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Meinung

Busse gegen die Impfmüdigkeit: Das Angebot muss niederschwellig sein

Katrin Woitsch online rahmen
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Katrin Woitsch

Der Impfstoff muss zu den Menschen kommen, weil die Menschen den Weg zum Impfstoff nicht auf sich nehmen wollen. Das ist eine Situation, die sich Anfang des Jahres wohl die wenigsten hätten vorstellen können.

Die Impfmüdigkeit hat viel früher eingesetzt als erwartet. Umso wichtiger ist es nun, die Strategie zu ändern. Es wäre naiv zu erwarten, dass überzeugte Impfgegner ihre Meinung ändern, nur weil ein Impfbus vor dem Supermarkt steht und für die Spritze kein Aufwand nötig ist. Doch tatsächlich gibt es viele Menschen, die nicht grundsätzlich gegen eine Impfung sind, aber daran scheitern, sie sich selbst zu organisieren.

Alle erreichen, die sich vor Corona schützen wollen

Das sind nicht nur Asylbewerber oder Menschen mit Migrationshintergrund, die mit sprachlichen Hürden kämpfen. Sondern auch Alleinerziehende, Menschen mit Behinderung oder weniger internetaffine Senioren, deren Hausärzte nicht impfen. Deshalb muss das Angebot so niederschwellig wie möglich sein, um alle zu erreichen, die sich vor Corona schützen wollen oder dabei sind, ihre Impfskepsis zu überdenken.

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Natürlich kann man es in einer Pandemie erwarten, dass Menschen eine längere Anfahrt in Kauf nehmen, um sich und andere vor dem Virus zu schützen. Doch der Solidaritätsgedanke ist für einige eben nicht Motivation genug – das ist bereits offensichtlich. Darüber kann man schimpfen oder den Kopf schütteln. Sinnvoller ist es, andere Wege zu gehen, um auch diese Menschen zu erreichen.

Katrin.Woitsch@ovb.net

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