Remis in Anschöring - Kein Sieger im Bayernliga-Derby

Das mit Spannung erwartete Bayernliga-Derby zwischen dem SV Kirchanschöring und dem TSV 1860 Rosenheim fand am Samstagnachmittag keinen Sieger. Die über 550 Zuschauern an der Laufener Straße bekamen dabei zwei unterschiedliche Halbzeiten und letztlich eine gerechte Punkteteilung zu sehen.

Für beide Teams bedeutet der Punktgewinn keine signifikante Veränderung in der Tabellenkonstellation. Anschöring steckt weiter im Abstiegskampf, 1860 bleibt nach dem ersten Spiel seit der Entlassung von Trainer Patrik Peltram im Tabellenmittelfeld.

Die ersten 45 Minuten waren von Taktik und Spielkontrolle geprägt. Beide Teams waren auf Stabilität bedacht, Torchancen waren folglich Mangelware.

Die Hausherren waren die spielbestimmende Mannschaft und kamen vor allem über die linke Angrifsseite vor das Tor von Dominik Süßmaier. Der auffällige Manuel Omelanowsky scheiterte mit zwei guten Gelegenheiten aber ebenso an Süßmaier, wie Manuel Jung kurz vor der Halbzeit.

Spielerische Lücken bei den Gästen

Bei den Gästen war von einem Motivationsschub nach dem Trainerwechsel unter der Woche im ersten Durchgang wenig zu sehen. Spielerisch fand der TSV in den ersten 45 Minuten quasi nicht statt, zu oft verloren die Innstädter nach nur wenigen Kontakten den Ball.

Eine Chance durch Korbinian Linner war das Ergebnis der Rosenheimer Angriffsbemühungen, unter dem Strich agierte die spielerisch hoch veranlagte Mannschaft zu passiv.

Doppelchance kurz vor dem Abpfiff

Dies änderte sich in Halbzeit zwei. 1860 übernam zunehmend das Kommando und setzte die Hausherren konstant unter Druck. Linner, auffälligster Rosenheimer an diesem Nachmittag, verfehlte das Ziel aber mehrmals knapp.

Von der Anschöringer Offensivkraft war in den zweiten 45 Minuten nicht mehr viel übrig. Die Mölzl-Elf musste bis zur 85. Minute warten, ehe sie zu weiteren Torchancen kam.

Dann aber ging es Schlag auf Schlag. Erst verfehlte Stephan Schmidhuber das Ziel nur knapp, dann scheiterte Jung aus halbrechter Position nur um Haaresbreite.

Der souveräne Schiedsrichter Wolfgang Wallesch pfiff die Partie pünktlich ab. Für 1860 ist der Punkt wohl zu wenig, sind die Ansprüche mit dem Trainerwechsel doch gestiegen. Anschöring hingegen hat eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum 0:5 gegen Sonthofen gezeigt und wird mit dem Punkt leben können.

Quelle: rosenheim24.de

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