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Aufgepasst

Fettnäpfchen im Italien-Urlaub: Mit diesem Verhalten outen Sie sich als Tourist

Andere Länder, andere Sitten: Das gilt auch für Italien, eines der liebsten Urlaubsländer der Deutschen. Folgende Verhaltensweisen sind ein No-Go.

Italien hat dank seiner spannenden Geschichte einiges an antike Stätten und Sehenswürdigkeiten zu bieten, doch im Sommer zieht es Urlauber vor allem an die zahlreichen Strände und Seen. Nicht zu vergessen das leckere Essen: Pizza, Pasta, Risotto und Fischspeisen locken zahlreiche Urlauber nach „Bella Italia“. Wer sich im Urlaub aber nicht sofort als Tourist outen will, sollte wissen, was in Italien gebräuchlich ist – und mit welchem Verhalten Sie eher für skeptische Blicke sorgen.

Cappuccino nach 11 Uhr? Damit tanzen Sie aus der Reihe

In Italien gibt es einige ungeschriebene Regeln, was den Kaffeegenuss betrifft. Cappuccino wird beispielsweise nur zum Frühstück getrunken, nach 11 Uhr ist er verpönt. Dasselbe gilt für andere Kaffee-Variationen mit Milch, zum Beispiel caffè latte oder macchiato, da diesen nachgesagt wird, die Verdauung zu stören. Wenn es nach dem Mittag- oder Abendessen noch einen Kaffee geben soll, dann üblicherweise einen Espresso. In den meisten Fällen wird zum Espresso ein Wasser gratis mit serviert – dieses wird davor getrunken und nicht danach, denn es soll die Geschmacksnerven neutralisieren.

Eine Reise nach Rom: Besuchen Sie die Hauptstadt Italiens

Vom Gianicolo, einem Hügel im Stadtteil Trastevere, hat man einen überragenden Blick über ganz Rom.
Vom Gianicolo, einem Hügel im Stadtteil Trastevere, hat man einen überragenden Blick über ganz Rom. © Simona Asam
Der Petersdom - oder Basilica Sancti Petri in Vaticano - ist eine der bedeutendsten Kirchen der Welt. Der Dom fasst rund 20.000 Menschen und damit eines der größten Kirchengebäude weltweit.
Der Petersdom - oder Basilica Sancti Petri in Vaticano - ist eine der bedeutendsten Kirchen der Welt. Der Dom fasst rund 20.000 Menschen und ist damit eines der größten Kirchengebäude weltweit. © Simona Asam
Das Forum Romanum liegt zwischen den drei von insgesamt sieben Hügeln, auf denen Rom erbaut ist: Kapitol, Palatin und Esquilin. Die anderen vier heißen Quirinal, Viminal, Aventin und Caelius. Das Forum Romanum war der Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens des antiken Roms.
Das Forum Romanum liegt zwischen den drei von insgesamt sieben Hügeln, auf denen Rom erbaut ist: Kapitol, Palatin und Esquilin. Die anderen vier heißen Quirinal, Viminal, Aventin und Caelius. Das Forum Romanum war der Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens des antiken Roms. © Simona Asam
Ein Spaziergang im Forum Romanum bietet ein Spektakel an antiken Ruinen und Bauwerken.
Ein Spaziergang im Forum Romanum bietet ein Spektakel an antiken Ruinen und Bauwerken. © Simona Asam
Der Largo di Torre Argentina ist ein Platz im Stadtviertel Pigna in Rom. Er enthält Ausgrabungen von antiken Tempeln und ist für Besucher nicht zugänglich. Dafür ist das Ausgrabungsareal aber für seine zahlreichen Katzen bekannt, die dort leben und von vielen Anwohner und einer Pflegestation am Rande des Platzes gefüttert und gepflegt werden.
Der Largo di Torre Argentina ist ein Platz im Stadtviertel Pigna in Rom. Er enthält Ausgrabungen von antiken Tempeln und ist für Besucher nicht zugänglich. Dafür ist das Ausgrabungsareal aber für seine zahlreichen Katzen bekannt, die dort leben und von vielen Anwohner und einer Pflegestation am Rande des Platzes gefüttert und gepflegt werden. © Simona Asam
Die spanische Treppe ist ein beliebter Ort bei Touristen, die sich auf ihren Stufen in der Sonne von ihrer Sightseeing-Tour erholen.
Die spanische Treppe ist ein beliebter Ort bei Touristen, die sich auf ihren Stufen in der Sonne von ihrer Sightseeing-Tour erholen. © Simona Asam
Das Vittorio-Emanuele-Monument: Die von Römern scherzhaft genannte "Schreibmaschine" befindet sich an der Piazza Venezia.
Das Vittorio-Emanuele-Monument: Die von Römern scherzhaft genannte "Schreibmaschine" befindet sich an der Piazza Venezia. © Simona Asam
Die Piazza del Popolo ist einer der bekanntesten und berühmtesten Plätze Roms. Von ihm weg führt die Via del Corso, auf der Urlauber ganz hervorragend flanieren und shoppen können.
Die Piazza del Popolo ist einer der bekanntesten und berühmtesten Plätze Roms. Von ihm weg führt die Via del Corso, auf der Urlauber ganz hervorragend flanieren und shoppen können. © Simona Asam
Blick in die Kuppel des Pantheons: Das Pantheon ist ein Bauwerk, das zur Kirche geweiht wurde. Es verfügt über die größte Kuppel weltweit und ist sehr gut erhalten.
Blick in die Kuppel des Pantheons: Das Pantheon ist ein Bauwerk, das zur Kirche geweiht wurde. Es verfügt über die größte Kuppel weltweit und ist sehr gut erhalten. © Simona Asam
Eine Kutschfahrt durch Rom ist nicht ganz günstig und durch das viele Kopfsteinpflaster eine wackelige Angelegenheit - umso schöner ist aber die Stimmung, die dabei aufkommt.
Eine Kutschfahrt durch Rom ist nicht ganz günstig und durch das viele Kopfsteinpflaster eine wackelige Angelegenheit - umso schöner ist aber die Stimmung, die dabei aufkommt. © Simona Asam
Von dem Hügel Gianicolo hat man einen tollen Blick auf die Kuppel des Petersdoms.
Von dem Hügel Gianicolo hat man einen tollen Blick auf die Kuppel des Petersdoms. © Simona Asam

Kaffee wird meistens an der Theke getrunken

Wenn Sie einen Kaffee an der Theke bestellen, sollten Sie nicht den Fehler machen, mit der Tasche anschließend an einen Tisch zu gehen. An der Theke gibt es den Espresso nämlich immer günstiger – die sogenannten „al banco“-Preise sind gesetzlich festgelegte Höchstpreise, die von der Region abhängig sind, aber in der Regel maximal einen Euro betragen. Er ist für Gäste gedacht, die nur schnell einen Kaffee trinken und dann sofort wieder gehen. Am Tisch hingegen kann der Wirt selbst entscheiden, wie viel er sich den Service zusätzlich kosten lassen will. Welches Trinkgeld in Italien üblich ist, erfahren Sie hier.

Wann gibt es in Italien Abendessen?

Während in Deutschland in der Regel zwischen 18 und 20 Uhr zu Abend gegessen wird, geht es in Italien um 20 Uhr erst so richtig los. Wenn Sie hier zu Ihrer typischen Essenszeit in ein Restaurant gehen, dann befinden Sie sich in der Regel in Gesellschaft mit anderen Touristen. Manchmal sind Restaurants aber auch noch gar nicht mit den Vorbereitungen für das Abendgeschäft fertig. Was das Mittagessen angeht, so müssen Sie sich nicht allzu sehr umgewöhnen: Das gibt es gewöhnlich zwischen 12.30 Uhr und 14.30 Uhr.

Wer mitten am Nachmittag schon in einem italienischen Restaurant ist, ist meistens kein Einheimischer.

Kassenzettel in Italien immer mitnehmen

Tatsächlich ist es in Italien gesetzlich vorgeschrieben, dass Sie Ihren Kassenbon mindestens zehn Minuten aufbewahren müssen. Es ist egal, was Sie sich gekauft haben – die Rechnung darf nicht sofort im Müll landen. Es kann nämlich passieren, dass Sie beim Herausgehen aus dem Laden von einem Finanzbeamten (Guardia di Finanza) danach gefragt werden. Damit wird sichergestellt, dass der Ladeninhaber keine Steuern hinterzieht. Weitere Verbote in Italien, die sogar Geld kosten, lesen Sie hier.

Tischmanieren: So wird in Italien „richtig gegessen“

In Italien outen Sie sich relativ schnell als Tourist, wenn Sie nicht über die Gepflogenheiten bei Tisch Bescheid wissen. So ist es gar eine Sünde, die Spaghetti mit dem Messer kleinzuschneiden oder auf einem Löffel aufzurollen. Spaghetti werden einfach um die Gabel gewickelt und fertig. Nach Pizza Hawaii fragen Sie am besten gar nicht – Ananas als Belag ist verpönt. Und Parmesan auf Fisch oder Meeresfrüchten ist ebenfalls ein schlimmer Fauxpas. Selbst Pizza wird traditionell nicht mit Messer und Gabel in kleine Stückchen geschnitten. Die Geburtsstadt des Gerichts ist Neapel – hier war Pizza ursprünglich als Streetfood gedacht, das zweimal gefaltet gegessen wird.

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