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Von Seehaus auf den Gurnwandkopf 

Wander-Tipp: Zum höchsten Gipfel der Hörndlwand

Am Gipfel des 1.691 Meter hohen Gurnwandkopfs.
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Am Gipfel des 1.691 Meter hohen Gurnwandkopfs.

Ruhpolding – Jeden Freitag lesen Sie hier unseren Wander-Tipp. Dieses Mal geht es von Seehaus auf den Gurnwandkopf. 

Es gibt zwei Berge in den Chiemgauer Alpen, die so gar nicht zu den grasbewachsenen und sanften Gipfeln der Chiemgauer Alpen passen: Einerseits die Kampenwand, die durch ihren gezackten, riffartigen Gipfelkamm und das große Gipfelkreuz eine markante Landmarke ist. Etwas schwerer auszumachen ist andererseits die nicht minder riffartige Hörndlwand, die sich zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl, also nicht direkt am Alpenrand erhebt. Dabei ist die Hörndlwand nicht der höchste Gipfel des Bergstocks – das ist nämlich der Gurnwandkopf. Und auf den soll es heute gehen!  

Von Seehaus auf den Gurnwandkopf

Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Vier Stunden werden wir laut Wegweiser brauchen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Es geht an diesem Schild vorbei... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...kurz darauf geht es in das Naturschutzgebiet Östliche Chiemgauer Alpen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Nicht die letzte Brücke, die wir überqueren werden. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Erst auf der Forststraße... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...dann nach links abbiegen! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Die nächste Brücke! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Auf gutem Steig... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...der nächsten Brücke entgegen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Noch 35 Minuten zur Brander Alm! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
An einer Kaskade vorbei... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...weiter auf dem Steig... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...über die nächste Brücke. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Nur mehr zehn Minuten! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Wie ein Dorn ragt die Hörndlwand aus dem Spätsommerwald! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Wir halten uns rechts! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Und durch den Bergwald... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...geht es dem Kar entgegen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Kurz noch auf dem Forstweg... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...und hier in den Wald hinein! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Nicht immer ist der Pfad sichtbar... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...aber kontrastreich... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...ist er... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
..allemal! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Es wird schrofiger. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Langsam, aber sicher... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...wird‘s auch steiler. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Das obere Ende des Kars kommt in Sicht! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Kurz noch durch Wald... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...und dann wird es frei! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Weiter, immer weiter! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Die Felsen kommen ganz nah. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Es ist ziemlich kiesig, was den Aufstieg mühsam macht. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Erste Ausblicke auf den Unternberg ergeben sich, rechts dahinter der Rauschberg, links der Teisenberg. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Der Steig flacht ab. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Ein letzter Blick auf die Felsen... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...denn gleich... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...ist das Hochplateau, das die Hörndlwand vom Gurnwandkopf trennt, erreicht! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Der Steig schlängelt sich durch das Gelände... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...und wir treffen auf Verstärkung! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Es wird wieder steiler... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...und schrofiger. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Durch die letzten Latschen... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...und wir sind am Ziel angelangt! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Der Blick nach Westen geht zu den Chiemgauer Alpen bis zum Karwendel... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...weiter über Zahmer und Wilder Kaiser, Zillertaler Alpen und Hohe Tauern... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...zu den Loferer Steinbergen und dem Dürrnbachhorn... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...bis hin zum Sonntagshorn, dahinter die Berchtesgadener Alpen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Rechts die Hocheisgruppe (2.522 Meter), Mitte der Hochkalter (2.608 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...und der Watzmann mit Hocheck (2.651 Meter, links), Mittel-(2713 Meter) und Südspitze (2.712 Meter) darf natürlich auch nicht fehlen! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Links die Leoganger mit Birnhorn (2.634 Meter), rechts die Loferer Steinberge mit Großem Ochsenhorn (2.511 Meter), Breithorn (2.413 Meter), Mitterhorn (2.506 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Das Kaisergebirge mit dem Unterberghorn (1.776 Meter), dahinter der Wilde Kaiser. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Ein Teil des Chiemsees ist auch zu sehen! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Die Venedigergruppe mit Hochgasser (2.922 Meter, links) und Tauernkogel (2.988 Meter, Mitte)... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...Schlieferspitze (3.290 Meter), davor das Kitzbüheler Horn (1.998 Meter) mit seiner markanten Antenne... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...und der „weltalten Majestät“, dem Großvenediger (3.657 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Links der vorne Große Rettenstein (2.366 Meter), dahinter die Reichenspitzgruppe (3.303 Meter) © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Die Fernsicht vom Gurnwandkopf aus.  © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
In der Ferne erhebt sich der Olperer (3.478 Meter), zweithöchster Berg der Zillertaler Alpen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Und ganz weit weg ist das Wettersteingebirge mit der Zugspitze (2.962 Meter) zu sehen! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Links davon das Karwendelgebirge. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Auch der Wetterstein (1.838 Meter) darf nicht fehlen! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Auch den Schmetterlingen taugt‘s hier! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Ein Blick hinüber zum Gipfel der mit 1.684 Meter um 7 Meter niedrigeren Hörndlwand, rechts dahinter Schober (1.328 Meter) und Traunstein (1.69 © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...rechts daneben Höllengebirge und Schafberg (1.782 Meter). An diesem klaren Tag ist sogar die Trasse der gleichnamigen Bahn zu erkennen! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Die Stadt München ist sichtbar... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...aber versinkt im Dunst. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Wir blicken auf Traunstein... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...Traunreut... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...ins österreichische Alpenvorland... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...bis hin zu den Bergen des Mühlviertels. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
Zum Schluss noch ein... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Seehaus.
...kleiner Abstecher ans Obinger Kreuz. © Simon Schmalzgruber

Die Wanderung im Überblick 

Berg/Gipfel: Gurnwandkopf, 1.691 Meter, Chiemgauer Alpen 

Höhenmeter der Wanderung: Circa 1.000 Höhenmeter 

Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Parkplatz Seehaus, zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl, kurz vor dem Förchensee, kostenlos

Gehzeit: drei bis vier Stunden 

Schwierigkeit: mittelschwer (rot) 

Einkehrmöglichkeiten: Brander Alm, 1.135 Meter (zwei Minuten Umweg)

Benötigte Ausrüstung / Kenntnisse: Festes Schuhwerk, gegebenenfalls Stöcke, Trittsicherheit und etwas Orientierungsvermögen

Wann sollte man aufpassen? Bei Nässe sollte die Tour nicht angegangen werden, da man dann in den steileren Passagen leicht den Halt verlieren kann. 

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 4/5 Punkte: Die Länge und die steileren Passagen können einschränkende Faktoren für Anfänger sein, ansonsten ist die Tour empfehlenswert.

Für Familien mit Kindern geeignet? 4/5: Auch Familien mit Kindern sollten primär die Länge beachten, ansonsten gilt auch für Familien: grünes Licht! 

Für Hunde geeignet? 3/5: Hundebesitzer sollten auf jeden Fall Wasser mitnehmen, da es ab circa 1.200 Metern nahezu keine Quellen mehr gibt. Außerdem zieht sich der Weg durch das Naturschutzgebiet. Hunde müssen daher definitiv angeleint werden.

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 5/5: Auch wenn der Blick auf Österreichs höchsten Berg, den Großglockner verwehrt bleibt, die Aussicht vom Gurnwandkopf ist trotzdem herrlich: Neben den gesamten Chiemgauer Alpen ist ein weiter Blick über das Alpenvorland vom Bayerischen Wald bis zu den Zentralalpen möglich.

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt 

Naturschutzgebiet Östliche Chiemgauer Alpen: Was des Einen Leid ist des Andern Freud’. Im Naturschutzgebiet Chiemgauer Alpen gelten strengere Verhaltens- und Schutzvorschriften als am nördlich angrenzenden Hochfelln. Und das macht sich bezahlt: Mit Glück können hier beispielsweise seltene Birkhühner gesichtet werden.

Kontrastreicher Anstieg: Im Gegensatz zu den recht monotonen Anstiegen auf die Nachbarberge ist die Tour auf den Gurnwandkopf abwechslungsreich, fordernd und anders als der Jagasteig auf die Hörndlwand für jeden machbar, der über elementare Kenntnisse beim Bergwandern verfügt. Besonders schön ist es im Spätsommer und im Herbst, wenn die Blätter den Wald in bunte Farben tauchen. 

Aussicht: Nicht nur weit ins Alpenvorland gesehen werden, sondern auch zu den Zentralalpen wie den gesamten Zillertaler Alpen und der Venedigergruppe, den Salzkammergutbergen bis zum Traunstein und auf der anderen Seite dem Karwendel und dem Wetterstein. 

Für wen die Tour nix ist  

Da das Hörndlwandmassiv trotz fehlender Erschließung durch eine Seilbahn ein gut besuchter Berg ist, wird derjenige, der am Berg die Einsamkeit sucht, hier falsch sein. 

Andiamo! 

Wir starten unsere Tour auf dem Parkplatz Seehaus, über den auch die Hörndlwand erreicht werden kann. Wir gehen nordwärts an einem Befahrungsverbot-Schild vorbei und treffen gleich auf einen Forstweg, über den wir uns gemütlich eingehen. Gut zehn Minuten später gelangen wir an eine Abzweigung, an der wir nach links abbiegen und auf einen kleineren Steig wechseln. Nicht recht viel später überqueren wir über eine kleine Brücke einen Bachlauf. Nur mäßig steil steigen wir gen Brander Alm, die wir nach weiteren Brücken und eine gute Stunde nach Beginn unserer Tour erreichen. Von dort wird der Weg wieder breiter, und wiederum nicht viel später gelangen wir an eine weitere Abzweigung: Hier halten wir uns rechts. Mäßig steil geht es auf der Straße weiter.

An schönen Tagen gut besucht: Das Hörndlwand-Massiv.

Wer sich genau auskennt, kann einem durch kleine Stoamandl markierten Pfad durch den Wald folgen, dem Rest sei allerdings angeraten, auf der Straße zu verbleiben. Im Bergwald wird der Weg deutlich steiler und es wird anstrengender. Dafür machen wir aber auch schnell Höhenmeter. Eine Stunde müssen wir uns quälen, aber kurz nach dem Ausstieg aus dem Kar ist unser heutiges Ziel auch schon sehr nahe gekommen. Wir steigen kurz in eine Mulde ab und dann beginnt auch schon der Gipfelsturm. Etwa eine Viertelstunde durch Latschen und Schrofen später sind wir auch schon oben. Berg Heil! Wer von diesem Gipfel noch nicht genug hat, könnte in Erwägung ziehen, über das Obinger Kreuz zur Hörndlwand aufzusteigen. Wer zufrieden mit dem Gurnwandkopf ist, gelangt über die Aufstiegsroute auch wieder nach unten. 

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