Von Seegatterl auf das Fellhorn

Eine exponierte Aussichtskanzel hoch über dem Achental

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Von Norden erscheint das Fellhorn harmlos. Doch nach Süden bricht es über 1.000 Meter ins Achental hinab!

Reit im Winkl. – Jeden Freitag lesen Sie hier unseren Wander-Tipp. Dieses Mal geht es vom Parkplatz Seegatterlauf einen freistehenden Aussichtspunkt.

Von Norden wirkt es wenig spektakulär – das 1.764 Meter hohe Fellhorn. Ganz anders, nähert man sich ihm aus der Kitzbüheler Richtung: über 1.000 bricht es ins Tiroler Achental hinab und erscheint als scharfer Felsdorn! Doch nicht nur eine imposante Berggestalt ist das Fellhorn, sondern auch eine hervorragende Aussichtskanzel mit exzellentem Panorama. Grund genug, ihm mal einen Besuch abzustatten.


Die Wanderung im Überblick

Berg/Gipfel: Fellhorn, Chiemgauer Alpen, 1.764 Meter 

Höhenmeter der Wanderung: Circa 1.000 Höhenmeter. 


Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Parkplatz Seegatterl, 83242 Reit im Winkl, kostenlos. 

Gehzeit: Viereinhalb Stunden (laut Wegweiser) hinauf, drei hinab. 

Schwierigkeit: Technisch einfache, aber lange Tour, die Kondition und ein wenig Trittsicherheit verlangt. 

Einkehrmöglichkeiten: Knogleralm (893 Meter), Nattersbergalm (936 Meter), Obere Hemmersuppenalm (1.218 Meter), Staubinger Haus (1.551 Meter) 

Wann sollte man aufpassen? Zwischendurch ist etwas Trittsicherheit geboten, außerdem Verhaltensregeln beim Durchqueren der Almweiden beachten! Außerdem im Gipfelbereich Acht geben: Steile Südabstürze!

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 4/5 Punkte: Durch die Länge der Tour (insgesamt gut 17 Kilometer) ist die Tour für konditionell Schwache nicht zu empfehlen, traut man sich als Anfänger diese Strecke zu, ist sie allemal machbar! 

Für Familien mit Kindern geeignet? 4/5: Auch bei Familien gilt: Ist die Länge zumutbar, ist auch die ganze Tour zu empfehlen! 

Für Hunde geeignet? 4/5:

Bei Hundebesitzern ist ebenfalls die Länge ausschlaggebend: Kann diese überwinden werden, ist diese gut machbar. Plus: Mehrere Quellen auf dem Weg versprechen Erfrischung für Wauwau und Wauwaubesitzer. 

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 5/5: Lediglich der Hochgern könnte dem Fellhorn in den Chiemgauer Alpen in puncto Aussicht das Wasser reichen: Während bei ersterem der Chiemsee besser zu sehen ist, hat man auf dem Fellhorn ein ausgezeichnetes Panorama zu den Berchtesgadener Alpen, den Hohen Tauern, den Zillertaler und Stubaier Alpen, zum nahen Kaisergebirge bis hin zur Zugspitze!

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt

Viele Einkehrmöglichkeiten: Gleich vier Almen befinden sich auf dem Anstiegsweg, die zur Einkehr einladen und somit der Anstieg öfter unterbrochen werden kann. 

Als Sommertour geeignet: Größtenteils durch Wälder zieht sich der nordseitige Anstieg, dazu versprechen Quellen immer wieder eine willkommene Erfrischung! 

Aussicht: Wie eben erwähnt, ist die Aussicht auf dem Fellhorn fast ein Alleinstellungsmerkmal. Und nicht nur die Berge der Zentral- und der Nördlichen Kalkalpen sind sichtbar: Bei sehr guten Sichtverhältnissen ist außerdem der gut 170 Kilometer entfernte Bayerische Wald zu sehen.

Für wen die Tour nix ist

Aufgrund seiner Aussicht und seiner geringen technischen Anforderungen ist das Fellhorn

ein beliebtes Ziel.

Bergfreunde, die die Einsamkeit am Gipfel schätzen, sind hier eher fehl am Platz. Kleiner Trost: Der Vorgipfel ist weniger besucht.

Auf geht's!

Unser Start befindet sich am großen Parkplatz Seegatterl, der auch an schönen Tagen viel Platz bietet. Von dort aus gehen wir über eine kleine Brücke zum zweiten Teil des Parkplatzes, der etwas kleiner ist. Sogleich tauchen wir in den Wald ein und über die breite Forststraße gewöhnen wir uns an den mäßig steilen Anstieg, der allerdings vergleichsweise lang sein wird. Nach gut 20 Minuten erreichen wir die Knogleralm, weitere zehn Minuten später kommen wir zur Nattersbergalm. Beide sind im Sommer bewirtschaftet, wir merken sie uns vor, sollten wir nach der Tour unsere Batterien wieder auffüllen wollen! Auf Höhe der Nattersbergalm schlüpfen wir dann auf einem schmalen Pfad hindurch und tauchen bald wieder in den Wald ein. Nicht viel später wechseln wir wieder auf die breite Forststraße. Auf dieser bleiben wir eine halbe Stunde, ehe wir auf einen etwas steileren Steig wechseln. Zum Glück ist der Weghervorragend beschildert, sodass ein Verlaufen nahezu ausgeschlossen ist! 

Fantastische Fernsicht am Fellhorn

Unscheinbar sieht das Fellhorn (1.764 Meter) von Norden aus. Dahinter bauen sich die schneeweißen Berge der Hohen Tauern und der Zillertaler Alpen auf. © Simon Schmalzgruber
Unscheinbar sieht das Fellhorn (1.764 Meter) von Norden aus. Dahinter bauen sich die schneeweißen Berge der Hohen Tauern und der Zillertaler Alpen auf. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt liegt am Parkplatz Seegatterl. © Simon Schmalzgruber
Über eine kleine Straße ist ein weiterer Parkplatz erreichbar... © Simon Schmalzgruber
...wo die besten Plätze allerdings schon belegt sind! © Simon Schmalzgruber
Viereinhalb Stunden Gehzeit zeigt der Wegweiser an. © Simon Schmalzgruber
Wir nehmen die erste Kurve nach links. © Simon Schmalzgruber
Nach einer gute halben Stunde könnten wir bei der Knogleralm einkehren... © Simon Schmalzgruber
...da unser Ziel aber noch lange nicht erreicht ist,  gehen wir erst mal weiter und folgen der Richtung der drei Wegweiser. © Simon Schmalzgruber
Gute fünf Minuten später erreichen wir mit der Nattersbergalm eine weitere Einkehrmöglichkeit. © Simon Schmalzgruber
Der Weg wird nun kurzzeitig schmäler. © Simon Schmalzgruber
Immer wieder bieten sich am Wegesrand auch Rastmöglichkeiten. © Simon Schmalzgruber
Nun geht's links weiter, der Weg wird wieder breiter. © Simon Schmalzgruber
Und wieder links! © Simon Schmalzgruber
Jetzt geradeaus! © Simon Schmalzgruber
Wir passieren eine kleine Kaskade. © Simon Schmalzgruber
Nun schlagen wir den rechten Weg ein. © Simon Schmalzgruber
Jetzt geht's geradeaus über die Kreuzung drüber. © Simon Schmalzgruber
Und nochmal geradeaus! © Simon Schmalzgruber
Der Weg wird nun wieder schmäler. © Simon Schmalzgruber
Nun betreten wir Almgebiet. Hier besonders auf die Kuhherden Acht geben! © Simon Schmalzgruber
Die Hemmersuppenalmen sind gleich erreicht! © Simon Schmalzgruber
Wir bleiben vorerst auf dem breiten Weg. © Simon Schmalzgruber
Nun geht's links weiter. © Simon Schmalzgruber
Der Weg verliert sich ein bisschen, wir halten uns aber links. © Simon Schmalzgruber
Mittlerweile spitzen Hochplatte (1.587 Meter), Chiemsee und Hochgern (1.748 Meter) raus. © Simon Schmalzgruber
Der Weg wird nun noch schmäler und etwas ausgesetzt. © Simon Schmalzgruber
Die aus dem Fels sprudelnde Quelle ist eine willkommene Erfrischung an heißen Sommertagen! © Simon Schmalzgruber
Eine halbe Stunde noch bis zum Straubinger Haus! © Simon Schmalzgruber
Durch die Gasse geht's weiter nach oben... © Simon Schmalzgruber
...und dabei erblicken wir viele Enziane! © Simon Schmalzgruber
Durch die Latschengasse weiter nach oben.... © Simon Schmalzgruber
...ist bald... © Simon Schmalzgruber
...das Straubinger Haus auf 1.551 Metern erreicht, das bereits in Österreich liegt. © Simon Schmalzgruber
Kurz wandeln wir wieder auf breitem Wege. © Simon Schmalzgruber
Nun zweigen wir allerdings wieder ab... © Simon Schmalzgruber
...auf einen schmalen Steig, der sich so bis zum Gipfel ziehen wird. © Simon Schmalzgruber
Immer wieder durchqueren wir kleinere Latschengassen. © Simon Schmalzgruber
Das, was wir hier sehen, ist noch nicht der Gipfel! © Simon Schmalzgruber
Ein kleiner Anstieg noch... © Simon Schmalzgruber
...und der Gipfel ist erreicht! © Simon Schmalzgruber
Von oben bietet sich ein fantastischer Blick zu den schneebedeckten Hohen Tauern... © Simon Schmalzgruber
...wie auch zu den Kitzbüheler und Zillertaler Alpen... © Simon Schmalzgruber
...hinunter ins Tiroler Achental mit St. Johann. © Simon Schmalzgruber
Auch das Kaisergebirge zeigt sich von einer tollen Seite: Der Wilde Kaiser... © Simon Schmalzgruber
...der Zahme Kaiser... © Simon Schmalzgruber
...und das stark erschlossene Unterberghorn (1.773 Meter), welches der Kössener Hausberg ist. © Simon Schmalzgruber
Blick hinunter auf Reit im Winkl und das Geigelsteingebiet. © Simon Schmalzgruber
Einen besseren Blick auf den Chiemsee verhindert der kleine Vorgipfel. © Simon Schmalzgruber
Links Hochgern (1.748 Meter), rechts der Hochfelln (1.674 Meter). © Simon Schmalzgruber
Weitere Berge der Chiemgauer Alpen: Dürrnbachhorn (1.776 Meter), Rauschberg (1.671 Meter), Reifelberg (1.909 Meter) und Sonntagshorn (1.961 Meter). © Simon Schmalzgruber
Der Blick schweift hinüber zur Steinplatte (1.869 Meter), den Berchtesgadener Alpen, den Loferer Steinbergen... © Simon Schmalzgruber
...und hinunter nach Waidring. © Simon Schmalzgruber
Die Loferer Steinberge mit Breithorn (2.413 Meter), Mitterhorn/Hinterhorn (2.506 Meter) und den Rothörnern (2.409 Meter). © Simon Schmalzgruber
Ganz unscheinbar etwas weiter rechts: Die Buchensteinwand im Kirchbergstock (1.462 Meter) mit größten begehbaren Gipfelkreuz der Welt! © Simon Schmalzgruber
Mit dem Teleobjektiv rangeholt erscheint die Goldberggruppe mit dem Hocharn (3.254 Meter) ganz nah! © Simon Schmalzgruber
Der Fuscher-Kapruner Kamm mit Kempsenkopf (3.090 Meter), Bauernbrachkopf (3.125 Meter), Hoher Tenn (3.368 Meter), Kleinem (3.283 Meter und Großen Wiesbachhorn (3.564 Meter), den Bratschenköpfen (3.401 Meter / 3.413 Meter) und Klockerin (3.422 Meter). © Simon Schmalzgruber
Weiter geht's mit dem Großen Bärenkopf (3.396 Meter), Kitzsteinhorn (3.203 Meter), Hocheiser (3.206 Meter) und dem Großglocknermassiv (3.798 Meter)! © Simon Schmalzgruber
Hier zeigen sich die Berge der Granatspitzgruppe zwischen Glockner und Venediger... © Simon Schmalzgruber
...die vom Großen Muntanitz (3.232 Meter) gekrönt werden! © Simon Schmalzgruber
Der Tauernkogel (2.988 Meter) ist wiederum der erste hohe Berg der Venedigergruppe. © Simon Schmalzgruber
Die Venedigergruppe selbst überragt die "Weltalte Majestät", der 3.657 Meter hohe Großvenediger. © Simon Schmalzgruber
Hinter dem Kitzbüheler Horn (1.998 Meter) baut sich die Schlieferspitze (3.290 Meter) auf. © Simon Schmalzgruber
Links vorne der Große Rettenstein (2.366 Meter) in den Kitzbüheler Alpen, rechts dahinter die Reichenspitzgruppe mit Gabler (3.263 Meter), Reichenspitze (3.303 Meter) und Wildgerlosspitze (3.278 Meter) in den Zillertaler Alpen. © Simon Schmalzgruber
Der pyramidenförmige Olperer (3.478 Meter) ist der zweithöchste Berg der Zillertaler Alpen. © Simon Schmalzgruber
Der höchste ist der Hochfeiler (3.510 Meter), der sich allerdings als einer der ganz wenigen Berge in Wolken hüllt... © Simon Schmalzgruber
Dank der hervorragenden Sicht an diesem Tage sind auch die Stubaier Alpen mit dem exponierten Habicht (3.277 Meter) zu erkennen. © Simon Schmalzgruber
Im Kaiser lassen sich wiederum Mauk- (2.231 Meter) und Ackerlspitze (2.329 Meter) ausmachen... © Simon Schmalzgruber
...ebenso wie die dem Gratkamm vorgelagerte Gamshalt (2.291 Meter) und das Totenkirchl (2.190 Meter), dahinter die Vordere Goinger Halt (2.242 Meter), die Vordere Karlspitze (2.260 Meter), die Ellmauer Halt (2.344 Meter) und die Hintere Karlspitze (2.281 Meter). © Simon Schmalzgruber
Das Karwendel mit der Birkkarspitze (2.749 Meter, ganz links im Hintergrund) und den Ödkarspitzen (2.745 Meter, rechts daneben) ist zu sehen... © Simon Schmalzgruber
...ebenso wie Deutschlands höchster Berg, die Zugspitze (2.962 Meter). Ganz rechts wiederum gibt die Doppelspitze des Guffert (2.194 Meter) ein eindrucksvolles Bild ab. © Simon Schmalzgruber
Durch die Antenne gut zu erkennen: Der Wendelstein (1.838 Meter). © Simon Schmalzgruber
Auch die Kampenwand (1.669 Meter) ist gut auszumachen. © Simon Schmalzgruber
Der weiße Fleck wiederum ist Burghausen. Dahinter sind in Umrissen die Berge des Bayerischen Waldes zu erkennen. © Simon Schmalzgruber
Gurnwandkopf (1.691 Meter) und Hörndlwand (1.984 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unterhalb des Dürrnbachhorn (1.776 Meter) liegt die Winklmoosalm. Links dahinter der Vordere (1.645 Meter) und der Hintere Rauschberg (1.671 Meter), rechts dahinter der Gamsknogel im Staufen (1.750 Meter). © Simon Schmalzgruber
Links neben dem tafelbergartigen Untersberg mit dem Salzburger Hochthron (1.852 Meter) und dem Lattengebirge mit dem erschlossenen Predigtstuhl (1.613 Meter) baut sich der Schober (1.328 Meter) in den Salzkammergutbergen auf. © Simon Schmalzgruber
Rechts vom Berchtesgadener Hochthron (1.972 Meter) ist wiederum das Gamsfeld (2.027 Meter) in der Osterhorngruppe zu erkennen. © Simon Schmalzgruber
Hinter der nicht minder wenig erschlossenen Steinplatte (1.869 Meter) bauen sich die Reiter Alm (bis 2.286 Meter)... © Simon Schmalzgruber
...sowie das Hochkaltermasssiv (2.607 Meter) und der Watzmann mit Hocheck (2.651 Meter), Mittel (2.713 Meter)- und Südspitze (2.712 Meter) auf. © Simon Schmalzgruber
Auch Großer Hundstod (2.593 Meter) und Seehorn (2.321 Meter) zeigen sich hier von einer schönen Seite! © Simon Schmalzgruber
Zu den Berchtesgadener Alpen gehört außerdem die Hocheisgruppe (bis 2.523 Meter). © Simon Schmalzgruber
Der höchste Berg der Berchtesgadener Alpen ist allerdings der 2.941 Meter hohe Hochkönig, der hinter den Ausläufern der Loferer Steinberge hervorspitzt. © Simon Schmalzgruber
Das Breithorn (2.413 Meter)... © Simon Schmalzgruber
...das Mitter-, bzw. Hinterhorn (2.506 Meter) und die Rothörner (bis 2.409 Meter) sind wiederum von den Loferer Steinbergen zu sehen. © Simon Schmalzgruber
Diese Gedenktafel erinnert an ein elfjähriges Kind, das hier im Jahre 1938 den Tod fand. © Simon Schmalzgruber
Jetzt wenden wir uns noch dem Vorgipfel zu... © Simon Schmalzgruber
...der über einen schmalen, unmarkierten Steig gleich erreicht wird. © Simon Schmalzgruber
Von dort können wir nämlich einen schöneren Blick über den Chiemsee erhaschen. Und ruhiger ist es dort auch. Den Abstiegsweg müssen wir uns allerdings selber suchen.                                              © Simon Schmalzgruber
Eine willkommene Erfrischung an heißen Sommertagen: Die Quelle sprudelt direkt aus dem Fels!

Eine gute Stunde später erreichen wir das Gebiet der Oberen Hemmersuppenalm zwischen 1.200 und 1.300 Metern. Kurz bevor wir den Almboden betreten, werden wir dankenswerterweise noch einmal darauf hingewiesen, wie wir uns bei den Rindviechern zu verhalten haben. Eigentlich selbstverständlich, doch aufgrund tragischer Zwischenfälle in den letzten Jahren ist es immer gut, noch einmal die Do's und Don'ts durchzugehen. Ist der Almboden passiert, geht es bei einer Weggabelung links weiter. Auch wenn zuerst kein Weg vorhanden scheint, können wir uns links halten, da sich der Steig linkerhand gut sichtbar zur Einschartung hinaufzieht. Dieser ist ebenso hervorragend präpariert: Nicht zu steil und dabei mit vielen Bänken am Rand - dieser Part darf sich vollkommen zu Recht als „Premiumweg“ bezeichnen! Ab der Einschartung schmälert sich der Weg, hier ist etwas Trittsicherheit geboten. Dafür verspricht eine direkt aus dem Fels sprudelnde Quelle Erfrischung! Ist diese Etappe überwunden, wartet weniger ausgesetztes, dafür schrofigeres und steileres Gelände auf. Ebengleich passieren wir die deutsch-österreichische Grenze, an die nichts mehr erinnert als ein Stempen in den Farben Deutschlands. Kaum zu glauben, dass in diesem abgelegenen Winkel vor 25 Jahren Grenzbeamte noch ganz regulär ihren Dienst tun mussten! 

Vom Gipfel hat man einen freien Blick zu den Eisriesen der Hohen Tauern und Zillertaler Alpen!

Durch Latschengassen geht es nun weiter empor und bald schon ist die Straubinger Hütte auf 1.551 Metern erreicht. Von hier bietet sich schon mal ein Vorgeschmack, was wir bald am Gipfel erleben werden: Im Süden tauchen bereits die ersten schneebedeckten Dreitausender auf, während der Wilder Kaiser ganz nah erscheint. Vom Straubinger Haus wandeln wir kurz auf dem Fahrweg, ehe wir auf den schmalen Gipfelanstieg wechseln: Ein bisschen steil und abschüssig ist der Weg, aber nicht tragisch. Eine gute halbe Stunde ist er dann erreicht, der Gipfel! Berg Heil! An guten Tagen ist hier oben viel los, darum ist es eine Überlegung wert, dem etwas niedrigeren Vorgipfel einen Besuch abzustatten, hier müssen wir uns aber dann den Weg nach unten selber finden. Wenn nicht, ist die Abstiegsroute gleich dem Aufstieg.

Die passende Bekleidung und Ausrüstung zum Wandern und für andere Outdooraktivitäten, finden Sie bei McTREK im Aicherpark Rosenheim.

Simon Schmalzgruber

Quelle: rosenheim24.de



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