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„Liga ist zu stark, um eine Voraussage zu treffen“

Aufstiegsrennen in der A-Klasse 3: Acht Teams kämpfen um die vorderen Plätze

Wie lange kann der SV Schonstett seine Serie fortsetzen?
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Wie lange kann der SV Schonstett seine Serie fortsetzen?

Seit diesem Wochenende sind alle Mannschaft aus der Region wieder im Liga-Alltag angekommen. Auch die Teams der A-Klasse 3 sind nun in die Frühjahresrunde gestartet. In kaum einer Staffel ist das Aufstiegsrennen so spannend wie hier. Zeit für uns, den Kampf um die vorderen Plätze genauer unter die Lupe zu nehmen.

Rosenheim - Ganze acht Teams kämpfen derzeit in der A-Klasse 3 um den Aufstieg, nur sechs Punkte trennen den Tabellenführer vom Achtplatzierten. Zeit für uns, einen genaueren Blick auf das Aufstiegsrennen dieser Staffel zu werfen.

Spitzenreiter SV Aschau/Inn II

An der Spitze der A-Klasse 3 steht die Zweitvertretung des SV Aschau/Inn. Mit 35 Punkten hat sich das Team von Spielertrainer Stephan Lenhart die beste Ausgangslage erarbeitet, zum Auftakt in die Rückrunde gab es für den SV einen Sieg und ein Unentschieden. Die gute Platzierung des Teams kommt dabei etwas überraschend, war man doch erst in der letzten Saison als Tabellenzweiter der B-Klasse 4 aufgestiegen. Mit dem Aufstiegsrennen kennt man sich in Aschau aber in dieser Saison besonders gut aus. Auch die erste Mannschaft liegt derzeit in der Kreisklasse 3 auf dem ersten Rang, der Aufstieg ist hier so gut wie sicher.

SV Forsting-Pfaffing

Auf dem zweiten Platz steht mit 34 Zählern der SV Forsting-Pfaffing. Nachdem man in der letzten Saison den Aufstieg noch knapp verpasst hatte, soll es in dieser Saison klappen. Nach dem Unentschieden im Nachholspiel gegen den Tabellenführer Aschau gab es zum regulären Saisonauftakt einen Sieg gegen den direkten Konkurrenten Aßling. Der Rückstand auf die Spitze ist dabei marginal, zusätzlich hat man noch ein Spiel mehr zu absolvieren als der SV Aschau II. Vor allem auf die Defensive kann man sich beim SV immer verlassen. Mit 17 Gegentreffern stellt man die zweitbeste Abwehr der Liga.

SG Reichertsheim-Ramsau-Gars II

Einen Punkt hinter dem SV Forsting-Pfaffing steht derzeit die zweite Mannschaft der SG Reichertsheim-Ramsau-Gars. Als einziges Team der Top-Vier konnte die SG RRG II beide Spiele zum Auftakt gegen Ostermünchen II und Rechtmehring für sich entscheiden. Wie auch beim SV Aschau hat man bei der SG den Vorteil, ab und an Hilfestellung aus der ersten Mannschaft zu erhalten, die in diesem Fall im Abstiegskampf der Bezirksliga steckt. Zusätzlich dazu hat man wie Forsting noch ein Spiel mehr zu absolvieren als der Spitzenreiter.

TSV Aßling

Platz Vier belegt derzeit punktgleich mit der SG RRG der TSV Aßling. Die Mannschaft von Mirko Beißwenger ist jedoch nicht optimal aus den Startlöchern gekommen. Nach einem 0:0-Unentschieden gegen den Tabellenzwölften Albaching gab es eine 0:1-Niederlage gegen den SV Forsting-Pfaffing. Beim TSV hatte man in der laufenden Saison gegen die Spitzenteams grundsätzlich Schwierigkeiten zu punkten. Von den acht Mannschaften, die noch Chancen auf den Aufstieg haben, konnte man nur das Rückspiel gegen den ASV Rott für sich entscheiden. Im Hinspiel gegen Rott und gegen den SV Aschau konnte man immerhin einen Punkt holen. Zusätzlich dazu hat Aßling, wie auch Aschau, bereits 18 Spiele absolviert. Diese schwache Bilanz kann man am nächsten Wochenende bereits aufbessern, wenn man auswärts auf den SV Schonstett trifft.

ASV Rott/Inn

Die Verfolgergruppe wird angeführt vom Kreisklassen-Absteiger ASV Rott auf dem fünften Rang. Mit 32 Punkten aus 17 Spielen hat man drei Zähler Rückstand auf den Tabellenführer. Das Team von Andreas Huber ist dabei eines von zwei Teams aus der Spitzengruppe, das erst ein Spiel nach der Winterpause absolviert hat. Das Duell mit dem Tabellenletzten Ostermünchen II wird erst im April ausgespielt. Vor allem offensiv hat man sich in Rott stark präsentiert. Mit 53 Treffern stellt man den zweitbesten Angriff der Liga. Lukas Maierbacher zeigte sich bislang besonders treffsicher, er führt die Torjägerliste mit 26 Toren an. Beim ASV hat man jedoch ähnliche Probleme wie in Aßling, gegen die direkte Konkurrenz läuft es meist schlecht. Nur gegen Hohenthann konnte man drei Punkte mitnehmen, gegen die SG RRG und im Hinspiel gegen Aßling konnte man sich immerhin einen Punkt sichern.

TSV Hohenthann

Der gerade genannte TSV Hohenthann steht derweil nach 18 absolvierten Spielen mit 31 Punkten auf dem sechsten Rang. Auf den Rückrundenauftakt schaut man beim Team von Thomas Paul wahrscheinlich mit gemischten Gefühlen. Nach einem Sieg gegen Rechtmehring musste man sich am Wochenende dem TSV Soyen durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 2:3 geschlagen geben. Tore sind bei Hohenthann nie Mangelware, mit 58 Treffern steht man auf dem ersten Platz im Offensivranking und man hat mit Sebastian Lauch, der bereits 22 mal erfolgreich war, den zweitbesten Torjäger der Liga im Team.

SV Schonstett

Etwas schwierig einzuschätzen ist die Ausgangslage beim SV Schonstett. Der SV steht mit 29 Punkten auf dem siebten Rang, hat erst 15 Spiele absolviert und kann so noch einige Punkte auf die Teams vor ihm gut machen. Mit nur 15 Gegentoren stellt man außerdem die beste Defensive der Liga. Das Team von Andreas Probst hat dabei noch eine Serie zu verteidigen. Als einziges Team der A-Klasse ist man noch ungeschlagen. Für den Trainer ist das natürlich etwas Besonderes: „Wir hoffen natürlich, dass diese so lange wie möglich noch anhält. Die Serie ist so ein bisschen unser Markenzeichen und wir sind stolz darauf, was wir geschafft haben.“ Einen Tipp, wie sein Team in dieser Saison abschließen wird, wollte Probst aber nicht abgeben: „Die Liga ist einfach zu stark, um da eine Voraussage zu treffen.“

TSV Soyen

Den Abschluss im Aufstiegsrennen macht der TSV Soyen, der punktgleich, aber mit zwei Spielen mehr als Schonstett, auf dem achten Rang steht. Der TSV ist derweil im Mittelfeld der Tabelle bereits altbekannt. In den letzten zwei Saisons schloss man auf dem siebten und achten Platz ab. Das Team von Wolfgang Mayer zeigte sich in der laufenden Saison vor allem auch gegen die direkte Konkurrenz als ebenbürtiger Gegner. Außer gegen Forsting-Pfaffing und Aschau konnte man bereits gegen jeden der direkten Konkurrenten punkten.

tb

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