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SV Kirchanschöring - TSV 1865 Dachau 1:1

Zu zehnt: Kirchanschöring ergattert Punkt gegen Dachau

Die Gelb-Schwarzen vom SV Kirchanschöring verdienten sich einen Punktgewinn gegen den favorisierten TSV 1865 Dachau.
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Die Gelb-Schwarzen vom SV Kirchanschöring verdienten sich einen Punktgewinn gegen den favorisierten TSV 1865 Dachau.

Kirchanschöring - Im fünften Heimspiel der Bayernliga-Saison 2017/18 holen sich die Kicker des SV Kirchanschöring gegen die beste Auswärts-Mannschaft der Liga ihren wichtigen ersten Heim-Zähler. Gegen den TSV 1865 Dachau gelang den Gelb-Schwarzen vor eigenem Publikum ein 1:1.

Bei nasskaltem Herbstwetter war es überraschender Weise zunächst der SVK, der die Akzente setzte. Ein Schuss von Max Vogl ging nach drei Minuten ans Dachauer Außennetz, sieben Minuten später konnte die Gästeabwehr vielbeinig in letzter Not gegen Florian Hofmann klären.

SVK setzt erste Akzente - auswärtsstarke 65er gehen früh in Front

Doch im Gegenzug zeigten auch die auswärtsstarken Gäste, wie gefährlich sie sein können: Nach einer Hereingabe von rechts fand sich allerdings kein Abnehmer vor dem Tor von Anschörings Schlussmann Lukas Hoyer (11.).

Doch schon mit dem nächsten Angriff machte es die Truppe aus dem Münchner Umland besser - und ging in Führung. Wieder einmal hatten die Kirchanschöringer früh im Spiel nicht aufgepasst - und kassierten einen Gegentreffer: Die Dachauer kamen wieder über rechts, wieder kam der Ball herein - und diesmal bedankte sich in der Mitte Onur Korkmaz, der das Leder zum 0:1 im SVK-Tor versenkte (16.).

Jung gelingt mit tollem Treffer der prompte Ausgleich!

Die Gelb-Schwarzen hielten sich mit dem Rückschlag allerdings trotz der bisher dürftigen Heimbilanz nicht lange auf - und holten lieber zum umgehenden Gegenschlag gegen den Favoriten aus. Nur drei Minuten nachdem sie in Rückstand geraten waren, markierten sie den Ausgleich: Manuel Jung tanzte sich an der Sechzehner-Linie durch - und ließ mit seinem Schuss Gästetorwart Maximilian Mayer keine Chance (19.). 1:1 - ein sehenswerter Treffer!

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Danach war SVK-Keeper Hoyer gegen Dachaus Fabian Negele zur Stelle, Bernd Eimannsberger zielte für Anschöring links am Gästetor vorbei (22.). Nach rund einer halbe Stunde prüfte erneut Vogl Gästetorwart Mayer, auf der anderen Seite war Hoyer gegen Mario Maric auf dem Posten. Zwei Minuten später klärte Tobias Sandner auf der Linie des SVK-Tores, ein Schuss von Anschörings Spielertrainer Yunus Karayün ging links am Gästetor vorbei (37.).

Schlagabtausch - und Remis zur Pause

Fast hätte die Heimelf Sekunden vor der Pause noch einen neuerlichen Schlag hinnehmen müssen: Denn quasi mit dem Halbzeitpfiff landete nach einer Ecke der Ball erneut im Kasten des SVK - doch Schiedsrichter Thomas Berg entschied auf Stürmerfoul von Dachaus Spielertrainer und Ex-Löwen-Profi Fabian Lamotte.

Nach der Pause war es wieder Vogl der für Gefahr vor dem Gehäuse der Gäste sorgte - seinen erfolgreichen Abschluss konnte des TSV gerade noch verhindern (47.). Für die nächste SVK-Szene sorgte Y. Karayün, der in Bedrängnis im Fallen das Leder nur mehr in die Hände von Dachaus Torwart Mayer lupfen konnte. Nach knapp einer Stunde fand Tobias Schild mit einem Schuss in Mayer seinen Meister.

Taktisches Foul: Jung fordert Gelb - und sieht Gelb-Rot

Zwei Minuten später sorgte der Schiedsrichter für helle Aufregung rund um das Spielfeld an der Laufener Straße: Kirchanschörings Manuel Jung wurde bei einem Gegenstoß in Überzahlsituation durch ein taktisches Foul im Mittelkreis zu Boden gerissen. Jung forderte daraufhin die fällige gelbe Karte ein - und sah, bereits vorbelastet, aufgrund seines Reklamierens die Ampel-Karte.

Doch auch aus der Überzahl konnte die beste Auswärts-Mannschaft der Bayernliga vom TSV 1865 Dachau kein Kapital schlagen. Im Gegenteil - der SV Kirchanschöring bekam weiter seine Möglichkeiten: Florian Hofmanns Schuss ging rechts am Gäste-Tor vorbei (64.), Sahin Karayün wurde geblockt (79.).

Als in der 82. Minute Sahin Karayün nach einem bösen Foul mit gestreckten Bein zu Boden ging und Schiedsrichter Berg nur den gelben Karton zückte, war die Wut beim SVK-Anhang hörbar groß.

Zehn Anschöringer erkämpfen sich verdientes Unentschieden

Die letzte Chance des Spiels gehörte dann noch einmal den Gästen: Der einwechselte Ousman Fally Nyabally zielte bei einem Konter aus spitzem Winkel in Bedrängnis ans Außennetz des SVK-Gehäuses - dann war Schluss. Und die Kirchanschöringer hatten gegen ein klar favorisiertes Team zu zehnt ihren ersten Punkt auf eigenem Geläuf ergattert. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen - es war ein wichtiger Zähler, den die Gelb-Schwarzen das eingefahren hatten. Dementsprechend groß war auch die Freude darüber.

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Michael Wengler

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