Tätigkeit überschattet Aschauer Sieg!

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Die 65. Spielminute im Spiel des WSV Aschau gegen den SV Nußdorf II werden Zuschauer und Spieler nicht so schnell vergessen. Keiner der Anwesenden konnte sich an eine derart brutale und unsportliche Aktion jemals erinnern. Was geschah? Der Aschauer Spieler Raphael Zainer wurde zur 2. Hälfte eingewechselt und sofort wurde er mehrfach in den Zweikämpfen, nicht immer mit fairen Mitteln, hart attackiert.

In der 65. Min. stieg auch er dann ziemlich hart in einem Zweikampf, wofür er zurecht die gelbe Karte erhielt. Sein Nußdorfer Gegenspieler rastet dabei vollends aus und schlug Zanier zu Boden. Das reichte ihm allerdings noch nicht und trat mit dem Fuß und mit voller Wucht auf den am bodenliegenden Spieler ein. Nur das besonnene Einschreiten der anderen Spieler verhinderte Schlimmeres.

Natürlich wurde der Nußdorfer sofort mit rot des Feldes verwiesen, aber auch der Aschauer Zanier konnte nicht weiterspielen und musste ausgewechselt werden. Nebenbei wurde aber auch noch Fußball gespielt, schließlich brauchen beide Teams dringend Punkte zum Klassenerhalt. Der holprige Rasen machte es den Spielern nicht einfach und so waren gekonnte Aktionen nur sehr selten zu sehen.

Aschau hatte zu Beginn mehr Ballbesitz und auch die eindeutig besseren Torchancen, die aber zum Teil leichtfertig vergeben wurden. Bis zum Pausenpfiff blieb es daher beim 0:0, in einem ziemlich schwachen Spiel. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Aschau den Druck und drängte die Gäste weit in die Defensive. Nach der Aktion in der 65. Minute war das Spiel für 5 Minuten unterbrochen und danach merkte man, dass Nußdorf nur noch mit 10 Mann auf dem Feld war. Jetzt kam die beste Aschauer Phase und als Pascal Hohndorf in der 83. Min. per Kopf die inzwischen längst verdiente Aschauer Führung erzielte, war das Spiel praktisch entschieden.

Für die endgültige Entscheidung sorgte erneut Hohndorf mit seinem zweiten Kopfballtreffer in der 87. Minute. Aschau hätte das Ergbnis in der Nachspielzeit noch deutlich höher schrauben können, doch leider blieben beste Möglichkeiten ungenutzt.

 

Pressemittteilung WSV Aschau

Quelle: rosenheim24.de

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