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Bibione, Jesolo und Lignano

„Mehr als ein Kilometer Küste verschwunden“: Sturmflut reißt Strände in Italien weg

Die beliebten italienischen Strände in Bibione, Lignano und Jesolo sind kaum wiederzuerkennen: Eine Sturmflut hat große Teile zerstört – und das kurz vor Pfingsten.

Eigentlich erwarten die Strandbetreiber in Bibione, Lignano und Jesolo in Kürze große Touristenströme aus Deutschland und Österreich. In den Pfingstferien wollen viele Familien die Füße in das nasse Kühl stecken und die Sonne genießen. Doch nun herrscht Panik unter den Touristikern vor Ort: Der Ostwind Bora hat am vergangenen Wochenende für enorme Sturmschäden gesorgt – Teile der Strände sind einfach fortgespült worden.

„Spurlos verschwunden“: Touristiker in Italien berichten von Sturmschäden an Stränden

Mehr als ein Kilometer der Küste ist ins Meer verschwunden. Wir haben dort jetzt sozusagen eine Stufe, die einen Meter hoch ist. Zwei Reihen von Regenschirmen sind spurlos verschwunden und zwei Rettungstürme sind wie vom Erdboden verschluckt. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen sind 30.000 Kubikmeter Sand verloren gegangen“, sagte Gianfranco Prataviera, Präsident der Strandbetreiber Bibione Spaggia laut Lokalmedien über den Zustand des beliebten Küstenabschnittes zwischen Bibione und dem Pinienstrand Lido dei Pini. Auch der Hundestrand Pluto ist laut Il Gazzetino vom Sturm nicht verschont geblieben.

In Lignano berichtet die Strandbetreibergesellschaft ebenfalls von riesigen Sandmassen, die in Sabbiadoro und in Pineta ins Meer getragen wurden. Zwischen dem Wasser und den Schirmreihen liege nun eine rund 30 Zentimeter hohe Stufe.

Notfall in Jesolo: Italienischer Strand soll schnell auf Vordermann gebracht werden

Auch der Küstenabschnitt vor Jesolo wurde von dem Sturm heftig getroffen. Bereits in den vergangenen Tagen ist es hier zu Unwetterschäden gekommen, die gerade erst in Ordnung gebracht wurden. Nun ist die ganze Arbeit zunichtegemacht: Direkt am Wasser fehlen zwei Schirmreihen und in der Fläche dazwischen befindet sich eine Stufe von rund 60 Zentimetern Höhe. „Für uns ist das ein Notfall. Die Touristen kommen in Massen und wir haben keinen Strand anzubieten“, sagte der Strandmanager Alessandro Iguadala gegenüber der venezianischen Ausgabe der italienischen Tageszeitung Il Gazzettino.

Griechische Badestrände, die Sie unbedingt erleben müssen

Balos Bucht
Schillerndes blau-grünes Wasser erwartet Sie an diesem traumhaften Strand im Westen Kretas, nahe des Orts Kissamos. Die Balos Bucht zeichnet sich durch seinen weißen Muschel- und Korallensand aus, der äußerst fein ist und in der Sonne wunderschön schimmert. Die vorgelagerte Insel Gramvousa, auf der sich eine venezianische Burg befindet, verwandelt das Ganze in eine lebhafte Landschaft. © Imago
Sarti Strand
Ebenfalls auf der Halbinsel Chilkidiki findet sich der Sarti Strand, welcher an dem gleichnamigen Fischerdörfchen liegt. Mittlerweile ist aus dem verträumten Ort ein beschauliches Feriendomizil geworden. Vom Strand aus haben Sie einen unvergleichlichen Blick auf die geheimnisvolle Mönchsrepublik Athos - außerdem bietet der sandige Entspannungsort traumhafte Sonnenaufgänge, die Sie auf keinen Fall verpassen dürfen. © Imago
Portokali Strand
Portokali Strand © Netfalls/Imago
Myrtos Beach
Azurblaues, kristallklares Wasser und ein Wahnsinnsausblick - das ist der Myrtos Beach auf der 730 Quadratkilometer großen Insel Kefalonia. Hier können Sie Ihre Zehen in einen weißen Strand aus feinsten Kieselsteinen tauchen - umgeben von einer malerischen Kulisse aus Klippen. © Imago
Navagio Strand
Dieser Strand hat echtes „Fluch der Karibik“-Flair: Der Navagio Strand auf der Ionischen Insel Zakynthos wird auch als Schmugglerbucht bezeichnet. Besonders auffällig sind die bis zu zweihundert Meter hohen Felswände, die den kleinen Strand einrahmen. Das idyllische Fleckchen ist nur mit dem Boot zu erreichen. © Imago
Nicht nur ein beliebtes Strandziel, sondern auch Fotomotiv ist der Sarakiniko Beach im Norden der ägäischen Insel Milos. Grund dafür sind die weißen Felsen, die über viele Jahrhunderte hinweg vom Meer glatt gespült wurden und an eine mystische Mondlandschaft erinnern. Besonders das Blau des Himmels hebt den überirdischen Kontrast hervor.
Nicht nur ein beliebtes Strandziel, sondern auch Fotomotiv ist der Sarakiniko Beach im Norden der ägäischen Insel Milos. Grund dafür sind die weißen Felsen, die über viele Jahrhunderte hinweg vom Meer glatt gespült wurden und an eine mystische Mondlandschaft erinnern. Besonders das Blau des Himmels hebt den überirdischen Kontrast hervor. © Mouzenidis
Falls Sie sich in der Stadt Pylos aufhalten, ist ein Abstecher zur naheliegenden Bucht Voidokilia ein absolutes Muss. Mit ihrer fast perfekten Halbkreisform hat sie sich den Namen "Ochsenbauchbucht" eingeheimst und ist damit ein wahres Naturspektakel – außerdem besticht das Wasser aufgrund der geschützten Lage und einer schmalen Öffnung durch angenehme Temperaturen.
Falls Sie sich in der Stadt Pylos aufhalten, ist ein Abstecher zur naheliegenden Bucht Voidokilia ein absolutes Muss. Mit ihrer fast perfekten Halbkreisform hat sie sich den Namen "Ochsenbauchbucht" eingeheimst und ist damit ein wahres Naturspektakel – außerdem besticht das Wasser aufgrund der geschützten Lage und einer schmalen Öffnung durch angenehme Temperaturen. © Mouzenidis
Das Besondere am Egremni Strand auf der Insel Lefkada im Ionischen Meer: Um ihn zu erreichen müssen Sie satte 347 Stufen vom Parkplatz hinuntersteigen – doch der Aufwand lohnt sich: Die steilen, weißen Klippen und das blaue Meer bilden einen wundervollen Kontrast. Besonders der Sonnenuntergang zeigt die Landschaft in ihrer schönsten Form, wenn die warmen Strahlen die Klippen in ein oranges Licht färben.
Das Besondere am Egremni Strand auf der Insel Lefkada im Ionischen Meer: Um ihn zu erreichen müssen Sie satte 347 Stufen vom Parkplatz hinuntersteigen – doch der Aufwand lohnt sich: Die steilen, weißen Klippen und das blaue Meer bilden einen wundervollen Kontrast. Besonders der Sonnenuntergang zeigt die Landschaft in ihrer schönsten Form, wenn die warmen Strahlen die Klippen in ein oranges Licht färben. © Mouzenidis
Aus Legenden ist der Lalaria Strand auf der Insel Skiathos gemacht: Die besondere Felsformation bildet eine natürliche Brücke zwischen Land und Meer, in deren Mitte sich ein großes Loch befindet, welches Tripia Petra genannt wird. Angeblich erhält jemand, der das Loch zweimal durchschwimmt, seine Jugend zurück.
Aus Legenden ist der Lalaria Strand auf der Insel Skiathos gemacht: Die besondere Felsformation bildet eine natürliche Brücke zwischen Land und Meer, in deren Mitte sich ein großes Loch befindet, welches Tripia Petra genannt wird. Angeblich erhält jemand, der das Loch zweimal durchschwimmt, seine Jugend zurück. © Mouzenidis
Zurück an der Westküste von Sithonia befindet sich der Spathies Strand. Er lässt sich grob in eine Lagune mit mehreren kleinen Stränden und einen großen Strand, der südlich davon liegt, unterteilen. In der Lagune müssen Sie sich nicht vor heftigen Windböen fürchten – sie ist von Klippen umgeben und somit der perfekte Ort für einen entspannenden Nachmittag am Meer.
Zurück an der Westküste von Sithonia befindet sich der Spathies Strand. Er lässt sich grob in eine Lagune mit mehreren kleinen Stränden und einen großen Strand, der südlich davon liegt, unterteilen. In der Lagune müssen Sie sich nicht vor heftigen Windböen fürchten – sie ist von Klippen umgeben und somit der perfekte Ort für einen entspannenden Nachmittag am Meer. © Mouzenidis

Bisher war die Bora nie für größere Schäden in Jesolo verantwortlich. Aber nun reiche es nicht mehr, den Strand ständig neu und kurzfristig herzurichten: „Es fehlen umwelttechnische Studien sowie Konzepte und eine Infrastruktur. Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren“, so Iguadala. Tausende Kubikmeter Sand sollten laut Valerio Zoggia, Bürgermeister von Jesolo, verschwunden sein: „Das wird jetzt alles von den Reserven in der Gemeinde wieder hergeführt.“ Die Arbeiten daran begannen bereits am Montag – sodass Urlauber hoffentlich rechtzeitig vor ihrer Ankunft wieder einen Strand vorfinden können. (fk)

Rubriklistenbild: © Screenshot Twitter/ PH Roberto Bellomo

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