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Nach dem Auftaktsieg gegen Gundelfingen

Auswärts-Auftakt in Deisenhofen: Warum 1860 Rosenheim-Trainer Florian Heller Geduld fordert

So jubelten die Sechziger samt Betreuerteam und Sportlicher Leitung nach dem Heimsieg gegen Deisenhofen.
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So jubelten die Sechziger samt Betreuerteam und Sportlicher Leitung nach dem Heimsieg gegen Gundelfingen.

Zwei Tage hatte der TSV 1860 Rosenheim nach dem Sieg zum Auftakt gegen Gundelfingen am Samstag Pause, am Dienstag, den 19. Juli, steht bereits das nächste Spiel an. Trainer Florian Heller fordert vor der Partie in Deisenhofen Geduld.

Rosenheim – „Man hat nach dem Spiel gesehen, dass sich die Spieler gefreut haben“, weiß Florian Heller, Trainer des TSV 1860 Rosenheim, und fügt hinzu: „Wir müssen dieses Gefühl nach Deisenhofen mitnehmen.“ Nur drei Tage nach dem Auftaktsieg gegen den FC Gundelfingen müssen die Rosenheimer in der Fußball-Bayernliga am Dienstag, den 19. Juli, um 18.30 Uhr in Deisenhofen antreten.

Ein gestandenes Bayernliga-Team

Auch wenn die Tabelle nach dem ersten Spieltag noch keine Aussagekraft besitzt, ist es für die 1860er dennoch ein Duell mit dem momentanen Tabellenführer. Für Heller war der gute Start des Gegners – ein 4:1-Sieg in Dachau – kein Zufall: „Deisenhofen ist eine gestandene Bayernliga-Mannschaft. Sie haben sich, vor allem in der Offensive, gut verstärkt und ich glaube, dass sie lange vorne dabei sein werden.“

Das neue Gesicht dieser Mannschaft ist Nico Karger. Der 29-jährige Offensivspieler hat langjährige Regionalliga-Erfahrung und stand auch in der dritten Liga bereits 39 Mal auf dem Platz. Welche Qualitäten er hat, zeigte er auch sofort im ersten Pflichtspiel für den FCD und erzielte einen Doppelpack.

„Wir müssen diszipliniert verteidigen“

Viel Zeit zum Feiern hatte Florian Heller nach dem geglückten Saisonstart nicht. Nach dem freien Tag am Sonntag blieb nur eine Trainingseinheit am Montag, um sich auf das Auswärtsspiel vorzubereiten. „Ich konzentriere mich nur auf das nächste Spiel“, erzählt er und erklärt auch warum: „Deisenhofen will nach dem Sieg im ersten Spiel bestimmt auch den Heimspiel-Auftakt gewinnen“ – und das wollen die Rosenheimer natürlich verhindern. Einen Plan, wie man auch in Deisenhofen erfolgreich sein kann, hat Heller auch schon: „Wir müssen diszipliniert verteidigen. Gegen Gundelfingen haben wir von dem, was wir uns erarbeitet haben, schon viel richtig gemacht. Jetzt heißt es, Lösungen zu finden, wenn der Gegner den Druck erhöht und die Räume eng zu halten. Das sind nur Kleinigkeiten, aber die sind der Schlüssel, um es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen.“

Kadertiefe weiter ein Problem

Das altbewährte Problem bei den 60ern ist und bleibt aber die Kadertiefe. Während Trainer Heller beim Auftakt nur zwölf Feldspieler aufbieten konnte, scheint sich die Lage zum Auswärtsspiel immerhin leicht zu entspannen: „Lennard Schweder steigt heute wieder in das Training ein, bei Michael Summerer warte ich auf eine Antwort. Wir werden sicher mit einem Feldspieler mehr nach Deisenhofen fahren, vielleicht sogar mit zwei“, erklärte Heller vor dem Abschlusstraining.

Die verletzten Markus Sattelberger, Kai Polotzek und Andrew Addo fehlen also weiterhin, Torwart Thomas Wimmer befindet sich im Aufbautraining und Christoph Fenninger sitzt weiter seine Rotsperre aus dem letzten Regionalliga-Spiel ab. Für Torwart Adam Trcka fehlt zudem noch die Spielberechtigung.

„Wir brauchen Geduld“

Der Auftakt in die Saison verlief für den TSV 1860 Rosenheim nach Plan, nun soll in der ersten von zwei aufeinanderfolgenden englischen Wochen ein weiterer Grundstein für den Klassenerhalt gelegt werden. Florian Heller weiß, wie wichtig der Saisonbeginn ist, fordert aber Geduld: „Ich habe kein Punkte-Ziel für die ersten Spiele, ich mache das nicht an Punkten fest. Wir haben eine junge Mannschaft, da braucht man Geduld. Bei jungen Spielern fehlt oft noch die Konstanz, das liegt aber nicht an der Qualität, sondern an der fehlenden Erfahrung. Mir geht es deshalb nicht um die Punkte, sondern einfach um die Art und Weise, wie wir spielen.“

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