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Heilpflanzen für die Gesundheit

Gewürze und Kräuter: Wie sie wirken und wie man sie am besten anwendet

Kräuter
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Gewürze und Kräuter: Ihre Wirkung - wenig kann hier viel

Jeden zweiten Sonntag gibt Ernährungsberaterin Nadine Demmel wertvolle Tipps rund um gesunde Ernährung, Kochen, Unverträglichkeiten und Darmgesundheit. Heute dreht sich alles um Gewürze und Kräuter. Wie sie sich in ihrer Wirkung unterscheiden und Tipps zum gezielten Einsatz findet Ihr in diesem Artikel.

Gegen jedes Übel ist ein Kraut gewachsen, sagt der Volksmund. Viele Heilkräuter, die uns als Gewürze oder Tee bekannt sind, tun für uns und unseren Körper weit mehr, als nur fein zu duften oder das Essen schmackhaft zu machen. Wie du diese Kräuter und Heilpflanzen für die Gesundheit richtig nutzen kannst, erkläre ich in den nächsten Zeilen.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Gewürzen und Kräutern?

Ob Kräuter oder Gewürze, der Unterschied liegt in der Pflanze, so steht es im Lebensmittelgesetz. Um Kräuter handelt es sich per Definition dann, wenn Blätter, Sprossen, Blüten oder Teile davon verwendet werden. Gewürze werden aus Blüten, Knospen, Früchte, Wurzeln, Wurzelstöcken, Rinden, Samen, Zwiebeln oder Teilen davon – vorwiegend in getrockneter Form – hergestellt. Als Grundregel kann man sagen, dass getrocknete Pflanzenteile als Gewürze bezeichnet werden können, während sie im frischen Zustand dagegen zu den Kräutern zählen.

Wirkungsbeispiele

Heilkräuter und -pflanzen begleiten uns Menschen bereits seit Jahrtausenden. Als Gewürze oder für feine Tees nutzen wir sie oft täglich. Wer Kräuter und Heilpflanzen gezielt einsetzt, tut seiner Gesundheit viel Gutes und kann so manche Beschwerden wie Husten oder Verdauungsprobleme lindern.

  • Petersilie enthält Vitamin C, A und E, stärkt die Abwehr, wirkt verdauungsfördernd, treibt die Entgiftung von Leber und Niere an und hilft bei Blasen- oder Magenbeschwerden
  • Schnittlauch enthält Vitamin B, C und K, wirkt antioxidativ, entzündungshemmend, entgiftend, hilft bei Appetitlosigkeit, Gicht, Husten, Blähungen, Entzündungen im Magen-Darmtrakt
  • Salbei enthält Vitamin C, B3, Calcium sowie Zink, wirkt desinfizierend und schmerzlindernd auf gereizte Schleimhäute 
  • Thymian wirkt antibakteriell, als Tee helfen die beruhigenden, ätherischen Öle Stress abzubauen, sowie bei Erkrankungen der Atemwege 
  • Brennnessel enthalten viel Vitamin C, wirkt entschlackend, regt den Stoffwechsel an, stärkt das Immunsystem und Harnwege
  • Kamille wirkt antientzündlich, antibakteriell, krampflösend, hemmt das Wachstum von Bakterien, hilft bei Erkältung, Hautproblemen, Blähungen und Völlegefühl 
  • Schafgarbe enthält viele ätherische Öle, Bitter- und Gerbstoffe, wirkt beruhigend, entspannend und krampfösend, hilft bei Stress oder Menstruationsbeschwerden 
  • Kurkuma wirkt antioxidativ, entgiftend, entzündungshemmend und anregend, hilft bei Entzündungsprozessen im Darm und bei der Regenerierung der Darmschleimhaut
  • Kardamom wirkt krampflösend, wohltuend, stimmungsaufhellend, aphrodisierend, hilft bei Blähungen und Krämpfen, fördert die Verdauung und regt die Galle und Speicheldrüse an
  • Zimt wirkt desinfizierend, krampflösend, durchblutungsfördernd, beruhigend, stimmungsaufhellend und wärmend, hilft bei Appetitlosigkeit und Magen-Darm-Beschwerden wie Völlegefühl, Sodbrennen, Blähungen oder Durchfall. 
  • Minze wirkt krampflösend, entblähend, kühlend, appetitanregend, hilft bei Kopfschmerzen (Stirnumschlag) oder Hitzewallungen
Gewürze und Kräuter: Ihre Wirkung - wenig kann hier viel

Tipps zum richtigen Einsatz

  • Ins Frühstück integrieren: Kardamom, Kurkuma und Zimt kannst du in Porridge, Joghurts und Müslis hinzufügen. So startest du bereits gesund in den Tag. 
  • Mahlzeiten mit Gewürzen aufpeppen: Jedem Gericht kannst du frische Kräuter hinzufügen, ob Petersilie, Schnittlauch, Dill & Co – sie verbessern den Geschmack und fördern deine Gesundheit
  • Kräutertee zum Einschlafen: Den Tag mit einer Tasse hochwertigem Kräutertee beenden – hilft dir schneller abzuschalten und eine gesunde Abendroutine zu entwickeln 
  • Kaffee mit Kardamom verfeinern: Wenn du Kaffee nicht so gut verträgst, kannst du diesem auch 1-2 Prisen Kardamom und Zimt hinzufügen, dadurch wird er bekömmlicher. 
  • Auf Bio-Qualität achten: Hochwertige Gewürze und Kräuter aus biologischem Anbau verwenden – die Anschaffung lohnt sich!

Ein Gewürz allein, kann natürlich nicht sämtliche negativen Auswirkungen von Übergewicht, ungesunder Ernährung oder Bewegungsmangel kompensieren. Daher sollte auch die Gesamtlebens- und -Ernährungsweise entsprechend gesund gestaltet werden. So kann der richtige Einsatz der Gewürze richtig wirken

Wenn Du Unterstützung in der Umsetzung einer Ernährungsumstellung benötigst, kannst Du über mein Kontaktformular auf der Homepage ganz einfach ein unverbindliches Kennenlerngespräch vereinbaren oder Du rufst mich direkt unter 0160/2449994 an. 

Hinweis: Meine Beratung ersetzt keinen Arztbesuch. Bitte ziehe bei gesundheitlichen Problemen einen Arzt oder Heilpraktiker hinzu. 

Weitere Infos, Tipps und Anregungen findest du auf www.ernaehrung-nadine.de oder Instagram.

Eure Nadine

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