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Stauprognose

Feiertag und NRW-Ferienstart: Die Autobahnen füllen sich

Staugefahr
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Das lange Wochenende dürfte wieder zahlreiche Ausflügler auf die Straßen locken. Autofahrer müssen mit einer erhöhten Staugefahr rechnen.

Nach ein paar vergleichsweise ruhigen Wochen steigt das Verkehrsaufkommen am Wochenende wieder an. Welche Autobahnen sind besonders betroffen und an welchen Tagen ist es am vollsten?

Berlin/München - Zähflüssiger Verkehr und auch mal ein Stau: Auf den Autobahnen kann es langsamer vorangehen am kommenden Wochenende (30. September bis 2. Oktober), denn der Tag der Deutschen Einheit am Montag (3. Oktober) macht es zu einem langem. Zudem startet Nordrhein-Westfalen in zweiwöchige Herbstferien.

So machen sich laut Auto Club Europa (ACE) und ADAC feriengebundene Urlauber auf in Richtung Alpen und Mittelmeer. Zudem sind die Mittelgebirge und die Küsten von Nord- und Ostsee beliebte Ziele - auch von Kurzurlaubern und Ausflüglern. Die entsprechenden Routen dürften belastet sein.

Voller wird es laut ADAC auch auf den Autobahnen rund um die Ballungsräume und im Bereich der rund 1000 Baustellen, die der Autofahrer-Club aktuell zählt. Zudem kann es durch Umleitungen wegen einiger Autobahnvollsperrungen regional länger dauern.

Am Freitag ist bereits ab dem frühen Nachmittag mit vielen Pendlern und bis circa 19 Uhr mit einer hohen Staugefahr zu rechnen.

Rückreisende am Tag der Deutschen Einheit

Die Routen in die Alpen und weiter an die Mittelmeerziele dürften sich am Samstag füllen. Das gilt auch für Strecken in die Beneluxländer.

Der Sonntag dürfte auf den Fernstraßen zwar etwas Urlaubsverkehr bringen, aber verhältnismäßig ruhig bleiben. Allerdings können besonders bei schönem Wetter die Nebenstrecken aufgrund von Tagesausflüglern stärker belastet sein.

Für den Montagnachmittag sagen ACE und ADAC verstärktes Rückreiseaufkommen voraus. Hier machen sich auch viele Kurzurlauber bemerkbar, die nach Hause fahren.

Die Autofahrer-Clubs halten am Wochenende Staus und Verzögerungen in den Großräumen Berlin, Köln, Hamburg, München, Stuttgart und auf den Strecken von und zu den Küsten von Nord - und Ostsee sowie auf folgenden Routen (oft in beiden Richtungen) für möglich:

A 1Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Lübeck
A1 / A 3 / A 4Kölner Ring
A 2Oberhausen - Dortmund
A 3Köln - Frankfurt/Main - Würzburg - Nürnberg
A 5Frankfurt/Main - Karlsruhe - Basel
A 6Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
A 7Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte und Hamburg - Flensburg
A 8Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
A 9Nürnberg - München
A 24Hamburg - Berlin
A 40Essen - Duisburg - Venlo
A 45Dortmund - Gießen
A 61Koblenz - Ludwigshafen - Mönchengladbach
A 81Heilbronn - Stuttgart - Singen
A 93Rosenheim - Kiefersfelden
A 95/B2München - Garmisch-Partenkirchen
A 99Umfahrung München

Der Transitverkehr macht sich auch auf den Autobahnen in Österreich und in der Schweiz bemerkbar. So können sich die Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Inntal-, Arlberg-, Rheintal- und Gotthard-Route füllen. Der ADAC erwartet allerdings keine großen und langen Staus. Ausflügler dürften sich zudem in die Urlaubsregionen aufmachen und wie in Deutschland auch die Nebenstrecken füllen.

Wartezeiten sind laut ACE an den Gotthardtunnel-Einfahrten möglich. Als Alternative kann sich ab einer Wartezeit von mehr als einer Stunde die San-Bernardino-Route anbieten. Zudem wird der Gotthardtunnel aktuell wegen Wartungsarbeiten mehrmals gesperrt. Die Nächte an den Wochenenden sind laut ADAC aber nicht betroffen.

An den Grenzen der Nachbarländer kann man sich laut ADAC auf kurze Wartezeiten einstellen. Wie lange man etwa an der Grenze von Österreich nach Deutschland an den Übergängen Walserberg (Salzburg - Bad Reichenhall), Kiefersfelden (Kufstein Süd - Kiefersfelden) und Suben (Ort i. Innkreis - Pocking) warten muss, sieht man online bei der österreichischen Infrastrukturgesellschaft Asfinag. dpa

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