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Neu auf OVB24.de: Ernährungstipps von Nadine Demmel

Starkes Immunsystem, schöne Haut und Energie im Alltag: Tipps für einen gesunden Darm

Bauch
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Gesunder Darm: Gute Abwehrkräfte, schöne Haut und Energie im Alltag

Gesund durchs neue Jahr - das ist der neue Service für unsere Plus-Abonnenten. Jeden zweiten Sonntag wird Ernährungsberaterin Nadine Demmel wertvolle Tipps rund um gesunde Ernährung, Kochen, Unverträglichkeiten und Darmgesundheit geben. Heute dreht sich alles um die Gesundheit unseres Darms. Wie beeinflusst er unsere Abwehrkräfte, mentale Balance, Haut, sportliche Leistung sowie unsere Energie im Alltag? Nadine Demmel beantwortet diese Fragen und gibt Tipps für eine gesunde Darmflora.

Warum ist unser Darm so wichtig?

Seit einigen Jahren ist das Thema Darmgesundheit auf dem Vormarsch. Die Forschung ist sich sicher, dass unsere Darmgesundheit einen erheblichen Einfluss auf Erkrankungen sowie unser Wohlbefinden hat. Mit einer Länge von 6-8 Metern und einer Oberfläche von der Größe eines Tennisplatzes ist der Darm unser größtes und wichtigstes Gesundheitsorgan. Mehr als 100 Billionen nützliche Bakterien definieren unsere Darmflora (Mikrobiom). Zudem durchziehen unseren Verdauungstrakt mehr als 100 Millionen Nervenzellen, das sog. enterische Nervensystem, welches mit unserem Gehirn kommuniziert. Ist unsere Darmflora nicht mehr intakt und gerät aus dem Gleichgewicht sind chronische Erkrankungen und Infekte oft die Folge. 

Der Darm steuert viele lebensnotwendige Prozesse. Er zerlegt unsere Nahrung, nimmt diese auf und leitet diese in die richtigen „Bahnen“. Er wehrt sich gegen Keime oder andere Erreger und sorgt dafür, dass diese nicht in unseren Kreislauf gelangen. Er versorgt uns mit Energie, kümmert sich um unseren Wasser- und Salzgehalt und produziert Vitamine und Hormone. Dazu zählen auch die Glückshormone Dopamin und Serotonin. Da ist es naheliegend, dass Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten auch an Panikattacken, Angststörungen oder Depressionen leiden

Starker Darm - Starkes Immunsystem

Was viele nicht mit dem Darm in Verbindung bringen ist unser Immunsystem. Unglaubliche 80 % aller Immunzellen befinden sich darin. Die Nahrungsbestandteile werden durch Enzyme aufgespalten und über die vielen, kleinen Falten, die sog. Darmzotten über die Schleimhautoberfläche direkt ins Blut geleitet. Dadurch wird kontrolliert, welche Stoffe in den Körper gelangen und welche ausgeschieden werden. Die guten Darmbakterien helfen uns hierbei krankmachende Erreger einzudämmen und eine Ausbreitung zu verhindern.  So entwickeln wir die richtige körpereigene Abwehr. Von dort aus gelangt es in alle Bereiche des Körpers, denn der Darm kommuniziert über das Blut- und Lymphsystem in unserem Körper. Gute Abwehrkräfte, mentale Balance, eine gesunde Haut, sportliche Leistung und Energie im Alltag – all das und noch vieles mehr hängt vom Gleichgewicht unseres Mikrobioms ab.

Durch die Nahrung nähren wir unseren Körper. Essen wir überwiegend verarbeitete Lebensmittel und Zucker ist es nur logisch, dass unsere Prozesse im Körper nicht mehr so funktionieren wie sie sollten. Viele Erkrankungen entstehen oft durch chronische Entzündungsprozesse und verminderte körpereigene Entgiftungs- und Ausleitungsfähigkeiten.

Das schadet unserer Darmgesundheit:

  • Hastiges Essen, wenig kauen: bereits beim Kauen werden wichtige Enzyme freigesetzt die Nahrung für den Darm vorbereiten
  • Häufiges Snacken: führt dazu, dass wir dem Darm nicht genügend Zeit für die Regeneration lassen 
  • Zuviel Zucker: fördert Entzündungen und Vermehrung von Pilzen, Viren und Bakterien 
  • Weißmehlprodukte: Toast, Pasta & Co. wirken ebenso wie Zucker (da unser Körper die Kohlehydrate ebenfalls zu Zucker umwandelt)  
  • Fast Food: Ungesundes Fett setzt dem Darm zu und wirkt schädigend auf unsere Darmflora 
  • Alkohol: stört die Verdauung und führt zu einer Übersäuerung des Magens

Das Essen sollte daher immer die „guten“ Bakterien fördern und die „schlechten“ eindämmen.

Woran Ihr eine Störung des Magen-Darm-Traktes erkennt:

  • Häufiges Aufstoßen 
  • Übelriechender Stuhl
  • Blähungen 
  • Durchfall oder Verstopfung 
  • Bauchschmerzen und Krämpfe 
  • Unwohlsein, Übelkeit oder Erbrechen
  • Schwächegefühl oder Koordinationsstörungen 

 Sollten die o.g. Symptome häufiger auftreten, rate ich zu einem Arztbesuch

5 Tipps wie Ihr Eure Darmflora unterstützen könnt:

  • Hülsenfrüchte in den Speiseplan integrieren (einfach mal ein neues Gericht ausprobieren und Linsen oder Kichererbsen als Hauptzutat wählen)
  • Essenspausen einhalten
  • Täglich frisches Gemüse & Obst essen
  • 1x pro Woche Fleisch und/oder Fisch
  • Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut oder Joghurt verdrängen krankmachende Bakterien 
  • Vollkorn- statt Weizenprodukte

Weitere Infos, Tipps und Anregungen findest du auf www.ernaehrung-nadine.de oder Instagram.

Eure Nadine

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