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Uneinigkeit

Swiss widersetzt sich der Maskenpflicht in Deutschland 

In Flugzeugen, die in Deutschland starten oder landen, gilt die Maskenpflicht. Anders läuft es aber bei der Airline Swiss – hier müssen Passagiere keine Maske tragen.

Dass in Deutschland im Flugzeug noch Maske getragen werden muss, in vielen anderen Ländern aber nicht, sorgt immer mehr für Unmut bei den Airlines. Die Luftsicherheitsagentur EASA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC haben ihre generelle Empfehlung für eine Maskenpflicht in Flugzeugen und an Flughäfen bereits im Mai zurückgenommen. Nationale Bestimmungen haben aber Vorrang, sodass das Infektionsschutzgesetz der Bundesregierung weiterhin gültig ist. Aus diesem Grund müssen auch Airlines, die ihren Sitz in anderen Ländern haben, bei einem Start oder der Landung in Deutschland eine Maskenpflicht vorschreiben. Doch nicht jede Fluggesellschaft sieht das so, wie sich nun zeigt.

Ein Airbus A330-343X von Swiss International Airlines startet vom Flughafen Zürich.

Maskenpflicht: Swiss beruft sich auf Registrierung der Flugzeuge in der Schweiz

„Auf dem Flug mit Swiss von Berlin nach Zürich haben gerade, grob geschätzt, neun von zehn Reisenden keine Maske getragen“, schrieb Marc Felix Serrao, der Chefredakteur der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) Deutschland auf Twitter. Dass die Passagiere nicht auf Masken kontrolliert wurden, hängt jedoch nicht mit Nachlässigkeit der Kabinencrew zusammen, sondern ist eine ganz bewusste Entscheidung der Airline. „Eine Maskentragepflicht besteht derzeit lediglich auf unseren Flügen ab Zürich nach Indien sowie Singapur, auf dem Rückweg besteht keine Pflicht“, erklärt ein Sprecher dem Online-Portal Focus. „Unsere Flugzeuge sind in der Schweiz immatrikuliert, somit gilt an Bord auch die Schweizer Gesetzgebung.“

Das Bundesgesundheitsministerium widerspricht der Auffassung von Swiss aber: „In allen Flugzeugen, die in Deutschland starten oder landen, gilt die Maskenpflicht“, erklärte eine Sprecherin dem Focus zufolge. „Selbstverständlich auch für eine Schweizer Airline.“ Mit Konsequenzen muss die Fluggesellschaft vermutlich trotzdem nicht rechnen. Bereits im Mai machte eine Flugbegleiterin von Swiss auf sich aufmerksam, als sie dem Spiegel erklärte, dass die Maskenpflicht bei der Airline nicht mehr existiere. Das Gesundheitsministerium wusste darüber Bescheid, wird in solchen Fällen jedoch nicht selbst aktiv.

Selbstbeteiligung oder mehr zahlen aufgrund des Alters: Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung

Ein Kreuz auf einem Friedhof
Wann greift die Reiserücktrittsversicherung? Bei Tod oder unerwarteter, schwerer Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Die Reiserücktrittsversicherung greift in der Regel auch, wenn eine unerwartete Impfunverträglichkeit auftritt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Arbeitsmarkt
Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © picture alliance / dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität können valide Gründe für einen Reiserücktritt sein. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einem Bruch von Prothesen oder einer unerwarteten Lockerung von Implantaten können Sie von der Reiserücktrittsversicherung Gebrauch machen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage können Sie von einer Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verschiebung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wenn die Urlaubsvertretung eines Selbständigen ausfällt, zum Beispiel wegen Krankheit, dürfen Sie von der Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch das gilt: Eine unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch ein unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark) sorgt dafür, dass die Reiserücktrittsversicherung greift. © dpa

Lufthansa fordert Ende der Maskenpflicht im Flugzeug

Beim Mutterkonzern Lufthansa richtet man sich hingegen weiterhin nach den „gesetzlichen Vorgaben, die im Infektionsschutzgesetz und der Einreiseverordnung festgelegt wurden“, wie ein Sprecher dem Focus erklärte. Allerdings spricht sich das Unternehmen immer wieder für die Abschaffung der Maskenpflicht im Luftverkehr aus, insbesondere nachdem die Regierung die verschärften Corona-Regeln für den Herbst vorgestellt hat. „Wir setzen auf die Eigenverantwortung unserer Gäste. Passagiere sollen frei entscheiden können, ob sie eine Maske tragen möchten oder nicht“, sagte Christina Foerster, Vorständin für Customer, IT & Corporate Responsibility der Lufthansa Group, der „Bild“-Zeitung. Bereits im Mai hatte die Airline laut einem Bericht des Spiegels erklärt, die Maskenpflicht im Flugzeug nicht mehr mit allen Mitteln durchsetzen zu wollen – zu groß sei das Sicherheitsrisiko.

Weiterhin Maske? Stimmen Sie mit ab.

Rubriklistenbild: © Andreas Haas /Imago

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