Anpfiff ist am Freitagabend um 19.30 Uhr

„Der Wolf im Schafspelz“ - Wasserburger Löwen empfangen den TSV Landsberg

Im Hinspiel kassierten die Löwen gegen Landsberg eine 0:4-Niederlage.
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Im Hinspiel kassierten die Löwen gegen Landsberg eine 0:4-Niederlage.

Wasserburg - Die Wasserburger Löwen empfangen am Freitagabend (19.30 Uhr) den TSV Landsberg in der Bayernliga Süd. Die Löwen wollen an den 4:1-Sieg im Totopokal anknüpfen, sind aber auch gewarnt vor dem Gast, der sich mitten im Abstiegskampf befindet.

Es gibt Mannschaften, da täuscht der Tabellenplatz über die wahre Leistungsstärke hinweg. Einige Mannschaften stehen besser, als es ihnen von sogenannten Experten zugetraut wurde, andere hingegen finden sich in Niederungen der Tabelle wieder, in denen sie eigentlich nichts verloren haben. Mit dem TSV Landsberg gastiert am Freitagabend, Anpfiff 19.30 Uhr, ein Team in der Altstadt, auf das Letzteres zutrifft.


Landsberg hat die Qualität im Kader erhöht

Um dies zu erkennen, reicht ein Blick auf den Kader des Tabellenvierzehnten, der zu Saisonbeginn in die Bayernliga Süd gestartet war: Patrick Rösch im Tor ist aus seinen Jahren in Illertissen regionalligaerprobt, Kapitän Sebastian Bonfert war in der Regionalliga bei Memmingen eine der prägenden Figuren und Strippenzieher und Orkun Tugbay lernte beim FC Augsburg das Fußballspielen.


Die eigentlich ordentlich besetzte Truppe von Trainer Edgar Weiler wurde im Corona-Sommer generalsaniert und mit sage und schreibe zehn Spielern verstärkt. Obwohl diesen Zugängen auch einige Abgänge gegenüberstehen, lässt sich dennoch festhalten, dass die Qualität im Kader deutlich erhöht wurde. Allein mit der Rückkehr von Muriz Salemovic aus Pipinsried wurde eine neue Niveaustufe erreicht, denn Salemovic ist zweifellos einer der besten Spieler der Liga.

Wasserburger Löwen tankten beim 4:1 Sieg im Totopokal Selbstvertrauen

Da Salemovic nicht nur Spielmacher sondern auch sportlicher Leiter ist, konnte er seine Mitspieler selbst auswählen und brachte aus Pipinsried Mittelfeldhaudegen Dennis Hoffmann mit. Diese Liste ließe sich nahezu beliebig verlängern, sodass die abstiegsbedrohten Gäste dem Wolf im Schafspelz ähneln.

Nach dem überzeugenden 4:1-Pokalsieg gegen Hankofen-Hailing konnte der TSV Wasserburg Selbstvertrauen tanken. In der Altstadt fühlen sich die Löwen wohl. Der Wohlfühlfaktor allein wird gegen eine solch starke Mannschaft wie Landsberg nicht reichen, sondern es ist erneut konzentrierte Abwehrarbeit gepaart mit Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor erforderlich.

Bislang sind 140 Tickets verkauft, daher besteht nach wie vor die Möglichkeit auf der Website oder an der Abendkasse Karten zu erwerben.

Pressemitteilung TSV 1880 Wasserburg

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