetzt einen großen russischen Militärstützpunkt zerstört. (Archivbild)

Mittlerweile hat Fedorov in einem Interview mit dem ukrainischen Fernsehsender FreeDom TV bestätigt, dass ukrainische Truppen einen der größten russischen Militärstützpunkte auf dem Territorium des Avtokoliorlyt-Werks in Melitopol angegriffen haben. Die russische Militärbasis in der ehemaligen Autofabrik in der Stadt im Süden der Ukraine sei bei dem Angriff zerstört worden.

Der Ukraine-Krieg in Bildern – Zerstörung, Widerstand und Hoffnung

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat am 24. Februar 2022 begonnen. Im November konnten die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Cherson befreien. Doch für die Menschen vor Ort ist die Lage noch immer katastrophal. Es gibt weder Strom noch fließendes Wasser. Hier kämpfen sie um die Verteilung von Hilfsgütern im Zentrum der Stadt.
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat am 24. Februar 2022 begonnen. Im November konnten die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Cherson befreien. Doch für die Menschen vor Ort ist die Lage noch immer katastrophal. Es gibt weder Strom noch fließendes Wasser. Hier kämpfen sie um die Verteilung von Hilfsgütern im Zentrum der Stadt. © BULENT KILIC/afp
Am 24. Februar beginnt Russland mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus.
Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus. © Aris Messinis/afp
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine.
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine. © Sergei Malgavko/dpa
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet.
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet. © Sergei Mikhailichenko/afp
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin.
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin. © Andrej Ivanov/afp
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion.
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion. © Facebook/afp
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden.
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden. © Daniel Leal/afp
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen.
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen. © Daniel Leal/afp
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen.
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen. © Nikolay Doychinov/afp
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland.
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland. © Aris Messinis/afp
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg.
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg. © Fadel Senna/afp
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke.
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke. © Aris Messinis/afp
Mitten Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland.
Mitten im Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland. © Genya Savilov/afp
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland.
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland. © Michael Kappeler/dpa
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen.
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen. © Sergej Supinsky/afp
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen.
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen. © Aris Messinis/afp
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen.
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen. © Aris Messinis/afp
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind.
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind. © Aris Messinis/afp
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest.
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest. © Alexander Nemenov/afp
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes.
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes. © Yasuyoshi Chiba/afp
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben.
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben. © dpa
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol.
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol. © Dmytro ‚Orest‘ Kozatskyi/afp
Die Panzerhaubitze 2000 ist das modernste Artilleriegeschütz in der Bundeswehr.
Am 21. Juni treffen die ersten schweren Waffen aus Deutschland in der Ukraine ein. Die Panzerhaubitze 2000 ist das modernste Artilleriegeschütz der Bundeswehr. Sie sieht aus wie ein riesiger Kampfpanzer und kann Ziele in 40 Kilometern Entfernung treffen.  © Sven Eckelkamp/Imago
bombardiert die russische Luftwaffe ein Einkaufszentrum in der ostukrainischen Stadt Krementschuk
Am 27. Juni bombardiert Russland ein Einkaufszentrum im 100 Kilometer von der Frontlinie entfernten Krementschuk. Zum Zeitpunkt des Angriffs befinden sich laut ukrainischen Angaben etwa 1000 Menschen in dem Gebäude, mindestens achtzehn Menschen werden getötet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnet die Attacke als „absoluten Horror“.  © STR/afp
Dieses Satellitenbild von Maxar Technologies zeigt einen Überblick über die Schlangeninsel im Schwarzen Meer.
Nach wiederholten ukrainischen Angriffen zieht sich das russische Militär Ende Juni von der Schlangeninsel südlich von Odessa zurück. Russland spricht von einem „Zeichen des guten Willens“. Die Die Ukraine feiert die Rückeroberung dagegen als Sieg. „KABOOM! Keine russischen Truppen mehr auf der Schlangeninsel“, schreibt der Leiter des Präsidialamts, Andrij Jermak, auf Twitter. „Unsere Streitkräfte haben großartige Arbeit geleistet.“ © dpa
In der Nacht auf den 29. Juli brannte nach einer Explosion ein Gefängnis in Oleniwka, in der von pro-russischen Separatisten besetzten Donezk-Region, aus.
In der Nacht auf den 29. Juli kommen bei einem Angriff auf ein Gefängnis in Oleniwka in der Donezk-Region Dutzende ukrainische Kriegsgefangene ums Leben. Der ukrainische Generalstab beschuldigt Russland, damit Folter von Gefangenen und Hinrichtungen verschleiern zu wollen. Prorussische Separatisten hingegen bezichtigten die Ukraine, für den Angriff verantwortlich zu sein © afp
Auf dem Gelände des Militärflugplatzes Saki nahe Nowofjodorowka kommt es zu heftigen Explosionen.
Am 9. August erschüttern mehrere Explosionen eine russische Luftwaffenbasis auf der 2014 annektierten Halbinsel Krim. Mehrere Flugzeuge werden zerstört. Eine Woche später detoniert auf der Krim ein russisches Munitionslager. Rusland spricht von einem „Sabotageakt“. © dpa
Dieses Satellitenbild von Planet Labs PBC zeigt das von russischen Truppen besetzte Kernkraftwerk Saporischschja.
Das Atomkraftwerk Saporischschja ist schwer umkämpft. Das Artilleriefeuer lässt international die Angst vor einer Atomkatastrophe steigen. Am 25. August wird das AKW erstmals in seiner Geschichte vom Stromnetz getrennt. Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig den Beschuss des Kraftwerksgeländes und der Umgebung vor. © Planet Labs Pbc/dpa
Rauch steigt über einem Feuer in einem Naturschutzgebiet in der Nähe der Stadt Mykolajiw nach einem Beschuss durch die Streitkräfte der Ukraine auf.
Am 29. August gelingt den ukrainischen Truppen an mehreren Stellen in der Oblast Cherson ein Vorstoß über feindliche Frontlinien. Das russische Verteidigungsministerium bestätigt eine ukrainische Offensive bei den von Russland besetzten Gebieten in der Oblast Cherson und der Oblast Mykolajiw. © Kherson Region Emergency Service/Imago
Einheiten der ukrainischen Streitkräfte sind in der Region Charkiw unterwegs.
Im September erobert die Ukraine im Zuge ihrer Gegenoffensive in der Oblast Charkiw die strategisch bedeutsamen Städte Kupjansk und Isjum von Russland zurück und durchbricht die Frontlinie an mehreren Stellen.  © Imago
Im Zuge ihrer Gegenoffensive im Raum Charkiw gelingt es den ukrainischen Streitkräften in wenigen Tagen erhebliche Gewinne zu erzielen. In dieser Phase gelingt ihnen Anfang Oktober auch die Rückeroberung von Lyman in der Oblast Donezk.
Im Zuge ihrer Gegenoffensive im Raum Charkiw gelingt es den ukrainischen Streitkräften in wenigen Tagen erhebliche Gewinne zu erzielen. In dieser Phase gelingt ihnen Anfang Oktober auch die Rückeroberung von Lyman in der Oblast Donezk.  © YASUYOSHI CHIBA/afp
Mitten im Krieg bringt der britische Streetart-Künstler Banksy den Menschen in der Ukraine mit mehreren Werken seine Solidarität zum Ausdruck. So wirft ein kleiner Judoka in den Ruinen eines Kindergartens in Borodyanka nahe Kiew einen erwachsenen Kämpfer zu Boden, dessen Gestalt ein wenig der des russischen Präsidenten Wladimir Putin ähnelt.
Mitten im Krieg bringt der britische Streetart-Künstler Banksy den Menschen in der Ukraine mit mehreren Werken seine Solidarität zum Ausdruck. So wirft ein kleiner Judoka in den Ruinen eines Kindergartens in Borodyanka nahe Kiew einen erwachsenen Kämpfer zu Boden, dessen Gestalt ein wenig der des russischen Präsidenten Wladimir Putin ähnelt. © GENYA SAVILOV/afp
Im November erobert die ukrainische Armee auch die Stadt Cherson zurück. Am 11. November gab Russland den Rückzug von 30.000 Soldaten aus dem westlich des Dnepr liegenden Teil der Cherson-Region bekannt. Zwei Tage später feiern die Menschen die Befreiung der Stadt, die ukrainischen Soldaten werden herzlich begrüßt.
Im November erobert die ukrainische Armee auch die Stadt Cherson zurück. Am 11. November gab Russland den Rückzug von 30.000 Soldaten aus dem westlich des Dnepr liegenden Teil der Cherson-Region bekannt. Zwei Tage später feiern die Menschen die Befreiung der Stadt, die ukrainischen Soldaten werden herzlich begrüßt.  © afp

Ukraine-Krieg: Schwere Verluste für Russland - Offensiven bei Donezk zurückgeschlagen

+++ 10.05 Uhr: Ukrainische Truppen haben offenbar mehrere Offensiven der russischen Streitkräfte zurückgeschlagen. An drei Fronten in Sloviansk, Avdiivka und Bakhmut im Oblast Donezk im Osten der Ukraine konnten ukrainische Streitkräfte Erfolge melden, heißt es im Generalstabsbericht vom 28. August. In der Nähe von Valentynivka und Vodiane im Oblast Donezk habe es Luftangriffe gegeben. Wie das Nachrichtenportal Ukrainska Pravda berichtet, seien russische Flugzeuge in der Nähe von Kodema eingeschlagen.

Weiter berichtet der ukrainische Generalstab am Sonntag, dass Russland seit dem 24. Februar 46.750 Soldaten, 1942 Panzer, 4257 gepanzerte Kampffahrzeuge, 3171 Fahrzeuge und Treibstofftanks, 1050 Artilleriesysteme und 274 Mehrfachraketen verloren habe.

  • Soldaten: 46.750
  • Flugzeuge: 234
  • Hubschrauber: 202
  • Panzer: 1942
  • Gepanzerte Kampffahrzeuge: 4257
  • Artilleriesysteme: 1050
  • Luftabwehrsysteme: 148
  • Mehrfach-Raketenwerfersysteme: 274
  • Autos und andere Fahrzeuge: 3171
  • Schiffe: 15
  • Unbemannte Kampfdrohnen: 838
  • Stand: Sonntag, 28. August 2022
  • Die Angaben zu den Verlusten Russlands im Ukraine-Krieg stammen vom ukrainischen Verteidigungsministerium. Sie lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Der Kreml selbst macht nur sehr wenig Angaben zu eigenen Verlusten.

Ukraine-Krieg: Schwere Verluste für Russland - Munitionsdepot zerstört

Update vom Sonntag, 28. August, 06.42 Uhr: Das ukrainische Militär hat offenbar einen wichtigen Versorgungs-Stützpunkt der russischen Truppen zerstört. Wie Kiev Independent berichtet, wurden am Samstag zwei Munitions-Depots im Süden der Ukraine angegriffen. Zudem soll weiteres schweres Kriegsgerät, wie unter anderem neun gepanzerte Militärfahrzeuge, zerstört worden sein. Darüber hinaus liegen Berichte vor, nach denen 35 russische Soldaten während des Angriffs getötet wurden. Insgesamt sollen laut Ukrainska Pravda etwa 46.500 russische Soldaten seit Kriegsbeginn vor einem halben Jahr gestorben sein.

News im Ukraine-Krieg: Verluste für Russland - Putins Truppen kommen kaum voran

+++ 14.45 Uhr: Der Ukraine zufolge hat Russland den Großteil seiner Raketen verbraucht. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur RBK Ukraine sagte Vadym Skibitsky vom ukrainischen Geheimdienst, „unseren Rechnungen nach haben sie nicht mehr als 45 Prozent der Raketen, die vor Kriegsbeginn da waren.“ In Bezug auf Hochpräzisionswaffen sprach Skibitsky von „einer Reserve von 30 Prozent“, wobei der Bestand mancher Raketentypen völlig aufgebraucht sei.

+++ 11.20 Uhr: Den Truppen aus Russland fällt es offenbar zunehmend schwer, Fortschritte bei der Invasion der Ukraine zu machen. So sollen die Angreifer am Freitag (26. August) „keine territorialen Gewinne“ erzielt haben, wie das Institute for the Study of War aus den USA berichtet. Bereits am vergangenen Donnerstag (18. August) sei dies der Fall gewesen. Gleichzeitig muss Russland regelmäßig Verluste von Gebieten im Ukraine-Krieg hinnehmen. Seit dem 21. März sollen die ukrainischen Soldaten etwa 45.000 Quadratkilometer an Territorium zurückerobert haben (s. Update vom 25. August, 13.05 Uhr).

News zum Ukraine-Krieg: Schwere Verluste für Russland – Soldaten fallen bei Donezk

Update vom Samstag, 27. August, 8.40 Uhr: Der ukrainische Generalstab hat die Zahlen zu den russischen Verlusten aktualisiert. Demnach hat Russland seit dem 24. Februar rund 46.500 Soldaten, 234 Flugzeuge und 1939 Panzer im Ukraine-Krieg verloren. Im Vergleich zum Vortag (Freitag, 26. August) kamen 250 Gefallene hinzu. Die größten Verluste musste Russland an der Front bei Donezk hinnehmen, berichtet das ukrainische Verteidigungsministerium.

+++ 20.50 Uhr: Ukrainischen Angaben zufolge gab es einen Raketenangriff auf eine strategisch wichtige Brücke in der Region Cherson im Süden des Landes. Dabei sei die Darjiwskij-Brücke von ukrainischen Raketen getroffen worden, teilte das südliche Militärkommando mit. Die Brücke führt über den Fluss Dnepr und gilt als wichtige Versorgungsroute. Die Ukraine meldete, dass die Brücke nicht mehr genutzt werden könne. Das würde die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Ressourcen erheblich erschweren. Erst kürzlich haben ukrainische Truppen die Antoniwkabrücke beschossen, die ebenfalls über den Fluss führt. Weite Teile der Brücke wurden durch Beschuss in den vergangenen Wochen immer wieder zerstört.

News zum Ukraine-Krieg: Putin schickt 137.000 neue Soldaten in den Kampf

+++ 13.30 Uhr: Wladimir Putin hat am Donnerstag (25. August) ein Dekret erlassen, wonach die russische Armee personell aufgestockt wird. 137.000 neue Soldaten sollen in den Ukraine-Krieg ziehen, dabei handelt es sich vor allem um Rekruten. Laut einem Reporter des Nachrichtenportals ntv könnte es sich dabei um eine Reaktion Russlands auf die schweren Verluste in der Ukraine handeln. Die Aufstockung deute „auf hohe Verluste hin“, sagte Rainer Munz in einer Live-Schalte. Dies lässt sich nicht unabhängig prüfen.

Update vom Freitag, 26. August 2022, 06.30 Uhr: Nach Angaben des Nachrichtenportals Kyiv Independent mit Berufung auf einen Facebook-Post des Einsatzkommandos „Süd“ ist den ukrainischen Truppen in der Region Cherson ein wichtiger Schlag gegen die russische Armee gelungen. Demnach zerstörten die ukrainischen Truppen einen Kommunikations- und Logisitikdrehpunkt in der Region, darüber hinaus zwei gepanzerte Fahrzeuge. Dabei sollen auch 20 russische Soldaten ums Leben gekommen sein.

Schwere Verluste im Ukraine-Krieg: Russlands Kampfkraft „verlangsamt“

+++ 19.50 Uhr: Fachleuten zufolge wird die Kampfkraft Russlands in der Region Cherson im Süden des Landes durch ukrainische Angriffe auf die dortigen Brücken und Grenzübergänge erheblich beeinträchtigt. So wurde etwa erneut die Antoniwka-Brücke über den Fluss Dnepr bei einem jüngsten Angriff beschädigt (s. Update v. 16 Uhr). Dadurch müssten die russischen Besatzer Ausrüstung, Verpflegung und Treibstoff auf anderen Wegen transportieren.

„Das verlangsamt nicht nur ihre Operationen, es verringert auch die Kampfkraft der Truppen“, sagte Oleg Zhdanov, ukrainischer Militärexperte, gegenüber Kyiv Independent. Zudem sei die Menge an Gütern „viel größer als das, was sie über den Fluss zum anderen Ufer transportieren können.“

Ukraine-Krieg: Verteidiger beschädigen wichtige Brücke

+++ 16.00 Uhr: Truppen der Ukraine haben erneut die Antoniwka-Brücke bei der Stadt Cherson beschädigt. Dies teilte das Operationskommando Süd am Donnerstag (25. August) mit. Die Brücke über den Fluss Dnepr dient als wichtiger Zugang für Russland zu der umkämpften Hafenstadt. Die Sprecherin des Operationskommandos sagte gegenüber dem ukrainischen Sender Hromadske, die russischen Truppen können die Brücke „weder nutzen noch reparieren“. Die russische Militärverwaltung in der Region bestätigte gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Tass, dass die Brücke getroffen wurde.

+++ 13.05 Uhr: Russland soll im Ukraine-Krieg eine Fläche größer als Dänemark verloren haben. Dies schreibt das US-Institute for the Study of War in seiner Bewertung der russischen Offensivkampagne vom Mittwoch (24. August). Demnach haben die Truppen aus Russland etwa 45.000 Quadratkilometer an Territorium seit dem 21. März aufgeben müssen. Das Vergleichsdatum entspricht dabei dem geschätzten Zeitpunkt, an dem Russland am weitesten in die Ukraine vorgedrungen war.

+++ 10.25 Uhr: Der ukrainische Generalstab hat am Donnerstag die Zahlen zu den russischen Verlusten aktualisiert. Demnach hat Russland seit dem 24. Februar rund 45.850 Soldaten, 234 Flugzeuge und 1929 Panzer im Ukraine-Krieg verloren. Im Vergleich zum Vortag (Mittwoch, 24. August) kamen 150 Gefallene hinzu. Die größten Verluste musste Russland an der Front bei Donezk hinnehmen, berichtet das ukrainische Verteidigungsministerium.

Die Daten im kompakten Überblick:

Update vom Donnerstag, 25. August, 06.20 Uhr: Der Krieg in der Ukraine dauert nun schon ein halbes Jahr an. Auch am ukrainischen Nationalfeiertag gingen die Kämpfe weiter. Laut eines Berichts des Portals Kyiv Independent musste das russische Militär wieder schwere Verluste einstecken. Die ukrainische Air Force teilte auf Facebook mit, dass sie einen Ka-52 „Alligator“ Helikopter und mehrere Aufklärungsdrohnen der russischen Armee zerstören konnten.

News zum Ukraine-Krieg: Herbe Verluste machen Russland zu schaffen

Erstmeldung vom Dienstag, 23. August: Moskau - Die herben Verluste im Ukraine-Krieg machen Russland schwer zu schaffen. Die lange Dauer des Krieges scheint auch die Kampfmoral der Hilfstruppen aus den moskautreuen Separatistengebieten zu schwächen. Dies geht zumindest aus den Berichten des britischen Geheimdienstes hervor.

Wie das Verteidigungsministerium in London am Montag (22. August) mitteilte, würden einige Kommandeure ihren Soldaten inzwischen vermutlich saftige finanzielle Anreize versprechen. Einzelne Verbände gälten als unzuverlässig und würden daher nicht mit Angriffen betraut.

News zum Ukraine-Krieg: „Heimliche Mobilmachung“, um Verluste auszugleichen

Zu den personellen Problemen trägt nach Ansicht des britischen Geheimdienstes der Umstand bei, dass Russland den Krieg weiterhin als „militärische Spezialoperation“ einstuft. Ohne allgemeine Mobilmachung habe der Staat keine rechtliche Handhabe, die Menschen zum Militärdienst zu zwingen. Somit sei Russland weiter auf Hilfstruppen angewiesen.

Bisher hat sich Wladimir Putin im nun rund sechs Monate dauernden Krieg standhaft geweigert, die politisch durchaus riskante Generalmobilmachung zu befehlen. Was also können die russischen Behörden sonst tun? Offenbar versucht der Kreml seit einiger Zeit eine Art „heimliche Mobilmachung“ in Gang zu setzen, wie die New York Times schreibt.

Um den personellen Mangel auszugleichen, setzt der Kreml demnach auf eine Kombination aus verarmten ethnischen Minderheiten, Ukrainern aus den Separatistengebieten, Söldnern und militarisierten Einheiten der Nationalgarde, um den Krieg zu führen. Kürzlich hieß es auch, dass Gefangenen in St. Petersburg Freiheit und Geld angeboten worden seien, sollten sie sich bereit erklären, in der Ukraine zu kämpfen.

News zum Ukraine-Krieg: Russland schweigt zu Verlusten

Ende März hat Russland die Zahl der im Ukraine-Krieg gefallenen Soldaten auf 1351 beziffert. Seitdem schweigt der Kreml zu seinen eigenen Verlusten. Die Ukraine liefert ein tägliches Update, wobei die letzte Schätzung die Gesamtzahl auf rund 45.000 bezifferte. (cs)

Rubriklistenbild: © Sergei Chuzavkov/dpa

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