Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Rheuma, Arthrose und Gicht

Richtige Ernährung: Symptome rheumatischer Erkrankungen lindern

Lachs mit Gemüse
+
Richtige Ernährung: Symptome rheumatischer Erkrankungen lindern

Jeden zweiten Sonntag gibt Ernährungsberaterin Nadine Demmel wertvolle Tipps rund um gesunde Ernährung, Kochen, Unverträglichkeiten und Darmgesundheit. Heute dreht sich alles um die richtige Ernährung bei Rheuma, Arthrose und Gicht. Außerdem verrät Nadine Demmel, wie man mit der richtigen Ernährung, die Symptome rheumatischer Erkrankungen lindern kann.

Wer unter einer rheumatischen Erkrankung wie Arthrose, Arthritis oder Gicht leidet, dem sind schmerzende Gelenke sicherlich ein Begriff. Gerade am Morgen sind die Gelenke oft versteift und lassen sich nur schwer bewegen. Verformungen und Schwellungen kommen meist noch hinzu. Schon das Öffnen einer Wasserflasche wird da zur Herausforderung. 

Nicht nur viele Erwachsene leiden daran, auch Kinder und Jugendliche erkranken häufig an einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung. Hierbei kann die richtige Ernährung den Krankheitsverlauf erheblich beeinflussen und im Besten Fall die Medikation reduziert werden. Die Ernährung sollte also neben der medikamentösen, physikalischen oder chirurgischen Therapie auch mit einbezogen werden, da diese oft ein ursächlicher Auslöser sein kann, wie bei der Gicht beispielsweise. Mit der Ernährung kann das Entzündungsgeschehen eingedämmt werden und so Schmerzen und Steifheit gelindert werden. 

In meiner Ernährungsberatung unterstütze ich meine Kunden die Ernährung nachhaltig auf die „guten Lebensmittel“ umzustellen, um die Symptome zu lindern und damit auch wieder mehr Lebensenergie und -freude zu erhalten. Denn ständige Schmerzen und steife Gelenke drücken auch auf unser Gemüt. Warum also diese Therapieform vernachlässigen? 

Klar ist es leichter einfach eine Tablette zu schlucken, doch unterdrückt diese die Symptome nur. Der Entzündungsprozess, der im Körper abläuft, wird dadurch nicht gestoppt. Hinzukommt, dass jedes Medikament auch gewisse Nebenwirkungen hat, unter welchen viele Betroffene zusätzlich leiden. 

Bei Rheumatische Erkrankung handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, hierbei wird das körpereigene Gewebe durch eine Fehlsteuerung bekämpft. In der Ernährungstherapie ist es daher wichtig auf Lebensmittel zu verzichten, welche einen hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren enthalten. Diese Fettsäuren sind unter anderem in Fleisch, Eiern, Sonnenblumenöl, Butter und Käse zu finden. Der Verzehr der Lebensmittel, welche einen hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren enthalten führt dazu, dass entzündungsfördernde Botenstoffe ausgeschüttet werden. Diese Botenstoffe sorgen dafür, dass es zu einer dauerhaften gesteigerten Entzündungsreaktion kommt, welche u.a. zur Schädigung und Zerstörung der Gelenkknorpel und knöchernen Struktur beitragen. 

Entgegenwirken kann man dem, indem man auf Lebensmittel umsteigt, die einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren aufweisen. Dadurch werden entzündungsfördernde Prozesse vermindert, was zu einer Linderung der Schwellungen, Übererwärmung und Steifheit führen kann, wie wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt haben. Lebensmittel mit einem besonders hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren sind u.a. in Avocados, Leinöl oder Walnussöl, Fisch oder Leinsamen enthalten.

Tipps: Auf welche Lebensmittel du verzichten solltest:  

  • Meidung fettreicher tierischer Lebensmittel wie Schweineschmalz, Schweineleber, Eigelb oder fettreiche Fleisch- und Wurstsorten
  •  Vermeidung von Fertigprodukten und Weißmehl
  • Nicht mehr als 2 Portionen Fleisch oder Wurst pro Woche
  • Bevorzugung fettarmer Milch und Milchprodukte
  • Vermeidung von Süßen, gezuckerten und alkoholischen Getränken

Tipps: Wie sollte sich deine Ernährung gestalten:

  • 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag
  • Mehrmals die Woche Kartoffeln – sie können Wassereinlagerungen an den Gelenken reduzieren
  • Hochwertige Pflanzliche Öle (Leinöl, Olivenöl extra vergine, Wallnussöl)
  • Gutes Eiweiß in Form von Nüssen und Hülsenfrüchten
  • 2x pro Woche Fisch wie Makrele, Lachs oder Hering in Bioqualität
  • Gewürze und Kräuter einsetzen, durch die Antioxidantien können die Schübe ggf. gemindert werden
  • Regelmäßig bewegen, besonders günstig sind gelenkschonende Sportarten wie Rad fahren oder Schwimmen und die Bewegung an der frischen Luft (Vitamin D).
Gutes Eiweiß in Form von Nüssen und Hülsenfrüchten

Mahlzeitenbeispiele:

  • Frühstück: Porridge mit Früchten, Nüssen und Leinöl oder Vollkornbrot mit Frischkäse und Rohkost
  • Mittagessen: Dinkel-Pasta oder Naturreis mit Gemüse nach Wahl, Spinat mit Kartoffeln 
  • Abendessen:  Gemüsesuppe mit Vollkornbrot, Fisch mit Gemüse oder ein Gemüseeintopf

Gerne unterstütze ich dich in meiner Beratung, bei der Wahl der richtigen Lebensmittel, gebe dir Tipps und Links an die Hand, welche dir das Kochen erleichtern. Mir ist es wichtig, deine Ernährung individuell auf dich und mit dir abzustimmen, so dass es dir schmeckt und du nicht das Gefühl hast auf zu viel verzichten zu müssen.

Wenn auch Du deine Lebensqualität verbessern willst, mit mehr Agilität und weniger Gelenkbeschwerden leben willst, dann freue ich mich, wenn du über mein Kontaktformular ein unverbindliches Kennenlerngespräch vereinbarst. Du kannst mich aber auch gerne direkt unter 0160/2449994 erreichen. 

Hinweis: Meine Beratung ersetzt keinen Arztbesuch. Bei Veränderungen der Medikation sollte dieser immer hinzugezogen werden.

Weitere Infos, Tipps und Anregungen findest du auf www.ernaehrung-nadine.de oder Instagram.

Eure Nadine

Kommentare