Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Meinung

Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis MÜ/AÖ: Freie Wähler weiter im Aufwind

Markus Honervogt mit Rahmen für Online Kommentarfoto
+
Markus Honervogt

Auch der Landkreis differenziert sich politisch weiter. Das zeigt sich bei der Bundestagswahl 2021. Der Trend, der vor Jahren begonnen hat, setzt sich fort.

Gleich fünf Parteien erreichen hinter der CSU knapp zehn Prozent der Stimmen oder mehr, dazu kommt mit der „Basis“ eine neue politische Richtung, die als Splittergruppe beim ersten Anlauf über zwei Prozent auf sich vereint hat, mehr als die Linken.

Damit ist die Zeit endgültig vorbei, in der die CSU im Landkreis die einzige wirkmächtige Kraft war. Und das liegt auch an den Freien Wählern, die den Christsozialen nicht nur bei den Kommunalwahlen das Leben schwer machen und inzwischen viele Bürgermeister stellen. Sie haben sich auch bei der Bundestagswahl zur drittstärksten Kraft im Landkreis gemausert und damit die AfD überflügelt.

Lesen Sie auch: Die Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis Altötting/Mühldorf

Dafür gibt es zwei Erklärungen. Zwölf Prozent der Bürgerinnen und Bürger haben auch im Landkreis die Politik der Freien Wähler auf Landesebene belohnt, die sich vor allem in der Coronafrage deutlich von der CSU unterscheidet. Darüber hinaus ist die Verwurzelung vor allem in den Landgemeinden inzwischen so stark, dass die FW auch bei überregionalen Wahlen eine gewichtige Rolle spielen.

Kommentare