Kritik an Einwanderungspolitik

US-Vize: Deutschland "ausländerfeindlich"

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US-Vizepräsident Joe Biden hat die Einwanderungspolitik der BRD scharf kritisiert.

Washington - Sieht so eine transatlantische Partnerschaft aus? US-Vizepräsident Joe Biden hat die Einwanderungspolitik in Deutschland aufs Schärfste kritisiert.

Der Vizepräsident in den Vereinigten Staaten, Joe Biden, macht mit einer recht unfreundlichen Aussage gegenüber Deutschland von sich Reden.

Während eines Vortrags vor dem Handelsverband "National Association of Manufacturers" in der Hauptstadt Washington wollte er vermutlich eigentlich Werbung für ein neues Einwanderungsgesetz machen. "Wir müssen das Einwanderungsgesetz durchbringen", sagte er und holte dann zu einem Rundumschlag aus: "Schauen Sie sich Deutschland an, schauen sie auf den Rest der Welt. Wir sind die einzige nicht-ausländerfeindliche Nation in der Welt, die eine Wirtschaftsmacht ist."

Laut einem Reporter der Detroit News führte Biden weiter aus, dass Länder wie Deutschland, Japan und China "gegenüber Einwanderern schlicht nicht so einladend" wären wie die USA. Biden ist seit sechs Jahren Vizepräsident unter Barack Obama und macht sich Hoffnung auf Chancen für die nächsten Präsidentschaftswahlen 2016.

In einem YouTube-Video ist die Passage seiner Rede über Deutschland zu sehen.

bix

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