Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Neue Regelung seit November

Verdienstausfall für Ungeimpfte? Was Arbeitnehmer in Quarantäne wissen sollten

Auf einer Gehaltsabrechnung liegen Euromünzen
+
Seit Anfang November droht bei Quarantäne ein Verdienstausfall für Ungeimpfte.

Viele Nicht-Geimpfte, die wegen eines Corona-Kontakts in Quarantäne geschickt werden und deshalb nicht mehr arbeiten können, müssen nun mit Gehaltseinbußen rechnen.

Für die meisten Nicht-Geimpften soll es bei Verdienstausfällen, die wegen einer angeordneten Quarantäne entstehen, spätestens seit dem 1. November keine Entschädigung mehr vom Staat geben. Auf eine entsprechende Regelung hatten sich Bund und Länder bereits Ende September geeinigt. Beamte blieben von der bundesweiten Regelung zunächst ausgenommen. Die Regelung greift seit November bei erwerbstätigen Personen in solchen Fällen etwa dann, wenn Beschäftigte nicht geimpft sind, obwohl aus medizinischen Gründen nichts dagegen spricht, und sie zum Beispiel als Kontakt-Person in Quarantäne müssen und deshalb nicht mehr arbeiten können, weil zum Beispiel auch kein Homeoffice möglich ist.

Quarantäne – aber keine Kompensation von Verdienstausfall?

Von der neuen Regel betroffen sind ausschließlich Nicht-Geimpfte, für die es eine Impfempfehlung gebe und die sich aus gesundheitlichen Gründen auch impfen lassen könnten, wie Handelsblatt.de (Stand: 2. November) schildert. Zu einer unbezahlten Quarantäne führen dem Bericht zufolge konkret folgende zwei Szenarien:

  • 1. „Laut Einreiseverordnung müssen sich nicht geimpfte Personen bei Reiserückkehr aus einem Hochrisikogebiet (zehn Tage) oder Virusvarianten-Gebiet (14 Tage) in häusliche Quarantäne begeben“, schreibt das Handelsblatt.
  • 2. Auch als Kontaktpersonen von Coronainfizierten seien Menschen, die nicht geimpft sind, in der Regel zur Quarantäne verpflichtet, so das Portal.

In beiden Fällen blieben ab dem 1. November Lohnausfälle in der Quarantäne unbeglichen  sofern die Arbeit von zu Hause nicht möglich sei.

Corona: Anrecht auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

Nicht geimpfte Arbeitnehmer, die selbst an Corona erkrankten, seien unterdessen von der Regel ausgenommen. Denn die neue Regelung soll zwar den Quarantänefall, aber nicht das Anrecht auf eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall betreffen, wie laut Tagesschau.de auch eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums im Vorfeld geschildert hatte. „Es geht um Lohn-Entschädigung für Kontaktpersonen von Infizierten in Quarantäne – nicht um die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall“, betonte die Sprecherin dem Bericht vom 22. September zufolge. „Wer sich infiziert, ist krank und hat ein Anrecht darauf.“

ID/re

Kommentare