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„Zu viel Angst“

US-Geheimdienste: Putin wird schlecht beraten

Wie steht es um die russische Armee in der Ukraine? Offenbar schlechter, als es Wladimir Putin zugetragen wird. 

Moskau – Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine* läuft nicht nach Plan. Russland* und sein Präsident Wladimir Putin* könnte die militärische Ausgangslage völlig falsch eingeschätzt haben. Der Ansicht ist auch der Chef des britischen Cyber- und Sicherheitsdienstes GCHQ, Sir Jeremy Fleming. Bei einem Besuch in Australien hielt Fleming eine Rede über den Ukraine-Konflikt*. Dort konstatierte er laut eines Berichts der BBC: „Wir haben gesehen, wie sich russische Soldaten – knapp an Waffen und Moral – weigerten, Befehle auszuführen, ihre eigene Ausrüstung sabotierten und sogar versehentlich ein eigenes Flugzeug abschossen.“

Wladimir Putins Berater hätten Angst, ihm die Wahrheit zu sagen. „Das alles summiert sich zu der strategischen Fehlkalkulation, vor der westliche Führer Putin gewarnt haben. Es ist sein persönlicher Krieg geworden, dessen Kosten von unschuldigen Menschen in der Ukraine und zunehmend auch von gewöhnlichen Russen getragen werden“, so Fleming.

Wladimir Putin: Sagen seine Berater ihm die Wahrheit?

„Er hat die Fähigkeiten seines Militärs überschätzt, einen schnellen Sieg zu erringen“, sagte Fleming weiter. Nun versuche Wladimir Putin, die Fehler mit noch mehr Härte wettzumachen, auch in Russland selbst. „Er strebt nach brutaler Kontrolle über Medien und dem Zugang zum Internet, er strebt danach, die Stimmen der Opposition zu unterdrücken, und er investiert viel in Propaganda und verdeckte Aktivitäten.“

Russlands Präsident Wladimir Putin: Sagen seine Berater ihm die Wahrheit?

Kurz zuvor äußerten auch die USA* ähnliche Bedenken. Pentagon-Sprecher John Kirby sagte laut des BBC-Berichts, dass Wladimir Putin von seinem Verteidigungsministerium nicht vollständig über die Fehler seiner Armee in der Ukraine informiert worden sei. Diese Einschätzungen seien „unangenehm“, da ein uniformierter Putin einen „wenig glaubwürdigen“ Versuch einer Friedensverhandlung wahrscheinlich mache. „Die andere Sache ist, dass man nicht weiß, wie ein solcher Führer auf schlechte Nachrichten reagieren wird“, sagte er.

Wladimir Putins Berater haben „Angst“ vor Russlands Präsidenten

Das Weiße Haus bestätigte Flemings These, Putins Berater hätten zu viel Angst, ihm mitzuteilen, wie schlecht der Krieg in der Ukraine laufe, und er erfahre nicht, welche Auswirkungen die Sanktionen auf die russische Wirtschaft hätten. (Marvin Ziegele) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Mikhail Klimentyev/Imago Images

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