Kolbermoor nimmt Waging auseinander

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Einen souveränen 3:0-Heimsieg haben die Bezirksliga-Fußballer des SV-DJK Kolbermoor am Samstag gegen den TSV Waging zelebriert. Nach ihrem Lapsus in Waldkraiburg schlossen sie damit den insgesamt so erfolgreichen August mit einem überzeugenden Auftritt ab. „Wir haben so gespielt, wie wir es uns vorgenommen haben, mit der richtigen Grundordnung und einer absoluten Präsenz im Spiel nach vorne“, lobte Trainer Jochen Reil im Anschluss.

Vor aufgrund des Wiesnstarts leider recht ausgedünnten Zuschauerrängen dominierten die Gastgeber auf dem Huberberg besonders die erste Halbzeit. Das frühe 1:0 verunsicherte den TSV – nach einer exzellenten Kombination und einer halbhohen Hereingabe von Michael Paccagnel drückte Cesare Ratti den Ball am ersten Pfosten gekonnt über die Linie (9.). Im Grunde erreichte nur ein Waginger die Tagesform, die notwendig war, um dem SV-DJK zumindest Paroli zu bieten, nämlich Torwart Michael Endlmaier. Er wartete mit zwei Glanzparaden bei einem Schuss von Tobias Hotter (19.) und einem Kopfball von Eder aus kurzer Distanz (21.) auf. Zudem war ihm der Pfosten gnädig gesonnen: Nach einem Foul an Dominik Schlosser im Strafraum der Gäste trat Eder zum Elfmeter an und setzte die Kugel nur ans Aluminium (30.).

Wenig später sorgte Michael Quast dann – bedrängt von Eder – mit einem Eigentor doch für das 2:0, vorausgegangen war ein Eckstoß von Toni Peter (34.). Im Anschluss versuchten die Gäste, durch etwas ruppigeres Einsteigen noch in die Partie zu finden, Schiedsrichter Andreas Lintner zückte bis zur Pause vier gelbe Karten gegen sie. Kolbermoor ließ sich aber auch davon nicht den Wind aus den Segeln nehmen: „Es war ein emotionales, kampfbetontes Spiel, und da haben wir den nötigen Aufwand betrieben, um als Sieger vom Platz zu gehen“, sagte Reil.

Dass die drei Punkte an den SV-DJK fallen würden, stand in der zweiten Halbzeit kaum noch in Frage. Waging sammelte sich zwar und wurde mit hohen Bällen ab und an gefährlich, kam aber zu keinen glasklaren Torchancen. Reils Elf schaltete ihrerseits einen Gang zurück, kontrollierte das Geschehen und kam durch Eder auch noch zum 3:0. Auf Vorarbeit von Alexander Schlosser erzielte der Kapitän diesen Treffer mit einem ebenso strammen wie platzierten Schuss aus 18 Metern (73.). (har)

Quelle: rosenheim24.de

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