SBR verliert gegen Werner

Für einen Akteur war es ein ganz besonderes Spiel: Denn der ehemalige Sportbund-Trainer, der dort sieben Jahre sehr erfolgreich gewirkt hatte, trainiert jetzt den FC Unterföhring. Walter Werner kannte den Gegner aus Rosenheim also bestens, was am Ende mit einem 2:1-Sieg gegen seinen alten Klub belohnt wurde. Bei großer Hitze neutralisierten sich beide Mannschaften in der ersten Halbzeit. Die Heimelf hatte nur eine Gelegenheit nach einem direkten Freistoß, welche allerdings Simon Vockensperger vor keine Probleme stellte. Rosenheim hatte zwei großeChancen, einmal parierte der Unterföhringer Torwart, bei der zweiten traf ein SBR-Stürmer den Ball nicht richtig. In der zweiten Halbzeit hatte Unterföhring etwas mehr vom Spiel. Sicherlich bedingt durch die rote Karte gegen Sahdo aus der 38. Minute.

SBR-Abteilungsleiter Willi Bonke zeigte sich enttäuscht vom Auftreten des Brasilianers: „Es kann nicht sein, dass Daniel innerhalb von zwei Monaten zwei rote Karten wegen Schiedsrichterbeleidigung kassiert. Das passt nicht zur Philosophie unseres Vereins. Durch sein Verhalten schwächt er nur das Team und sich selbst.“ Unterföhring hatte zwei Torchancen in Hälfte zwei, welche eiskalt genutzt wurde. In der 90. Minute kassierten die Rosenheimer den zweiten Feldverweis, der aber nicht mehr spielentscheidend war. Kämpferisch überzeugte die Heimmannschaft, die mit dem letzten Aufgebot angetreten war, voll und ganz. Ebenfalls mit einem letzten Aufgebot muss sich langsam der Sportbund abfinden. Denn durch die beiden roten Karten muss Bugrhartswieser erneut an einem Defensiv-Verbund basteln.

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