Haupt- und Finanzausschuss debattiert über Zuschüsse

Mehr Geld für Christkindlmarkt und Basketballer

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Das Rathaus in Wasserburg.
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Wasserburg – Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses Wasserburg debattierten am Donnerstagabend neben der umstrittenen Wildtier-Haltung in Zirkussen auch über die finanziellen Zuschüsse im Haushalt 2017.

Zuschuss für den Christkindlmarkt

Zunächst stimmte der Ausschuss dem Zuschussantrag des Wirtschafts-Förderungs-Verbands (WFV) zum Wasserburger Christkindlmarkt zu. Christian Stadler (B90/Grüne) erklärte, die Stadt müsse den "bereits stark mit Defiziten belasteten Christkindlmarkt des WFV noch stärker unterstützen," was jetzt auch geschehen wird:

Die Räte waren sich einig, dass dieChristkindlmarkt-Hütten definitiv einen neuen Anstrich vertragen. "Pro Hütte sind für Farbe und gesamte Auffrischung etwa 720 Euro angesetzt", erklärte Bürgermeister Michael Kölbl (SPD). Der Neubau einer zusätzlichen Hütte betrage rund 7500 Euro. Zudem übernehmen die Stadtwerke Wasserburg den Auf- und Abbau der Beleuchtung des Christkindlmarktes. Die Idee, eine Holzfassade um das "Basarzelt" in der Hofstadt zu errichten, stieß hingegen auf Ablehnung. 

Insgesamt will die Stadt 20.000 Euro für den Christkindlmarkt in den Haushalt 2017 aufnehmen.

Zuschuss für junge Basketballer

"Die Förderung des Sport, insbesondere der Jugendarbeit in unserer Basketballabteilung sollte uns eine Herzensangelegenheit sein", erklärte Edith Stürmlinger (Bürgerforum). Die Stadt sei als Sponsor für den TSV 1880 immens wichtig. Dem stimmte auch Christian Stadler (B90/Grüne) zu: "Das, was wir an Zuschüssen zahlen, ist es absolut wert!"

Dem Vorschlag Kölbls, den Zuschuss für den TSV und die Jugendabteilung des Basketballs mit 1000 Euro zusätzlich auf 15.000 Euro aufzustocken, wurde daher klar zugestimmt. 

Zu laute Feuerwehr-Sirene

Ein zusätzlicher Antrag aus aktuellem Anlass betraf die Sirene der Feuerwehr. Diese sei seit den Renovierungsarbeiten im Café Schranne eindeutig zu laut. "Unerträglich, greislich, ohrenbetäubend", war die klare Meinung der Räte. "Da müsse man an der Tonhöhe Änderungen vornehmen", meinte Christian Stadler (B90/Grüne). "Der synthetische Ton ist bei der Sirene das unangenehme". 

Die Stadt wird sich um die zu laute Sirene kümmern.

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