Rezept

Mit diesem Frühstück starten Sie stark in den Tag

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Deftig und damit das perfekte Frühstück für kalte Tage: Bauernfrühstück.
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Woher das Bauernfrühstück seinen Namen hat? Ein Blick auf die Hauptzutaten lässt erkennen, dass hier kein großes Transferdenken nötig ist: Kartoffeln, Eier, Speck und Schinken.

Also alles, was früher auf dem Bauernhof selbst produziert wurde. Zugegeben, dieses Frühstück ist nichts, wenn man unter der Woche ab acht Uhr am Schreibtisch im Büro sitzen muss. Aber fürs Wochenende, vielleicht als Brunchersatz oder Katerfrühstück, ist das Bauernfrühstück auf alle Fälle eine Alternative.

Besonders zur kalten Jahreszeit, wenn der Energiehaushalt am besten am Vormittag gleich ordentlich aufgeladen sein soll. So spart man sich auch gleichzeitig das Mittagessen. Und abends braucht es dann nur noch etwas Leichtes. Wie etwa zum Beispiel eine Forelle im Backofen gegart.

Besonders fein: Bauernfrühstück mit Griebenschmalz

Wer's besonders raffiniert anstellt, der brät nicht mit Öl an. Sondern mit Griebenschmalz oder zumindest Butterschmalz. Das verleiht diesem leckeren Pfannengericht noch das besondere Etwas. Auch empfehlenswert: Kümmel und ein wenig mit Schnittlauch oder Petersilie garnieren. Wer übrigens nicht auf Kümmelkörner beißen will, der schnappt sich gemahlenen Kümmel.

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Rezept für Bauernfrühstück: die vegetarische Variante

Nicht einfacher als das! Einfach Speck und Schinken mit Paprika und Staudensellerie ersetzen. Es muss ja auch nicht immer Fleisch sein. Cocktailtomaten in Hälften geschnitten sind auch eine Option, die das Gericht optisch aufwertet.

Was gibt's zum Bauernfrühstück?

Ehrlich, da braucht es eigentlich keine Beilagen. Dieses Frühstück ist sehr gehaltvoll. Wem die Kohlenhydrate noch nicht genügen, der schnappt sich vielleicht noch eine Scheibe Baguette. Das ist aber dann auch schon wirklich das Höchste der Gefühle.

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Bauernfrühstück - So gelingt Ihnen das deftige Frühstück

Portionen: 4
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 20 Minuten

Bauernfrühstück: Zutaten

  • 750 g gekochte Kartoffeln
  • 150 g gekochter Schinken
  • 200 g geräucherter Speck
  • 1 Zwiebel
  • 4 Eier
  • 100 ml Milch
  • 1 EL Butterschmalz
  • 0,5 TL gemahlene Muskatnuss
  • 0,5 TL Kümmelkörner
  • 1 kleiner Bund Schnittlauch
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer

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So machen Sie das Bauernfrühstück selbst

  1. Die geschälten Kartoffeln in grobe Scheiben schneiden.
  2. Zwiebeln klein hacken und den gekochten Schinken sowie den Speck in Würfel schneiden.
  3. Eier aufschlagen und in eine Schüssel geben. Mit der Milch vermischen und mit Pfeffer und Salz sowie Muskatnuss würzen.
  4. Butterschmalz in der Pfanne erhitzen. Darin Zwiebeln und Speck anbraten.
  5. Kartoffeln hinzugeben und auch kurz anbraten.
  6. Nun vorsichtig den gekochten Schinken unterheben und Kümmel darüber streuen.
  7. Die Ei-Milchmischung über alles gießen. Jetzt einen Deckel auflegen und somit die Eier zum Stocken bringen.
  8. Ist die Ei-Masse fest geworden: mit geschnittenem Schnittlauch garnieren und servieren.

Das Rezept für Bauernfrühstück im Video

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins "Die Frau am Grill". Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema "Grillen" der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.die-frau-am-grill.de und dem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill

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BBQ verbindet. Und selbstverständlich auch Kochen. Denn was gibt es Geselligeres, als mit Freunden um den Grill oder Herd zu stehen? Während einem der Geruch der Speisen langsam in die Nase steigt. Und man sich schon vor dem gemeinsamen Essen unterhält. Über Politik, Sport, den neuesten Tratsch aus der Nachbarschaft, oder aber sehr naheliegend: über Rezepte.

Doch lasst mich von vorne beginnen:

Als ich zusammen mit meinem Kameramann 2017 meine Pilates-Webseite www.anjaauer.de aufgesetzt habe, wurde innerhalb dieser auch ein Food-Blog namens „Salz & Pfeffer“ gestartet. Die Resonanz auf diesen Blog war überaus positiv. Es hieß: „Mensch mach‘ doch gleich noch einen Grillblog auf“. Gesagt getan. „Die Frau am Grill“ war im November 2017 geboren. Und parallel dazu auch der gleichnamige YouTube-Kanal.

Nachdem aber die Nachfrage nach Rezepten auf dem Blog ein Ausmaß erreichte, dem ich als einzelne Bloggerin nicht mehr gerecht werden konnte, veröffentlicht nicht mehr nur meine Wenigkeit die Beiträge, sondern auch Autoren, die alle aus der BBQ- und Kochwelt stammen.

Aus diesem Grund is "Die Frau am Grill“ seit dem 4. April 2019 ein BBQ & Food-Magazin. Mit Beiträgen von vielen Autoren. Rund um die Themen Grillen und Kochen. Mit Tipps & Tricks von Profis. Mit Interviews. Mit Produkttests. Und besonders auch mit Rezepten zu Fleisch, Fisch, Beilagen, Süßem, Saucen, Dressings, etc…

Das Credo dieses neuen BBQ & Food-Magazins: Inspiration & Information!

In diesem Sinne,

Eure Anja