Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Pflanzliche Alternativen

Was ist besser? Milch versus Milchersatz-Produkte

Collage aus Kuhmilch in Glasflasche und Milchersatz in Tetrapacks
+
Immer mehr Menschen ersetzen Kuhmilch durch Milchersatz-Produkte, die beispielsweise aus Soja, Reis, Hafer oder Mandeln bestehen.

Immer mehr Menschen setzen statt auf herkömmliche Milch auf Milchersatz-Produkte, die beispielsweise aus Soja, Reis, Hafer oder Mandeln bestehen. Aber ist das wirklich notwendig? Und was steckt hinter diesen Milchersatz-Produkten? Sind sie wirklich so gesund, wie alle behaupten?

In vielen Ländern ist Milch immer noch sehr wichtig für die tägliche Ernährung - sie liefert uns mit Eiweiß, Calcium, Zink, Jod und den Vitaminen B2 und B12 wichtige Nährstoffe. 

Zu Beginn unseres Lebens ist die Muttermilch die Grundlage unserer Ernährung und liefert uns wichtige Antikörper und Proteine, die wichtig für den Aufbau unseres Immunsystems sind. 

In der Jugend ist Milch wichtig, da sie für einen gesunden Knochenaufbau sorgt und uns vor Osteoporose schützen kann. 

Im Erwachsenenalter ist es jedoch so, dass uns die Milch keinen nennenswerten Vorteil mehr bringt, den wir nicht auch mit einer vollwertigen und ausgewogenen Ernährung erzielen könnten. Denn auch in vielen Lebensmittel stecken die wichtigen Nährstoffe.

Fakt 1: Milch und Entzündungen

Viele Menschen denken, dass Milch Entzündungen begünstigt, das ist aber wissenschaftlich nicht bewiesen. Dennoch rate ich bei entzündlichen Krankheiten wie beispielsweise Rheuma, Rosazea oder Neurodermitis immer zu einem Auslassversuch, das heißt, für eine Weile auf Milchprodukte zu verzichten. 

Dabei ist es natürlich praktisch, auf laktosefreie Produkte sowie auf Soja,- Mandel-, oder Hafermilch zurückzugreifen. Nach einigen Wochen kann sich dann auch eine Besserung der Symptome zeigen, doch ist auch das wieder sehr unterschiedlich und kommt auf den einzelnen Fall an. Die individuelle Verträglichkeit spielt immer eine wichtige Rolle! 

Fakt 2: Milch und Unverträglichkeiten

Eiskaffee, Käse-Sahne-Torte, Latte Macchiato - lecker, aber eine Belastung für den Darm. 10 bis 15 Prozent der Deutschen leiden an einer Laktoseintoleranz. Betroffene können den Milchzucker nicht verdauen, deshalb gärt der Milchzucker im Darm, und die Folge sind meist Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen oder Übelkeit. Auch Menschen mit einem Reizdarmsyndrom bekommen manchmal Probleme, weil die in der Milch enthaltenen Zuckerarten vergären. 

Alle Anderen müssen sich keine Sorgen machen - im Gegenteil: Besonders mit Käse und Joghurt tut Ihr Eurem Verdauungstrakt etwas Gutes. Denn in diesen Lebensmitteln stecken besonders viele Milchsäurebakterien, was wiederum die Darmgesundheit fördert. 

Fakt 3: fettarme Milch versus Vollmilch

Um Kalorien zu sparen, greifen Viele auf die fettarme Variante zurück, aber das muss gar nicht sein. In der Vollmilch stecken mehr Nährstoffe als in der fettarmen Milch, da diese mehr Wasser enthält. Es gibt aber bisher nur wenige Studien, die hier wirklich Aufschluss geben. Bei einer ausgewogenen und gesunden Ernährung kann man getrost auf Vollmilch zurückgreifen beziehungsweise die Variante wählen, die einem besser schmeckt.

Milch als Baustein in einer vollwertigen Ernährung

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt täglich etwa ein Glas Milch und zwei bis drei Scheiben Käse am Tag. Damit erhält der Körper Proteine sowie Vitamine und Mineralstoffe. 

Milch ist also ein Lebensmittel von vielen, das in normalen Maßen verzehrt den meisten Menschen nicht schadet. Erwachsene brauchen Milch und Milchprodukte nicht zwingend für ihre Gesundheit, wenn sie ansonsten bewusst auf ihre Ernährung achten. Eiweiß, Kalzium oder Zink kommen in vielen anderen Lebensmitteln vor. Den Jodbedarf kann man zum Beispiel über Fisch oder jodiertes Salz decken. Ohne Fleisch- und Milchprodukte ist allerdings die ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 schwierig. 

Soja-, Hafer- oder Reisdrinks: Was können die Alternativen?

Sojadrinks enthalten Proteine, ungesättigte Fettsäuren sowie Folsäure, aber nur wenig Kalzium. Dafür aber auch wenig Kalorien.

Haferdrinks enthalten Ballaststoffe und Kalzium, sind gut für Diabetiker geeignet und halten uns lange satt. Hafermilch hat genauso viele Kalorien wie Vollmilch und kein Cholesterin. Achtung: bei Zöliakie auf glutenfreie Kennzeichnung achten, da Hafer oft in der Herstellung mit Weizen oder anderem Getreide verarbeitet wird.

Mandeldrinks haben ein nussiges Aroma und wenig Kalorien, sie liefern jedoch kaum gesunde Nährstoffe, da der Anteil der Mandeln nur bei drei bis sieben Prozent liegt. 

Reisdrinks enthalten viele Kohlenhydrate und Kalorien, jedoch kaum Proteine, Ballaststoffe, Vitamine oder Kalzium. 

Kokosmilch enthält Magnesium, Eisen, Kalium und Natrium. Zudem liefert sie Vitamine und gesunde Fettsäuren.

Was alle Milchalternativen verbindet, ist ein hoher Wasseranteil, deshalb sind die Nährstoffe auch nur in geringen Mengen vorhanden und spielen bei einer sonst ausgewogenen und gesunden Ernährung keine wirklich wichtige Rolle. 

Fazit

Es ist nicht zwingend gesünder, auf Milch und Milchprodukte zu verzichten, solange man nicht unter gesundheitlichen Problemen oder einer Laktoseintoleranz leidet. Vegane Drinks können eine gute Alternative sein und liefern ebenfalls wichtige Nährstoffe, jedoch nicht in ausreichender Menge, da sie zu großen Teilen aus Wasser bestehen. Man müsste täglich einige Gläser trinken, um davon auch wirklich zu profitieren. Oft haben die Milchalternativen auch einen hohen Zuckergehalt. Greift daher am besten auf ungesüßte Varianten zurück!

Wenn du Unterstützung bei der Umsetzung einer Ernährungsumstellung benötigst, stehe ich dir in der Ernährungsberatung gerne zur Seite. Ich gebe dir Tipps und Tricks an die Hand, welche dir das Kochen erleichtern und erarbeite mit dir gemeinsam die Auswahl der für dich richtigen Lebensmittel. Mir ist es wichtig, deine Ernährung individuell auf dich und mit dir abzustimmen, so dass es dir schmeckt und du nicht das Gefühl hast verzichten zu müssen.

Wenn auch du deine Ernährung verbessern willst, dann freue ich mich auf deinen Anruf unter 0160/2449994 oder lasse mir online unter www.ernaehrung-nadine.de eine Nachricht zukommen. 

Hinweis: Meine Beratung ersetzt keinen Arztbesuch. Bei gesundheitlichen Problemen sollte dieser immer hinzugezogen werden

Weitere Infos, Tipps und Anregungen findest du auf www.ernaehrung-nadine.de oder Instagram.

Eure Nadine

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.

Die Redaktion