Fans sind sauer

Zoff mit Cheftrainer? Kaiserslautern trennt sich von Torwart-Legende Ehrmann

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Der 1. FC Kaiserslautern hat sich überraschend von Torwarttrainer Gerry Ehrmann getrennt.

Kaiserslauern - Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat sich nach über zwei Jahrzehnten überraschend von Torwarttrainer Gerry Ehrmann getrennt.

Am Sonntag berichtete Bild.de zuerst über die Trennung, im Laufe des Nachmittags bestätigte der Verein die Aktion in einer kurzen Pressemitteilung. Dort schreiben die Pfälzer von "einer Reihe von internen Vorkommnissen, die eine zielgerichtete und teamorientierte Zusammenarbeit zum Wohle des Vereins nicht mehr möglich machen."


Droht den Pfälzern nun ein Torwartproblem?

Der 61-jährige Ehrmann stand für den FCK von 1984 bis 1998 selbst zwischen den Pfosten und übernahm dann die Aufgabe als Torwarttrainer. Am Betzenberg formte er unter anderem die Torhüter Roman Weidenfeller (zuletzt Borussia Dortmund), Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt) und Tim Wiese (zuletzt 1899 Hoffenheim). Nun droht den Lautrern ein Torwartproblem. Der aktuelle Keeper Lennart Grill wird bei mehreren Bundesligavereinen gehandelt, sein Abschied im Sommer scheint so gut wie sicher. Mit U19-Torwart Lorenz Otto steht zwar ein neuer Jungspund aus der Ehrmann-Schule in den Startlöchern, doch mit dem Abgang des Trainers dürfte diese Kette bald ihr Ende finden.


Ehrmann galt in Kaiserslautern als Publikumsliebling, weswegen die Nachricht von der Trennung in den sozialen Netzwerken überwiegend negativ aufgenommen wurde. "Ein Mann, der den Verein seit Jahren liebt und lebt muss gehen. Weil ein neuer Trainer kommt, der von diesem Verein keine Ahnung hat", schreibt beispielsweise ein User. Andere schreiben davon, dass sich der Verein damit sein eigenes Grab schaufelt, viele drohen mit der Kündigung ihrer Mitgliedschaft.

Über die internen Vorkommnisse kann man weiterhin nur spekulieren. Fest steht allerdings, dass sich die Lage im Verein dadurch auch nicht weiter beruhigt. Seit sechs Spielen warten die Pfälzer mittlerweile auf einen Sieg, zuletzt sahen die Fans am Betzenberg ein trostloses 0:0 gegen den FSV Zwickau. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt mittlerweile nur noch vier Punkte. Am Samstag steht das prestigeträchtige Derby beim SV Waldhof Mannheim an, dort ist ein Sieg für den FCK schon fast Pflicht.

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dg

Quelle: rosenheim24.de



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