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Sicher vor Diebstahl

Unterwegs mit dem Fahrrad: Neues „DHDL“-Produkt soll Zubehör sichern

Aaron Holzhäuer bei „Die Höhle der Löwen“
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Aaron Holzhäuer bei „Die Höhle der Löwen“

Eine schöne Fahrradtour ist die perfekte Beschäftigung bei gutem Wetter – dabei sollte das Zubehör aber immer gut geschützt sein. Ob ein „DHDL“-Produkt aushelfen kann?

Ob für einen Tagesausflug am Wochenende oder den Weg zur Arbeit: Die Corona-Pandemie hat dazu beigetragen, dass sich immer mehr Menschen in den Fahrradsattel schwingen, um bei einer frischen Brise von A nach B zu kommen. Doch die Drahtesel sind ein beliebtes Diebesgut – die Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundesinnenministeriums zeigt, dass im Jahr 2021 mehr als 233.000 Fahrräder in Deutschland gestohlen wurden. Ebenfalls nicht vor Diebstahl gefeit: das Fahrradzubehör.

Abschließbare Fahrradbox bei „Die Höhle der Löwen“ (Vox)

Das musste auch der Gründer Aaron Holzhäuer schmerzlich feststellen: Bereits viermal wurden ihm Vorder- und Rücklicht sowie der Tacho am Fahrrad geklaut. Aber wo kann man das Zubehör sicher verstauen? Schließlich ist man gerade unterwegs auf praktische Lösungen angewiesen. Die Hosentasche ist zu klein und gewöhnliche Satteltaschen sind leichte Beute für spitzfindige Diebe. Hartschalen-Helmkoffer sind nur hilfreich, wenn das Fahrrad über einen Gepäckträger verfügt. Aus diesem Grund hat der 17-Jährige mit BeeSafe (mittlerweile BeeMyBox) eine abschließbare Fahrradbox für Fahrradzubehör entwickelt – das Produkt wurde in Folge 1 der 12. Staffel „Die Höhle der Löwen“ bei Vox vorgestellt.

„Die Höhle der Löwen“ (Vox): BeeSafe am Montag, 29. August, um 20.15 Uhr im TV

„Endlich eine kompakte und sichere Möglichkeit, sein Zubehör direkt am Fahrrad zu verstauen“ – so präsentierte Aaron Holzhäuer sein Werk zum kommenden Staffelstart bei „Die Höhle der Löwen“. BeeSafe bzw. BeeMyBox ist eine Fahrradbox, die sich an nahezu jede Fahrradstange montieren lässt. Der gummierte, massive Stahlbügel kann nur von innen gelöst werden. Im Kern sind die Befestigungsschellen aus Stahl – das soll es quasi unmöglich machen, die Fahrradbox mit einfachem Werkzeug zu entfernen. Während die Lichter im Behälter verstaut sind, können sie dank eines integrierten Solarmoduls mit Powerbank und USB-Anschlüssen jederzeit aufgeladen werden. „Ich habe alles allein entwickelt, in einem CAD-Programm konstruiert und in meinen eigenen 3D-Druckern produziert. Die Polster wurden mit einem selbst umgebauten Lasercutter zurechtgeschnitten, das Patent geschrieben und zusammen mit der Marke beim Patentamt eingereicht“, sagte der 17-jährige Erfinder in der Sendung über sein Projekt.

Bereits mit elf Jahren hat er seine erste Erfindung gebaut, mit zwölf angefangen zu programmieren – und in der Sendung erhoffte er sich nun Unterstützung durch einen Löwen. 25,1 Prozent der Firmenanteile bot er im Gegenzug für 145.000 Euro an. Und tatsächlich schlugen gleich mehrere Investoren zu: Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Georg Kofler schlossen sich zu einem Trio zusammen und versprachen dem 17-Jährigen die gewünschten 145.000 Euro, allerdings für 30 Prozent der Firmenanteile. Auch Dagmar Wöhrl und Nils Glagau zeigten Interesse und boten an, den Deal, wie von Holzhäuer vorgeschlagen, anzunehmen. Letztendlich entschied sich der Gründer aber für das Dreiergespann.

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