Waging verliert gegen den Angstgegner

Die Seerosen konnten nicht an die gute Leistung an das Heimstetten Spiels anknüpfen, die Basis hat in Baldham nicht gepasst. Zu viele einfache Fehler im Aufbauspiel, zu wenig Lauffreude. Alles in allem zu wenig gegen etwas abgezocktere Baldhamer, die eine solide Mannschaftsleistung zeigten und gute Lösungen gegen die Seerosen fanden. Ihre dicksten Chancen bekamen die Hausherren allerdings meist durch TSV Fehler serviert. Nach vorne fehlte die Durchschlagskraft, wobei vor allem der kurzfristige Ausfall von Manuel Sternhuber und Florian  Görgmeier deutlich bemerkbar wurde.  "Personell haben wir immer noch deutlich zu kämpfen. Wir mussten uns glücklich schätzen dass Stefan Hinterreiter sich ohne wirkliches Teamtraining einsatzbereit erklärte, ansonsten hätten wir nur ein Mal wechseln können. Wenn dann nicht alles passt wird es sehr schwierig gegen eine doch gestandene Bezirksliga Truppe des SCBV, das war heute der Fall. Drei bis vier Spieler sind überhaupt nicht an ihre Leistungsgrenze gekommen, das war nicht zu kompensieren. Wir können von sehr jungen oder Spielern, die zum Teil ins kalte Wasser geschmissen wurden oder noch nicht voll austrainiert sind eben auch nicht erwarten, dass sie jede Woche gut spielen, das geht nicht. Mit Kolbermoor und Moosach stehen jetzt zwei Brocken vor der Tür, dabei werden wir wieder ein anderes Gesicht zeigen, ganz sicher. Und eines verlieren wir ohnehin nicht, die Geduld, die ist in unserer Entwicklung ein kostbares Gut", so Activ-Coach Bruno Tschoner.

Zum Spielgeschehen:In der 10. Minute hatten die „Seerosen“ die erste Chance nach einer guten Kombination zwischen Olli Schilling und Berni Mühlbacher, dessen Schuss Daniel Leuvering abwehren konnte. Der Nachschuss von Stefan Mühlthaler ging knapp daneben. In Minute 15 eine Chance für die Platzherren, nach einer Fehler in der Waginger Defensive. Basi Maier konnte dann noch mit letztem Einsatz klären. In der 30. Minute hatte Sebastian Kneißl. Nach einem Ballverlust der Waginger im Zentrum nahm er sofort den Querpass auf, verzog aber knapp. In der 32. Minute ein Freistoss für den SCBV aus 20 Metern, den Andreas Schmalz mit viel Gefühl zur 1:0 Führung versenken konnte. Anschließend ging ein Kopfball von Berni Mühlbacher, nach einem Pass von Stefan Mühlthaler, an der Kiste vorbei. In der 42. Minute eine gute Chance, nach einem Fehlpass von Olli Schilling, den Sebastian Kneißl mit einem Chip über Manfred Sommerauer ausnützen wollte. Der Waginger Keeper konnte den Ball mit den Fingerspitzen gerade noch entschärfen. Mit dem Halbzeitpfiff war der Waginger Schlussmann wieder der Retter, als er nach einem Diagonalpass, mit einer sehenswerten Parade einen höheren Rückstand verhindern konnte.

In der zweiten Halbzeit hatten die Platzherren klar mehr Spielanteile und somit auch die besseren Torchancen, die Manfred Sommerauer oft gut parieren konnte. Schon in der 46. Minute 2:0 durch Simon Lämmermeier per Innenpfosten-Schuss. Eine tolle Chance zum Anschlusstreffer hätten die „Seerosen“ in der 60. Minute gehabte, wenn Dennis Baumgartner nicht den falschen Weg gewählt hätte und auf den völlig freistehenden Berni Mühlbacher abgelegt hätt. So verpuffte die Chance im Niemandsland. Fünf Minuten später setzte Bruno Tschoner einen Schuss ans Außennetz des SCBV-Tores.

Fazit:Am Ende ein klar verdienter Sieg der Platzherren auf Grund der besseren Torchancen gegen ein Waginger Team, dass zu keinem Zeitpunkt eine Zugriff auf das Spiel fand. (klu)

Quelle: rosenheim24.de

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