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Nach zwei Remis in Folge

Spitzengruppe oder Mittelmaß? Wasserburg gastiert beim Aufsteiger Forstinning

Bilder vom Spiel des SV Erlbach gegen den TSV 1880 Wasserburg.
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Michael Barthuber fehlt den Wasserburger Löwen gegen Forstinning.

Am Samstag (Anpfiff 13 Uhr) reisen die Wasserburger Löwen zum Aufsteiger VfB Forstinning. Dabei will das Team von Cheftrainer Harry Mayer nach zwei Unentschieden in Folge wieder drei Punkte einfahren und sich damit an die Spitzengruppe anschließen.

Forstinning - Von München aus über die A94 Richtung Wasserburg kommend ist es Geschmackssache des jeweiligen Fahrers, ob die Ausfahrt Forstinning genommen und dadurch der Weg durch den Ebersberger Forst führt oder ob die Autobahn erst später in Hohenlinden verlassen und die Route über Albaching eingeschlagen wird.

Mit den vergangenen Remis waren die Löwen nicht zufrieden

Die Frage nach der Wahl der richtigen Ausfahrt stellt sich am Samstag für die Fußballer des TSV 1880 Wasserburg vor allem aus sportlicher Perspektive: Gewinnen sie, können sie sich der Spitzengruppe anschließen. Gelingt dies nicht, wartet vorerst das Mittelmaß.

Die Landesliga Südost ist bislang sehr ausgeglichen und noch nicht ganz ausrechenbar. Ergebniskapriolen sind an der Tagesordnung. Nach den letzten beiden Unentschieden war man im Lager der Innstädter nicht zufrieden, da viel mehr drin war. Um die Ergebnisse gegen Freising und Holzkirchen einzuordnen, hilft jedoch auch der Blick auf andere Resultate.

Holzkirchen siegte vor dem Löwenspiel mit 4:0 gegen Eggenfelden, die Dritter sind, und Freising gewann anschließend mit 8:2 gegen Pullach. So betrachtet wären die beiden Remis der Löwen gar nicht so verkehrt, da die Gegner eigentlich formstark waren. Andererseits kommt man mit Punkteteilungen nicht vom Fleck.

VfB Forstinning startete stark in die Saison

In Forstinning trifft die Mannschaft von Trainer Harry Mayer zu früher Stunde (Anpfiff: 13 Uhr) auf einen Aufsteiger, der mit neun Punkten aus fünf Spielen gut in die Saison gestartet ist. In der Bezirksliga duellierten sich beide Teams 2017/18 zweimal, beide Male behielt Wasserburg dabei die Oberhand.

Während sich am Inn seither der Kader verändert hat, sind bei Forstinning noch zahlreiche Akteure von damals dabei: Zehn Spieler im Kader haben mehr als 100 Partien für den VfB absolviert. Entscheidend ist neben diesem gewachsenen Gerüst aber, was seither dazugeholt wurde. Mit Mohamed Majd Al Hosaini kam aus Attaching ein großer Stürmer, der zudem auch schnell ist. Dominik Damjanovic erzielte im Vorjahr in der Kreisliga in 25 Spielen 30 Tore und wurde daher von Hellas München verpflichtet.

Im Mittelfeld zieht Marko Nikolic die Fäden. Der 33-Jährige hat eine gute Übersicht und verteilt die Bälle im Umschaltspiel geschickt. Fehlen wird Flügelspieler Sven Jajcinovic, der in der Bezirksliga noch zwölf Tore markierte, sich aber im Training einen Kreuzbandriss zuzog und ein halbes Jahr ausfällt.

Knauer und Simeth sind bislang die besten Wasserburger Torschützen

Von einem vollen Lazarett können auch die Löwen ein Lied singen. Michael Barthuber, Maxi Höhensteiger, Luca Wagner, Aaron Stillfried und Michael Neumeier fallen weiterhin aus. Dass abgesehen von Höhensteiger alle anderen Angreifer sind, macht die Sache nicht leichter, denn die Löwen brauchen Tore.

Mit je zwei Toren sind Lucas Knauer, zurück nach Rotsperre, und Leon Simeth inklusive Pokal die bislang erfolgreichsten Wasserburger Scorer. Damit führt man nach fünf Spieltagen keine Torschützenlisten an, da bislang aber viele verschiedene Akteure trafen, sind die Innstädter relativ schwer auszurechnen. Für die Abbiegespur Richtung Spitzengruppe sollten diese Werte jedoch deutlich nach oben gehen.

jah

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